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Inside Kaufland / 11. Januar 2018

Grüße vom Kohlparadies

Es weht eine raue Brise auf den schier endlos wirkenden Feldern von Sören Beckmann – willkommen im Kohlparadies! Wir haben unserem Kohlbauern im schleswigholsteinischen Friedrichskoog im Landkreis Dithmarschen bei der Ernte über die Schulter geschaut.

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Auf dem Kohlfeld

„Wir sind nur ein paar Kilometer von der See entfernt und der Wind weht direkt von dort herüber. Schädlinge schaffen es daher kaum zu uns und wir können den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf ein Minimum begrenzen“, erzählt Sören Beckmann. Hier ist es zudem im Schnitt fünf Grad kälter als im Rest von Deutschland. „Bei diesen Witterungsverhältnissen wachsen Weiß-, Rot- und Wirsingkohl schön langsam, werden kompakt und bilden feste Zellen aus, die weniger Wasser einlagern – perfekt für Lagergemüse“, erklärt unser langjähriger Vertragsbauer.

Kohlanbau ist Handarbeit.

Der Boden, auf dem auf mehr als 200 Hektar verschiedenste Kohlsorten wachsen, ist aus verlandetem Watt entstanden und überaus fruchtbar: „Dieser Marschboden kann Regenwasser schnell aufnehmen und Nährstoffe sehr gut speichern, ein Paradies für Kohl.“ Kein Wunder also, dass hier über die Jahre Europas größtes Kohlanbaugebiet gewachsen ist.

Ehrliches Gemüse

„Kohl ist etwas Ehrliches, das liebe ich so an meinem Produkt“, sagt Sören Beckmann stolz. „Und Kohlanbau ist immer Handarbeit. Egal, ob beim Pflanzen der Setzlinge im Frühjahr, beim Unkrauthacken und bei der Pflege übers Jahr bis hin zur Ernte.“ Er hat den elterlichen Betrieb vor etwa zwölf Jahren übernommen und ist täglich draußen auf dem Feld und kontrolliert den Bestand – bei Wind und Wetter: Welche Felder sind bereit zur Ernte, welche brauchen noch Zeit? Der optimale Erntetermin ist gekommen, wenn die Köpfe schön rund, kräftig in der Farbe und kompakt sind.

Was Kohl und Ei gemeinsam haben

Der Kohlbauer und seine Erntehelfer schneiden jeden Kohlkopf von Hand mit dem Messer. Einen Fitnessstudio-Besuch kann er sich in der Erntesaison sparen: Das Ernten ist mit Kohlköpfen von bis zu fünf Kilogramm Muskeltraining genug. Jeder Kohlkopf wird dabei dennoch behandelt wie ein rohes Ei. Noch direkt auf dem Feld wird der Kohl geputzt, gewogen und gepackt. „Wir prüfen hier direkt die Qualität jedes einzelnen Kohlkopfes.“ Einige kommen direkt frisch vom Feld zu uns in den Markt.

Die restlichen Kohlköpfe kommen mit dem Stiel nach außen in separate Kisten. „Das ist unsere Lagerware. Damit sich der Kohl ideal lagern lässt, darf er keine Druckstellen bekommen“, erklärt Sören Beckmann. „Unser Kollege, der sie ins Lager transportiert, fährt auch nur Schrittgeschwindigkeit, damit der Kohl nicht zu hüpfen anfängt.“

Winterschlaf

Im Lager angekommen schickt Sören Beckmann die Kohlköpfe in den Winterschlaf, unterstützt durch modernste Technik: Bei exakt + 0,3 Grad lagern Wirsing und Weißkohl und warten auf ihren Einsatz in unserem Obst- und Gemüseregal über die Wintermonate.

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Dank der klimatischen Bedingungen im Landkreis Dithmarschen wächst der Kohl schön langsam und wird so kompakt.

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Jeder Kohlkopf wird einzeln von Hand mit dem Messer geschnitten.

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Die Kohlköpfe werden wie rohe Eier behandelt und sorgsam in den Kisten verstaut.

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Unser Vertragsbauer Sören Beckmann ist jeden Tag draußen auf dem Feld und kontrolliert den Bestand - auch bei Wind und Wetter.