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Fitness / 06. November 2017

Sporternährung im Winter: Darauf kommt es an

Wenn es draußen kalt ist, möchte man liebsten gar nicht mehr runter von der gemütlichen Couch. Doch gerade jetzt sollte man sein Training nicht ausfallen lassen. Die frische Luft stärkt nämlich die Abwehrkräfte und das Tageslicht hebt die Stimmung. Durch die kalten Temperaturen verbraucht der Körper allerdings bei jeglicher Sportart mehr Energie. Deshalb ist es besonders wichtig, mit der richtigen Ernährung für die nötige Power zu sorgen.

Sporternährung im Winter: Darauf kommt es an
© baranq - Fotolia

Erhöhter Energiebedarf bei niedrigen Temperaturen

Der erhöhte Energiebedarf im Winter lässt sich am besten mit hochwertigen Kohlenhydraten stillen. Die optimale Sporternährung im Winter besteht zum Beispiel aus einem Müsli am Morgen, einem Eintopf mit Kohl und Nudeln zum Mittagessen und abends eine Gemüsepfanne mit Reis.

Der gesteigerte Energieverbrauch bei Kälte hat mehrere Gründe. Um die eingeatmete kalte Luft auf Körpertemperatur zu erwärmen, muss der Organismus Energie aufwenden. Dazu kommt das Mehrgewicht durch im Winter schwerere Sportbekleidung und Ausrüstung. Beim Skifahrern und Schlittschuhlaufen steigern zum Beispiel die Stiefel sowie die Skier und Kufen das Gewicht und die Belastung zusätzlich.

Proteine – pflanzliche und tierische –  sind auch im Winter wichtig für Sportler. Man sollte deshalb darauf achten, dass der Körper mit Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchten pflanzliches Eiweiß bekommt. Tierisches Eiweiß ist vor allem in Fisch, Fleisch, Milch und Eiern enthalten. Als Hobbysportler muss man übrigens nicht auf spezielle Shakes und Riegel zurückgreifen. Mit einer ausgewogenen Ernährung nimmt man Freizeitsportler bereits ausreichend Proteine auf.


Bananen und Trockenobst für den Energieschub zwischendurch

Nach dem Training ist der Hunger und der Energiebedarf am größten. Mit einer Banane oder etwas Trockenobst ist dieser auf eine gesunde Art schnell gestillt.

Bei Kälte ist das Immunsystem stärker gefordert. Deswegen sollten viele Vitamine und Mineralstoffe auf dem Ernährungsplan stehen. Wer Sport treibt, kann so leicht sein Immunsystem schwächen anstatt es zu stärken. Ein Joghurt mit Obst und ein Smoothie aus frischen Früchten und viel Gemüse stellen eine vitaminreicher Sporternährung im Winter dar. Aufgebrühter Ingwer, in Kombination mit Zitrone, liefert reichlich Vitamin C und wärmt den Körper von innen.

 

Bei der Sporternährung im Winter das Vitamin D nicht vergessen

Das Vitamin, das im Winter in aller Munde ist, heißt Vitamin D. Normalerweise nimmt es der Körper über das Sonnenlicht in ausreichendem Maße auf. Durch die kalten Temperaturen halten wir uns aber verstärkt drinnen statt draußen auf – das drosselt die natürliche Vitamin-D-Zufuhr. Zu den Lebensmitteln, die besonders reich an Vitamin D sind, gehören Lachs, Avocado und Champignons.

Im Winter empfindet man wegen der kalten Luft weniger Durst, die niedrigen Temperaturen bringen einen im Alltag kaum ins Schwitzen. Die Folge: Man trinkt weniger, obwohl der Körper auch im Winter mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag braucht. Sportler verlieren beim winterlichen Training im Freien über die Atmung viel Flüssigkeit, zudem schwitzen sie ähnlich stark wie beim Joggen und Radfahren im Sommer. Deshalb sollte man auch im Winter darauf achten, ausreichend Wasser, ungesüßte Tees und leichte Fruchtschorlen zu trinken.