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Grillen / 25. August 2016

Tofu grillen – So wird’s richtig lecker

Eingefleischte Grillfans brutzeln Steak, Bratwurst und Kotelett. Vegetarier und Veganer vorzugsweise Gemüse, Obst, Kartoffeln und vor allem Tofu auf dem Rost. Denn Tofu ist überaus vielseitig – sowohl im Geschmack als auch in der Form. Mit diesen Tipps wird der eigentlich eher fade Sojakäse zu einer echten Geschmacksbombe, die sogar Fleischliebhaber überzeugt.

Tofu grillen – So wird’s richtig lecker
© fahrwasser - Fotolia

Der schnittfeste Quark aus Sojabohnen lässt sich am Stück, gewürfelt auf einem Spieß oder zerhackt als Füllung von Paprika, Pilzen und Zucchini zubereiten. Möchte man den Tofu grillen, eignet sich natürlicher oder geräucherter Bio-Tofu am besten. Seidentofu beispielsweise ist zu weich.

Die passende Marinade für den perfekten Grillgenuss

Damit der Tofu nach dem Grillen auch nach etwas schmeckt, muss er vorher mariniert werden – am besten über mehrere Stunden. Wer die asiatische Küche liebt, setzt auf eine Marinade aus Sojasoße, Chili, Ingwer, Knoblauch und Sesam. Für ein mediterranes Grillvergnügen wird der Tofu in Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, Thymian und Oregano eingelegt. Vor dem Marinieren sollte noch überschüssige Flüssigkeit entfernt werden. Das gelingt am besten, indem man den Tofu in einem Küchentuch ausdrückt. So nimmt der Tofu nicht nur die Marinade besser auf, er wird auch fester und lässt sich besser grillen. Tofu-Kenner frieren den Sojaquark deshalb vor dem Grillen ein – nach dem Auftauen hat er eine feste Konsistenz und zerläuft nicht auf dem Rost. Damit trotzdem nichts anbrennt, unbedingt das Grillrost mit Öl bepinseln. Beim Grillen verträgt der Tofu eine moderate Hitze. Also nicht direkt über die Glut legen, sondern besser am Rand garen. Schon nach wenigen Minuten ist der Tofu fertig – und überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch dank seines hohen Proteinanteils und den vielen Mineralstoffen und Vitaminen.