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Gesundheit / 30. Mai 2016

Radikalkur: So halten uns Antioxidantien gesund

Ohne Antioxidantien sehen wir alt aus – im wahrsten Sinne. Denn diese chemischen Verbindungen sorgen dafür, dass die menschlichen Zellen nicht geschädigt werden. Sie sind die Gegenspieler der als gefährlich verschrienen freien Radikale und werden deshalb auch als Radikalfänger bezeichnet.

Radikalkur: So halten uns Antioxidantien gesund
© alessiomari - Fotolia

Was machen Antioxidantien?

Freie Radikale werden im menschlichen Körper zum Beispiel durch eine hohe UV-Strahlung, Abgase, Nikotin, Alkohol, Arzneimittel oder eine ungesunde Ernährung gebildet. Tatsächlich sollten aber nicht alle freien Radikale von den Antioxidantien „eingefangen“ werden. Denn obwohl zu viele Radikale zu sogenanntem oxidativen Stress in den Zellen führen und damit zu Schädigungen und im schlimmsten Fall zu Krankheiten wie Krebs führen können, haben sie auch ihre guten Seiten: Die Molekülverbindungen, die durch Stoffwechselprozesse entstehen, sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Sie bekämpfen Viren und Bakterien.

Vitaminbomben versorgen uns mit Antioxidantien


Damit die freien Radikale keinen Schaden anrichten, sollte sich ihr Anteil mit dem der Antioxidantien die Waage halten. Ein Teil der Antioxidantien bildet der Körper selbst. Doch nur bei einer gesunden Ernährung reicht die Menge der Radikalfänger aus, um Zellschäden zu verhindern. Zu solch einer ausgewogenen Kost zählen vor allem Vitaminbomben wie Obst und Gemüse. Die Vitamine A, C und E gelten als besonders wertvolle Antioxidantien. Auch Carotinoide sowie viele Mineralstoffe und Spurenelemente werden als zuverlässige Radikalfänger angesehen. Wer regelmäßig frisches Obst und Gemüse auf dem Teller hat und seinen Speiseplan um Nüsse, Eier, Vollkornprodukte und hochwertiges Fleisch ergänzt, ist gut mit Antioxidantien versorgt: So lässt sich ein gesundes Gleichgewicht zwischen Radikalfängern und freien Radikalen im Körper aufrecht halten und Stress in den Zellen verhindern.