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Frisch Gebloggt / 01. Dezember 2016

Zu Tisch mit Madame Cuisine: Rosenkohlcremesuppe mit Blauschimmelkäse

Ich kenne kaum ein Gemüse, bei dem sich die Gemüter so spalten wie bei Rosenkohl. Mit Ausnahme von Grünkohl und Rote Bete vielleicht. Für mich kann ich nur sagen – ich liebe Rosenkohl! Und das war schon als Kind so. Als ich das erste Mal bewusst Rosenkohl aß, waren wir gerade bei meiner Omi in Hamburg zu Besuch.

Zu Tisch mit Madame Cuisine: Rosenkohlcremesuppe mit Blauschimmelkäse

Rosenkohl als Hochzeitsantrag


Ich weiß noch, dass ihre Küche orangegelb war und man eine Küchenschublade zu einem kleinen Tisch ausziehen konnte, an dem wir Kinder oft mithelfen durften. Oma Käthe kochte also Rosenkohl. Und weil Rosenkohl gern auch mal bitter schmeckt, karamellisierte sie ihn in Puderzucker und streute in Butter geröstete Mandelblättchen darüber. Das ist meine erste Erinnerung an Rosenkohl.

Als mein Mann und ich noch relativ frisch zusammen waren, schlug ich ihm eines Tages auch Rosenkohl vor. Den Blick damals hättet ihr sehen sollen! „Rosenkohl? Damit hängen meine schlimmsten Kindheitserinnerungen zusammen! Das kann ich nicht essen.” Ihr ahnt, wie die Geschichte weitergeht: Wir sind nun seit vier Jahren verheiratet, und ja, er hat den Rosenkohl gegessen und isst ihn heute noch!

Der erste Frost bringt den Geschmack


Rosenkohl schmeckt – ähnlich wie Grünkohl – erst nach dem ersten Frost richtig gut. Reich an Vitamin C, stärkt er das Immunsystem und hilft somit, der einen und anderen Wintergrippe vorzubeugen. Rosenkohl lässt sich prima einfrieren, allerdings sollte er zuvor für einige Minuten blanchiert werden. Gibt man etwas Natron ins Kochwasser, behält der Rosenkohl seine schöne grüne Farbe und wird nicht bräunlich. Länger als fünf bis sieben Minuten sollte er nicht kochen, sonst wird er matschig.

Ich habe den Rosenkohl heute zusammen mit Kohlrabi in ein leckeres Cremesüppchen verpackt. Mit zerkrümeltem Blauschimmelkäse und etwas Pesto, zum Beispiel Grünkohl-Pesto, hat man in Nullkommanichts eine leckere und vollwertige Mahlzeit auf dem Tisch.

Zutaten für vier Portionen

  • 1,5 EL Butter

  • 1 bis 2 Zwiebeln

  • 2 kleine Zehen Knoblauch

  • 1 großer Kohlrabi

  • 450 g Rosenkohl

  • 900 ml Gemüsefond

  • 150 ml Schlagsahne

  • Salz, Pfeffer, Muskat

  • etwa 150 g fester Blauschimmelkäse, zum Beispiel Roquefort

  • 4 bis 5 EL Pesto, fertig gekauft oder selbstgemacht, zum Beispiel Basilikum-, Rucola- oder Grünkohl-Pesto

Zubereitung


  • Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken.

  • Den Rosenkohl waschen und putzen. Etwa zwei Drittel grob hacken, den Rest vierteln.

  • Kohlrabi schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.

  • Die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin unterrühren, in drei bis vier Minuten glasig dünsten.

  • Den gehackten Rosenkohl und Kohlrabi hinzufügen, kurz anschwitzen und anschließend den Gemüsefond dazu gießen. Deckel auf den Topf geben und alles bei mittlerer Hitze in etwa 15 Minuten weich köcheln.

  • Topf vom Herd nehmen und alles mit dem Pürierstab sehr fein pürieren. Die Sahne dazugeben und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

  • Den Topf zurück auf den Herd stellen, den geviertelten Rosenkohl dazugeben und in drei bis vier Minuten gar ziehen lassen.

  • Die Rosenkohlcremesuppe auf Teller verteilen und mit zerbröckeltem Blauschimmelkäse und etwas Pesto servieren.

Ich wünsche euch guten Appetit!

Über Madame Cuisine

Madame Cuisine (www.madamecuisine.de) ist ein
deutschsprachiger Food-Blog von Sonja Stötzel
aus München. Sonja ist Physiotherapeutin, Mutter
von zwei Kindern und Ehefrau. Bei ihren Rezepten
sind Sonja zwei Dinge wichtig: Es darf nicht zu
kompliziert sein – und man sollte sich bewusst machen,
was man isst und wo es herkommt.

 

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz zurück:

K-Purland Hackfleisch vom Schwein, K-Purland Hackfleisch gemischt von Schwein und Rind, K-Purland Hackfleisch vom Rind – jeweils mit den betroffenen Verbrauchsdaten: 23.01. /24.01.2018

K-Purland Hackfleisch