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Frisch Gebloggt / 01. Dezember 2016

Blog des Monats: Frau Herzblut

Carolin Strothe alias Frau Herzblut ist Fotografin, Artdirektorin, Stylistin, Bloggerin und Autorin. Auf ihrem Blog entführt sie ihre Leser regelmäßig in eine köstlich-kulinarische Welt, liebevoll dekoriert im Stil der 1930er bis 1950er-Jahre. Neben kreativen Backideen findet man auf ihrem Blog zahlreiche ausgefallene, aber auch klassische vegetarische Rezeptkreationen. Im Interview erzählt sie uns, wie ihre Leidenschaft fürs Kochen und Backen entstand und wem sie beim Kochen gerne mal über die Schulter schauen würde.

Blog des Monats: Frau Herzblut

Was hat dich dazu motiviert, mit deinem Blog anzufangen?


Backen und Kochen sind seit meiner frühesten Kindheit meine absoluten Leidenschaften. Da ich das Glück hatte gleich in zwei Gärten aufzuwachsen, habe ich früh gelernt, wie etwas wächst und welche Köstlichkeiten man daraus zaubern kann. So ist meine Leidenschaft für das Backen und Kochen entstanden und hat sich bis heute sogar noch verstärkt. Auf diese Weise sind über die Jahre sehr viele saisonale Rezepte mit persönlicher Note entstanden, die ich seit 2013 auf meinem Blog teile.

Was unterscheidet deinen Blog von anderen?


Auf meinem Blog dreht sich alles um meine Liebe zu natürlichem Essen, zur Fotografie und den kleinen einfachen Dingen des Lebens. Und zwar in Form von feiner Backkunst und gutem vegetarischen Essen, gepaart mit einer guten Prise Vintagecharme, Detailliebe, Schätzen aus der Natur und meinen persönlichen Foodgeschichten. Dabei interpretiere ich sehr gerne Backklassiker neu und setze sie mit einer großen Portion Herzblut in Szene. Saisonale, regionale und naturbelassene Zutaten liegen mir besonders am Herzen.

Was inspiriert dich?


Meine Inspiration finde ich meistens durch die Produkte an sich. Da mir Saisonalität und Regionalität sehr wichtig sind, finde ich die meiste Inspiration auf Wochenmarktbesuchen. Ein Blick auf Obst, Gemüse und Blumen bringt mich oft auf Ideen oder gibt eine bestimmte Farbkomposition vor. Nicht zuletzt kommen mir auch viele Ideen beim Swingtanzen. Da kann man so schön abschalten und manchmal liegt eine Idee sofort auf der Hand, wenn man beispielsweise zu "Double, Double Cheesecake" von Louis Armstrong tanzt.

Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?


Das ist ganz unterschiedlich. In einem ausführlichen Blogpost stecken meistens von der Planung über den Einkauf, das Zubereiten, dem Styling, dem Foodstyling, dem Shooting, der Nachbearbeitung, der Text- und Social-Media-Arbeit 2 bis 3 Tage Arbeit.

Betreibst du deinen Blog hauptberuflich oder nebenher?


Meinen Blog betreibe ich nebenher als kreative Spielwiese, wobei sich meine Arbeit als professionelle Food-Fotografin und Artdirectorin sowie mein Blog teilweise kreuzen.

Wie ist dein Blog zu seinem Namen gekommen?


Die Idee des Namens „Frau Herzblut“ wurde durch unseren damals 4-jährigen Nachbarjungen geprägt, der meinen richtigen Namen nicht kannte. Auf unserer Bürotür war damals nur ein Schild mit „herzblut Designagentur“ zu lesen, was ihm wohl seine Eltern vorgelesen hatten. Daher rief der Kleine mir – immer wenn ich auf den Balkon ging – aus dem Garten zu: „Hallo, Frau Herzblut!“

Wem würdest du beim Kochen gerne mal über die Schulter schauen?


Letztes Jahr hatte ich das große Glück, Jamie Oliver persönlich zu treffen. Fürs gemeinsame Kochen war leider keine Zeit. Jamie als auch Gennaro Contaldo und Antonio Carluccio würde ich gerne mal beim Kochen über die Schulter schauen.

Liest du selbst auch gerne Foodblogs? Welche sind deine Favoriten?


Es gibt so viele wundervolle Blogs, da fällt die Wahl sehr schwer. Besonders am Herzen liegen mir Anna Jones, What should I eat for Breakfast und Manger.

Ist bei dir in der Küche auch schon mal etwas schief gegangen?


Ja, selbstverständlich. Da gab es u.a. mehrere Gugelhupfs, die nur zerbrochen aus der Form kamen oder selbstgemachte Mayonnaise, die nicht dick werden wollte. In solchen Fällen lasse ich gerne ein Rezept ein paar Tage liegen und probiere es mit neuem Elan ein 2. Mal.

Hast du Tipps für Foodblog-Anfänger?


Es ist gut, sich von mehreren und unterschiedlichen Quellen inspirieren zu lassen. Dabei sollte man andere jedoch nicht imitieren und stattdessen am eigenen persönlichen und einzigartigen Stil feilen. Letztendlich machen die Persönlichkeit und die Vorlieben des Bloggers viel des ganzen Blog-Erscheinungsbildes aus: Be yourself and don’t follow the crowd – because you are 100% perfect!

Was war das beste Rezept, das du mal gesehen/gegessen hast? Von wem war es?


Ich liebe einen ganz bestimmten vietnamesischen lauwarmen Glasnudelsalat mit viel Gemüse und knusprig gebratenem Tofu. Der Salat wird durch geröstete Erdnüsse, Ingwer und Chili zur absoluten Geschmacksexplosion. Durch kalte, warme, weiche, knackige und geröstete Komponenten entsteht so ein spannendes Mundgefühl. Das Rezept ist von meinem Lieblingsvietnamesen in Berlin. Das Gericht esse ich übrigens immer wieder gerne, wenn ich in Berlin bin.

Stell uns doch bitte dein persönliches, von dir selbst entworfenes Lieblingsrezept vor.


Schon lange liebe ich die italienische Küche und so ist eines meiner herzhaften, vegetarischen Lieblingsrezepte meine Artischocken-Pizza mit Dinkelmehl, Spinat, Büffelmozzarella und vielen Kräutern.

Vielen Dank!

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl