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Grillen / 19. Juni 2017

Grilltipps: So wird Rindfleisch schön saftig

Für viele Fleischliebhaber ist gegrilltes Rindfleisch das Non plus ultra. Damit euch das perfekt gelingt, haben wir für euch verschiedene Grilltipps fürs Rindfleisch zusammengestellt. So viel vorab: Über Geschmack und Zartheit entscheidet die Lage des Fleischstücks. Grundsätzlich gilt: Je weniger die jeweilige Muskelpartie beansprucht wurde, umso zarter ist das Fleisch. Wissenswertes über die einzelnen Teilstücke des Rindes und wie ihr sie zubereitet gibt's hier.

Grilltipps: So wird Rindfleisch schön saftig
© Alexander Raths - Fotolia

Die Wahl des Fleischstücks

 

Für Sparfüchse: Hüfte

Dieses Teilstück vom Rind schmeckt durch die lockere Faserstruktur besonders zart und saftig. Es wird daher nicht nur gerne zum Braten, Schmoren, für Rouladen oder Hüftsteaks verwendet, sondern eignet sich auch bestens zum Grillen. Wer bei Fleisch nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, für den ist die Rinderhüfte eine gute Alternative zum Roastbeef: Sie ist fast genauso zart, aber etwas günstiger im Preis.

Für Gourmets: Filet

Das Filet, zu deutsch „Lende“, ist besonders zart und feinfaserig. Da der Lendenmuskel wenig beansprucht wird, zergeht es wortwörtlich auf der Zunge. Da jedes Rind nur ein solches Filetteil hat, gehört es zu den teuersten Fleischstücken. Es eignet sich zum Braten und natürlich auch zum Grillen! Aus diesem Teilstück stammen unter anderem das „Filet mignon“, Tournedo sowie das „Chateaubriand“.

Für besondere Anlässe: Roastbeef

Das Roastbeef zählt zu den wertvollsten Teilstücken. Es hat einen mageren Fleischkern, aber mehr oder weniger starke Fetteinlagerungen zwischen den es umgebenden Muskeln. Aus dem Roastbeef werden folgende Steaks geschnitten: Rumpsteak, T-Bone-Steak mit Filetanteil und Knochen, Porterhouse-Steak und Sirloin-Steak.

Besonders saftig: Hohe Rippe

Die Hochrippe stammt aus dem vorderen Rücken. Sie ist dank ihrer feinen Fettmaserung sehr saftig, zart und voller Aromen. Aus der Hochrippe gewinnt man das Côte de Boeuf. Damit das Fleischstück auch auf dem Rost schön saftig bleibt, grillt es mit dem Knochen. Da das Fleischstück selbst ausreichend Fett enthält, muss man es nur sehr dünn mit Öl bestreichen, damit es nicht am Rost haftet.

5 Grilltipps für die Zubereitung von Rindfleisch


  1. Grundsätzlich schützt ein leichter Fettrand das Fleisch vor dem Austrocknen. Allerdings sollte man alle Ränder, die mehr Fett als Fleisch enthalten, entfernen.

  2. Holt das Fleisch etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annimmt. So wird es auch im Inneren schnell heiß und bleibt saftig.

  3. Wird das Fleisch zu lange über starker Hitze gegrillt, verliert es Feuchtigkeit. Deshalb ist es sehr wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, wann das Fleisch vom Grill muss. Tastet das Fleisch immer wieder auf seinen Garzustand hin ab.

  4. Am besten gelingt Fleisch, wenn man es auf dem Grill ruhig liegen lässt. Ausnahme sind sehr dicke Fleischstücke über zweieinhalb Zentimeter Dicke. Diese müssen häufig gewendet werden.

  5. Ein gutes Stück Rindfleisch braucht nicht unbedingt viele Gewürze. Es reicht manchmal auch, wenn ihr es nach (!) dem Grillen mit etwas Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzt.