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Getränke / 15. November 2016

Von Ale bis Zwickel: Kleines Bierlexikon

Bier ist nicht gleich Bier. Weltweit, so die Schätzungen von Experten, werden um die 100 verschiedenen Biersorten gebraut. Die Bandbreite reicht vom Dauerbrenner Pils über das ewig hippe Stout á la „Guinness“ bis hin zu echten Exoten wie Bier mit Whiskygeschmack. Wir stellen die bekanntesten und beliebtesten Biersorten kurz vor – in unserem Bierlexikon!  

Von Ale bis Zwickel: Kleines Bierlexikon
© maksymowicz - Fotolia

Ale

Das obergärige Ale kommt in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen: von erdig bis fruchtig. Wie das Ale schmeckt, ist abhängig von der verwendeten Hefe-Kultur, wohingegen der Gehalt von Hopfen und Malz die jeweilige Bezeichnung bestimmt. Unter anderem gibt es Mild, Pale, Bitter und Brown Ales. Besonders populär ist Ale in Großbritannien. Bei uns ist der Begriff noch weniger gebräuchlich, wenngleich Kölsch und Altbier brautechnisch Ales sind.


Alt

Bis heute ist das westfälische Altbier am Niederrhein sehr populär. Der Name des dunklen, obergärigen Alt, das im Prinzip ein Ale ist, geht zurück auf „nach alter Brauart“.


Berliner Weiße

Das obergärige Bier aus Berlin und Umgebung hat mit 2,8 Prozent einen niedrigen Alkoholgehalt und einen leicht säuerlichen Geschmack. Oft wird es als „Weißes mit Schuss“ serviert – mit Waldmeister- oder Himbeersirup.


Bockbier

Bockbier ist vor allem eins: stark. Das meist untergärige, goldfarbene bis dunkelbraune Bier mit seinen Sorten Bock, Doppelbock und Weizenbock wartet in Deutschland mit mehr als 6,25 Prozent Alkoholgehalt auf.


Export

Export ist ein helles, untergäriges Bier, das aufgrund seines geringeren Hopfenanteils weniger herb ist als Pils. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Gattung ist das Dortmunder Export, das seine Premiere im Jahr 1843 feierte.


Kölsch

Streng genommen ist Kölsch ein helles Altbier (und somit ein Ale) – auch das Kölsch mit seinem hopfenbitteren Geschmack wird nach alter Art obergärig gebraut. Allerdings darf Kölsch nur aus Köln und Umgebung stammen.


Lager

Auf der britischen Insel ist Lager die Bezeichnung für alle untergärigen Biersorten. Hierzulande bezeichnet der Begriff ein Bier, das nach Pilsener Art, aber nur schwach gehopft und mit einer Stammwürze von unter 12 Prozent gebraut wird.


Märzen

Märzen bezeichnet ein untergäriges Bier mit einem leicht erhöhten Alkoholgehalt von circa 6 Prozent. Die Bezeichnung stammt noch aus dem 16. Jahrhundert, als in Bayern das Bierbrauen im Sommer verboten war und im März damit begonnen wurde, auf Vorrat zu brauen.


Pils

Als das mit Abstand populärste Bier in Deutschland kommt das sehr süffig schmeckende Pils auf einen Marktanteil von über 50 Prozent. Benannt nach der Stadt Pilsen in Böhmen, ist Pils ein untergäriges, helles Bier mit kräftigem Hopfengeschmack, viel Kohlensäure und einem Alkoholgehalt von 4 bis 5 Prozent.


Porter

Das tiefdunkle Porter stammt aus Großbritannien und wird in der Regel obergärig gebraut. Aufgrund der Beigabe von viel Hopfen und einer dunklen Malzröstung hat es eine tiefdunkle Färbung und einen herb-würzigen Geschmack.


Stout

Stout steht für Stout Porter, also starkes Porter. Stout besitzt die gleichen Zutaten wie Porter – sprich viel Hopfen und stark gerösteter Malz, kommt aber auf einen höheren Alkoholgehalt (mindestens 6 Prozent im Vergleich zu 5 Prozent).


Weizen

Für das obergärige Weizenbier wird neben Gersten- auch Weizenmalz verwendet. Oft auch als Weißbier bezeichnet, ist das besonders in Süddeutschland verbreitete Bier stark kohlensäurehaltig. Sein würzig-fruchtiger Geschmack macht es zu einem beliebten Sommergetränk. Je nachdem, ob es gefiltert oder ungefiltert ausgeschenkt wird, unterscheidet man zwischen Kristallweizen (klar) und Hefeweizen (trüb).


Zwickel

Zwickelbier – auch Kellerbier oder Zoigl genannt – ist eine Spezialität aus dem Süddeutschen. Das untergärige Bier reift kaum (oder gar nicht) nach, kommt also sozusagen direkt aus dem Braukeller in den Hahn oder die Flasche. Daher besitzt es auch kaum Kohlensäure. Zwickelbier kann sowohl ober- als auch untergärig gebraut werden, ist naturtrüb und hat einen