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Lebensmittel ABC / 24. Mai 2017

Fünf Spitzkohl-Küchentipps

Der Spitzkohl ist der zarteste und kleinste unter den Kohlsorten – und mit seiner Kegelform wahrscheinlich auch der auffälligste. Sein Kohlgeschmack ist sehr dezent, weshalb er auch als Butterkohl bekannt ist. Er erinnert mehr an eine Mischung aus Wirsing und Nüssen und schmeckt leicht süßlich. Wie haben ein paar Küchentipps, mit denen er besonders lecker wird.

Fünf Spitzkohl-Küchentipps
© ji_images - Fotolia

Zarte Kohlalternative

Spitz- oder Butterkohl ist reich an Folsäure, Kalium und Beta-Carotin. Für alle, die Weißkohl nicht so gut vertragen, ist Spitzkohl vielleicht eine Alternative. Denn er ist deutlich bekömmlicher. Ganz klassisch kann man Spitzkohl für Kohlrouladen, Eintöpfe und Aufläufe verwenden. Er passt aber auch wunderbar zu Pasta, Kartoffeln, Rohkostsalat, Fleisch und Fisch. Wie wäre es beispielsweise mit einer Spitzkohl-Lasagne mit Möhren und Salbei verfeinert? Oder Ofenlachs mit Kohlrabi und Spitzkohl? Und noch ein Tipp: Ingwer oder Zitrone geben dem Kohl immer eine frische Note.

Die Verarbeitung

Sind die äußeren Blätter und der Strunk entfernt, schneidet man die dicken Blattrippen keilförmig aus den Blättern. Kleingeschnittener Spitzkohl oder ganze Spitzkohlblätter für Rouladen sollte man vor der Weiterverarbereitung kurz mit siedendem Wasser überbrühen. So lassen sich die Blätter besser formen und der Kohl wird bekömmlicher. Den zarten Kohl dünstet man am besten, denn zu langes Kochen oder Schmoren bekommt seinem Aroma nicht. Klein geschnitten braucht er in der Pfanne nur etwa fünf bis sieben Minuten. Gefüllte Kohlblätter köcheln oder dämpfen 20 bis 45 Minuten.

Die Lagerung

Spitzkohl kauft man am besten frisch und lagert ihn nicht lange, sonst verliert er sein feines Aroma. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen hält er sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage.