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Inside Kaufland / 26. September 2017

Zu Besuch beim Lieferanten: Wie wird aus Korn Mehl?

Mehl gehört zu den Grundzutaten in der Küche und es steht bestimmt bei fast jedem von euch immer wieder auf der Einkaufsliste. Woher unser Mehl in den Märkten bei Biberach, Erbach, Münsingen, Ehingen und Bad Saulgau kommt? Aus der Dom-Mühle von Müllermeister Benjamin Dom. Er betreibt die kleine Mühle am Donaulauf in vierter Generation. Gemeinsam mit seinem Vater mahlt er verschiedenste Mehlsorten mit viel Sachverstand und Erfahrung. Wie das geht? Wir haben ihn für euch besucht und ihn selbst gefragt.

Zu Besuch beim Lieferanten: Wie wird aus Korn Mehl?

Auf dem Feld

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Mit den 20 Bauern aus der Nähe, von denen er Weizen, Dinkel und Roggen bezieht, bespricht sich Benjamin Dom schon direkt bei der Getreideaussaat. Die Bauern haben schon seinen Vater beliefert und deren Väter seinen Großvater. Auf dem Feld ist weniger mehr. Vor allem bei Pflanzenschutzmitteln und synthetischem Dünger. Da schaut Dom ganz genau hin. So stellt er von Beginn an die Weichen für die Qualität seines Mehls.

Wertvolle Lieferung

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Wenn das Korn eingefahren wird, geht es in der kleinen Mühle am Donaulauf zu wie im Taubenschlag. Das Korn wird genau geprüft, bevor es in die Silos zur Lagerung kommt: Wie hoch ist der Eiweißgehalt? Wie aktiv sind die Enzyme im Korn? Wie ist die Vermahlungsqualität? Bei einer ersten Reinigung trennt Dom dann sprichwörtlich die Spreu vom Weizen.

Aus Korn wird Mehl

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Bevor das Korn gemahlen wird, rieselt es durch verschiedene grobe und feine Siebe, wird kräftig durchgepustet, gerüttelt und gescheuert, um es von kleinen Steinchen, Stroh oder Unkrautsamen zu reinigen. Erst dann kommt es ins Silo, wo es getrocknet, gekühlt und belüftet auf seinen Einsatz in der Mühle wartet. Vor dem Vermahlen heißt es erneut Sieben, Reinigen, Auslesen. Denn Dom reinigt das Getreide noch zwei weitere Male intensiv, damit auch wirklich nur das beste Korn in die Mühle kommt.

In den burgunderfarbenen Walzenstühlen entstehen danach bis zu drei verschiedene Mehle gleichzeitig. Ist der Schalter umgelegt, wird’s richtig laut: Das Korn rauscht durch die Rohre, Riemen treiben die Stahlwalzen an, die das Getreide bis zu 16 Mal mahlen. Bei jeder Vermahlung entsteht ein anderes Mehl, mit eigenen Eigenschaften. Wieder rieselt es durch unzählige Siebe. Die nötige Energie liefert das eigene Wasserkraftwerk neben der Mühle an der Donau. Benjamin Dom prüft immer wieder das Mahlgut, greift hinein, fährt mit den Fingern über den Handteller, ehe er das Mehl zum Abfüllen freigibt.

Die Mischung macht’s

In der Mischerei sorgt Benjamin Dom dann noch für die perfekte Mischung. Für die optimale Backfähigkeit seines Weizenmehls mischt er zum Beispiel fünf verschiedene Weizensorten. Diese füllt er schließlich in unterschiedlichen Packungsgrößen ab.

Ab in den Markt

Die fertig verpackten Mehlpäckchen verlädt er auf den neuen LKW. Die Doms fahren ihre Lieferung noch selbst zu unseren Märkten. Die persönliche Begegnung mit den Marktmitarbeitern gehört für sie zu ihrem Handwerk mit dazu. Dann findet ihr immer frisches Mehl aus Munderkingen in unseren Regalen der Region.

Unser Herz schlägt regional

Wir zählen auf Frische und kurze Lieferwege. Deswegen bauen wir unser Angebot an regionalen Produkten für euch immer weiter aus. In unseren Märkten findet ihr schon zahlreiche Artikel wie Obst, Gemüse, Honig, Wein, Bier, Saft, Nudeln, Eier und natürlich Mehl aus eurer Heimat. Bei der Wahl unserer Lieferanten ist uns wichtig, dass sie nicht nur in der direkten Umgebung unserer Märkte sind, sondern in der jeweiligen Region auch heimatlich verwurzelt sind. In unserem Magazin wollen wir euch zeigen, wer unsere regionalen Erzeuger sind und wie sie arbeiten.