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Frisch Gebloggt / 01. April 2017

Blog des Monats: herzelieb

Heute verraten wir euch, wer hinter dem Foodblog herzelieb" steckt. Michaela kocht, backt und bloggt mit großer Leidenschaft - und das bereits seit fast vier Jahren. Ihr Blog ist gefüllt mit zahlreichen Rezepten, die zwar teilweise ausgefallen, jedoch immer alltagstauglich und auch von Koch- und Backanfängern einfach nachzumachen sind. Dabei steckt die Liebe sprichwörtlich in jedem ihrer Rezepte: mal nur eine Prise, manchmal auch eine ganze Handvoll. Was es mit dem Namen „herzelieb“ auf sich hat und wo sich Michaela gerne inspirieren lässt, erfahrt ihr in unserem Interview.

Blog des Monats: herzelieb

Was hat dich dazu motiviert, mit deinem Blog anzufangen?

Ich esse und koche gerne - reicht das schon? Ursprünglich wollte ich nur die Familienrezepte für meine Kinder archivieren. Unsere Oma war Köchin - wir haben sie sehr geliebt und als sie viel zu früh verstarb, legte ich einfach mit dem Schreiben los.


Was unterscheidet deinen Blog von anderen?


Eine beliebte Frage an Blogger. Ich würde nun gern sagen, dass ich besonders viel Herzblut in meine Artikel stecke, aber ich bin der Meinung, dass das jeder Blogger macht. herzelieb ist bewusst in einigen Bereichen ein bisschen Oldschool - traditionelle Gerichte erhalten den gewissen Pfiff oder werden mit modernen Zutaten neu interpretiert. Trends interessieren mich, aber sie müssen alltagstauglich sein und zu meinem Lebensstil passen! Die dänische Grenze ist nur wenige Kilometer entfernt und die Region, in der ich lebe, gehört noch keine 100 Jahre zu Deutschland. So spielen skandinavische Einflüsse ganz klar eine Rolle auf herzelieb. Hinzu kommt, dass ich dort wohne, wo andere Urlaub machen - an der Nordseeküste. Ganz klar unterscheiden sich unsere Lebensart, unsere Küche und unsere Vorlieben von denen der Menschen in anderen Teilen Deutschlands. All diese Faktoren haben Einfluss auf herzelieb. Alles auf meinem Blog hat eine Bedeutung, angefangen mit dem Namen bis hin zur Farbwahl. Rot und Weiß sind meine kleine und ganz persönliche Liebeserklärung an Dänemark.


Was inspiriert dich?

Die Region ist für mich jeden Tag aufs Neue inspirierend. Zeitschriften und Kochshows sind für mich eher uninteressant, aber ich lese sehr viele Blogs aus Dänemark, Norwegen und Schweden. Ich gehe mit offenen Augen durch meine Welt und nutze die Eindrücke für die Entwicklung neuer Ideen.


Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?

Jede freie Minute, weil ich es liebe!


Betreibst du deinen Blog hauptberuflich oder nebenher?

Ich blogge hauptberuflich. Allerdings habe ich mittlerweile noch ein zweites Projekt, bei dem es ebenso ums Bloggen geht.


Wie ist dein Blog zu seinem Namen gekommen?

Ich habe einen Menschen verloren, der mir sehr wichtig war. Sobald dieser Lieblingsmensch etwas sah, das zauberhaft war, schlug sie die Hände vor den Mund und sagte "Das ist ja herzelieb!". Dieser veraltete und heutzutage nicht mehr gebräuchliche Begriff aus dem Mittelalter ist für mich eine sehr emotionale Erinnerung an die Person, der ich viel verdanke und die ich sehr vermisse.


Wem würdest du beim Kochen gerne mal über die Schulter schauen?


Ich verehre René Redzepi sehr! Er ist ein weltbekannter, dänischer Koch und Mitbesitzer des Restaurants Noma in Kopenhagen. Ich hatte das große Glück, bei einem einstündigen Interview dabei zu sein, in dem mich der Koch als Mensch schwer beeindruckt hat.
Trine Hahnemann - für mich DIE Back-Ikone aus Dänmark, die in den USA lebt. Ihre Rezepte sprechen für sich.


Liest du selbst auch gerne Foodblogs? Welche sind deine Favoriten?

The food club von Ditte Ingemann ist absolut lesenswert! Ich lese zudem regelmäßig etwa 40 deutsche Foodblogs. Alle aufzulisten würde jetzt den Rahmen sprengen.


Ist bei dir in der Küche auch schon mal etwas schief gegangen?

Ohja! Sehr oft sogar!


Was war das beste Rezept, das du mal gesehen/gegessen hast? Von wem war es?


Das beste Rezept? Alles, was unsere Oma gekocht hat, war göttlich!


Stell uns doch bitte dein persönliches, von dir selbst entworfenes Lieblingsrezept vor.

Eines meiner Lieblingsrezepte sind meine Safranboller - Milchbrötchen aus Dänemark.