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Lebensmittel ABC / 20. Januar 2017

Physalis: Pflaume der Inkas

Als hübsche, essbare Dekoration ist sie euch bestimmt auf Desserts im Restaurant schon einmal aufgefallen: die Physalis. Gerade im Winter ist sie Stammgast in jeder Obst- und Gemüseabteilung. Wir verraten, warum ihr die kleine Frucht bei euren nächsten Einkauf unbedingt mitnehmen solltet.

Physalis: Pflaume der Inkas
© 5second - Fotolia

Inkapflaume, Andenbeere und peruanische Juden- oder Blasenkirsche: Die weiteren Namen der Physalis verraten, wo ihre ursprüngliche Heimat liegt. Heute wird sie nicht nur in Ländern wie Peru, Brasilien und Kolumbien angebaut, sondern auch in Südafrika, Indien und Australien.

Auf die inneren Werte kommt es an

Unter der papierartigen Hülle der Physalis versteckt sich ihre süß-säuerliche Frucht. Die kirschgroße, leuchtend orange Andenbeere erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Ananas und Maracuja. Physalis liefern außerdem wertvolles Eisen und Phosphor, vor allem aber viel Beta-Carotin, das im Körper zum Vitamin A umgewandelt wird und dem Zellschutz dient. Mit 30 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm trägt sie ein knappes Drittel zu unserem Tagesbedarf bei.

Einsatz in der Küche

Physalis dekorieren Cocktails, Käseplatten, Nach- und Süßspeisen und machen sich gut als Kuchenbelag. Sie passen auch in Obstsalate, Müslis oder Joghurt und sind wegen ihres hohen Pektingehaltes ideal für Marmeladen, Kompott und Gelees. In pürierter Form geben sie Soßen – für süße und herzhafte Gerichte – eine besonders fruchtige Note. Dank ihrer Hülle halten sich Physalis etwa zehn Tage, wenn man sie trocken und kühl aufbewahrt – ideal sind 10 bis 15 Grad. Die Früchte reifen nicht nach.