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Getränke / 05. Juni 2017

Mineralwasser: Magnesium, Calcium und Co. sorgen für Geschmacksvielfalt

Die einen behaupten, Wasser sei stets geschmacksneutral. Die anderen schwören auf ihre Lieblingsquelle, da das Mineralwasser von dort besonders weich, salzig oder mineralisch schmeckt. Fakt ist: Kein Mineralwasser schmeckt wie das andere! Nicht umsonst gibt es Wassersommeliers. Neben der Herkunft und des Gehalts an Kohlensäure hat auch die Flasche Einfluss auf den Geschmack. Erfahrt hier, warum Mineralwasser durch Magnesium, Calcium und Co. so verschieden schmecken.

Mineralwasser: Magnesium, Calcium und Co. sorgen für Geschmacksvielfalt
© GianlucaCiroTancredi - Fotolia

Herkunft und Inhaltsstoffe entscheiden über den Geschmack

Die Wasserauswahl in Deutschland ist riesig. Das liegt an den über 200 Mineralbrunnen und mehr als 800 Quellen, die sich über das Bundesgebiet verteilen. Ohne Kohlensäure, mit wenig Kohlensäure, natriumarm oder magnesiumreich: Die Wasserarten sind sehr verschieden, schmecken von mild bis kräftig, von neutral bis salzig, sauer bis bitter. Und haben unterschiedliche Bezeichnungen: In der Mineral- und Tafelwasserverordnung ist genau festgelegt, welches Wasser sich wie nennen darf.

Generell muss Mineralwasser immer aus einer natürlichen, unterirdischen Wasserquelle stammen. Tafelwasser hingegen kann aus unterschiedlichen Wasserquellen wie Leitungswasser oder Meerwasser gewonnen werden.

Mineralwasser ist Niederschlag, der durch viele Gesteinsschichten gesickert ist und sich unterirdisch gesammelt hat. Auf dem Weg unter die Erde wird das Wasser natürlich gefiltert und mit verschiedenen Mineralien (Salze) und Spurenelemente in unterschiedlichen Konzentrationen angereichert.

Für den Geschmack sind also die Herkunft des Wassers, das Verhältnis der Inhaltstoffe sowie die natürliche Kohlensäure verantwortlich. Kohlensäure ist ein Geschmacksverstärker, der vielen Wassern nachträglich zugefügt wird. Am wichtigsten für den Geschmack ist aber der Mineraliengehalt: je mehr Mineralien, desto mehr Geschmack! Weniger Mineralien führen zu einem sanfteren, neutraleren Geschmack.

Auch das Behältnis hat Einfluss auf den Wassergeschmack. Wassersommeliers empfehlen Glas, da es keinen Eigengeschmack abgibt. Nachteil: Glasflaschen sind schwer und zerbrechlich, zum Mitnehmen weniger gut geeignet. PET-Flaschen dagegen sind leicht und bruchsicher, verändern aber – wenn auch nur geringfügig und nicht gesundheitsschädlich – den natürlichen Eigengeschmack. Steht eine PET-Flasche in der prallen Sonne, können sich die Weichmacher aus dem Kunststoff lösen, in das Mineralwasser übergehen und es leicht nach Plastik schmecken lassen.


Mineralwasser: Magnesium, Calcium und Natrium sind lebensnotwendig


Calcium


Der Mensch braucht Calcium für den Knochenbau und für die Stabilität der Zähne. Milchprodukte sind gute Calciumquellen, ebenso Mohn und Sesam sowie calciumreiches Mineralwasser. Calcium sorgt für einen erdigen Geschmack.

Magnesium

Die Muskeln und das Nervensystem sind auf Magnesium angewiesen. Daher wird es auch als Muskelmineral bezeichnet. Vor allem Sportler sollten ausreichend Mineralwasser mit viel Magnesium trinken. Mineralwasser mit Magnesium kann leicht bitter schmecken und eine würzige Note haben.

Natrium

Das Mineral ist ein Bestandteil von Speisesalz (Natriumchlorid). Babys und Kleinkinder sollten sich natriumarm ernähren, ebenso Menschen mit Bluthochdruck. Sportler können ihren Mineralstoffhaushalt hingegen mit natriumreichen Wasser decken. Ein Wasser ist natriumarm, wenn die Natriumkonzentration unter 20 Milligramm pro Liter liegt. Je mehr Natrium, desto salziger der Geschmack des Wassers..

Hydrogencarbonat

Hydrogencarbonat ist kein Mineralstoff, sondern ein Salz der Kohlensäure und ein natürlicher Bestandteil von Mineralwasser. Fließt das Wasser durch Kalksteinschichten, enthält es sehr viel Hydrogencarbonat. Das hat eine säureneutralisierende Wirkung und senkt den pH-Wert. Durch Hydrogencarbonat wird der Geschmack des Mineralwassers optimiert. Es schmeckt abgerundeter, frischer, die Kohlensäure perlt feiner. Sehr viel Hydrogencarbonat führt zu einem salzigeren Geschmack.

Kalium

Kalium ist ein essenzielles Elektrolyt. Es wird für diverse Stoffwechselaktivitäten benötigt und regelt den Flüssigkeitshaushalt von Körperzellen. Wer viel schwitzt, kann den resultierenden Kaliumverlust durch kaliumreiches Mineralwasser ausgleichen. Je mehr Kalium, desto metallischer schmeckt das Wasser.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

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