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Gut zu wissen / 12. Dezember 2016

Die wichtigsten Utensilien zum Backen – und wie man sie ersetzt

Zur Grundausstattung beim Backen gehören Rührschüssel, Waage, Mixer und Backform. Wer regelmäßig Muffins, Plätzchen oder Cupcakes backt, kommt ohne Teigrolle, Backpinsel und Ausstechformen nicht aus. Oder doch? Wir verraten, wie man die wichtigsten Utensilien zum Backen ganz einfach ersetzt. Das Beste daran: Unsere acht Backzubehör-Alternativen findet ihr in jedem Haushalt!

Die wichtigsten Utensilien zum Backen – und wie man sie ersetzt
© anaumenko - Fotolia

1. Rührschüssel


Klar, wenn ihr Eischnee herstellen möchtet, benötigt ihr eine Schüssel. Aber für einen Hefe- oder Mürbeteig ist ein Gefäß nicht zwingend notwendig: Einfach die Arbeitsfläche säubern und einen kleinen Berg aus Mehl aufhäufen. Darin eine Mulde formen, und weiche Butterstücke, Salz, Zucker und Eigelb hinein geben. Dann vorsichtig alles mit den Händen vermengen und durchkneten.

2. Rührgerät


Apropos Hände: Die sind ein prima Ersatz für Knethaken und Rührbesen am Handrührgerät. Handelt es sich um einen flüssigeren Teig, muss der Schneebesen herhalten. Die Handarbeit erfordert mehr Kraft, dafür sind Pizza, Plätzchen und Co. gleich mit viel mehr Liebe gemacht.

3. Küchenwaage


Beim Backen sollte man die Zutaten möglichst nicht „nach Gefühl“ zusammenstellen. Eine Küchenwaage ist deshalb eine der grundlegenden Utensilien beim Backen. Doch was, wenn keine Waage im Haus ist oder die alte plötzlich nicht mehr richtig funktioniert?  Ein Messbecher mit den Mengenangaben Liter sowie Gramm für Zucker und Mehl ist dann der richtige Ersatz. Damit lässt sich bereits problemlos ein klassischer Rührteig zubereiten. Folgende Angaben sind ebenfalls hilfreich, wenn keine Waage zur Hand ist:


  • eine Tasse entspricht in der Regel 200 Milliliter oder 200 Gramm

  • ein gestrichener Teelöffel entspricht etwa 3 Gramm Backpulver oder 4 Gramm Salz oder Zucker

  • auf einen gestrichenen Esslöffel passen 15 Gramm Mehl, 15 Gramm Zucker oder 5 Gramm geriebene Nüsse

  • auf einen gehäuften Esslöffel passen 25 Gramm Mehl, 30 Gramm Zucker oder 12 Gramm geriebene Nüsse

4. Ausstechform


Wer nicht gerade Kekse in Elch- oder Fledermausform backen möchte, braucht zum Plätzchen- oder Keksebacken keine Ausstechformen. Stattdessen greift man zum Beispiel einfach auf ein kleines Küchenmesser zurück. Aus dem ausgerollten Teig schneidet ihr damit ganz leicht quadratisches, dreieckiges oder stangenförmiges Gebäck. Mit Schnitten in einer Art Schachbrettmuster vermeidet ihr dabei sogar, dass zu viel Teig übrig bleibt. Sollen es runde Plätzchen werden, sind Gläser, Tassen und Eierbecher ein geeigneter Ersatz. Je dünner der Rand, desto besser. Damit der Teig nicht am Gefäß kleben bleibt, den Rand am besten vorher einfetten. Wird die Teigrohmasse nicht flach ausgerollt, sondern zu einer Wurst geformt, kann man die Kekstaler ganz einfach mit einem Messer in der gewünschten Dicke abschneiden. Und selbst Plätzchen-Monde lassen sich ohne die Backutensilien aus Edelstahl aufs Blech bringen! So geht’s: Mit einem Weinglas oder einem anderen runden Gefäß zunächst einen Kreis ausstechen. Diesen dann mit demselben Glas noch einmal halbieren – fertig sind die die Mondsicheln.

5. Teigrolle


Die auch als Nudelholz bekannte Teigrolle hat nicht nur in der italienischen Küche ihren festen Platz. Für eine Quiche oder Ausstechplätzchen ist die schwere Rolle, mit der man den Teig platt walzt, ebenfalls hilfreich. Ein Blick in die Altglassammlung zeigt: Andere Gegenstände lassen sich ebenfalls als Teigrolle zweckentfremden. Eine Weinflasche beispielsweise hat in der Regel eine zylindrische Form. Zunächst das Etikett ablösen (gelingt super mit heißem Seifenwasser und notfalls einem Spülschwamm), anschließend mit beiden Händen auf der Glasflasche ganz einfach Teig ausrollen. Eventuell das Glas vorher mit Mehl bestäuben oder den Teig zwischen Frischehaltefolie packen – dann bleibt nichts kleben.

6. Backpinsel


Um Ei, Zucker oder Kuvertüre auf Gebäck zu verteilen oder um die Backform einzufetten, ist der Backpinsel ein beliebtes Backzubehör. Aber es geht auch ohne. Brot- und Kuchenformen fettet ihr stattdessen mithilfe eines sauberen Küchentuchs ein: Einfach einen Klecks Öl oder etwas Butter in die Form geben, Tuch um die Finger wickeln und das Fett verteilen. Mit etwas Paniermehl bestäubt, lässt sich das Gebäck nach dem Backen in einem Stück aus der Form lösen. Der Kuchen soll noch verziert werden? Die Rückseite eines Löffels streicht die Glasur ebenso glatt wie ein Pinsel.

7. Backpapier


Kein Backpapier zur Hand, um Backblech oder Kuchenform damit auszukleiden? Nicht schlimm! Alternativ fettet man die Form ein (siehe Tipp Nr. 6) oder man verwendet einfach Alufolie – die fängt im Ofen ebenfalls kein Feuer.

8. Spritzbeutel


Was wären Cupcakes ohne ihre hübsche Haube? Mit Backzubehör wie Spritzbeutel samt Garniertülle bringt ihr das Topping besonders gut in Form. Finden sich derlei Utensilien zum Backen nicht im Haus, klappt’s mit einem Gefrierbeutel gleichermaßen: Buttercreme, Sahne oder Zuckerguss einfüllen, eine Ecke vom Beutel abschneiden – schon kann es mit dem Garnieren losgehen. Je kleiner das Loch, desto feiner die Verzierungen. Tipp: Kuvertüre lässt sich bereits direkt in der Gefriertüte im Wasserbad schmelzen und dann auf den Backwerken verteilen.