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Getränke / 18. November 2016

Alles dreht sich um Milch

Frischmilch, Heumilch, homogenisierte, pasteurisierte, laktosefreie Milch – die Auswahl im Milchregal ist riesig. So behaltet ihr den Überblick und wisst, was hinter den Begriffen steckt.

Alles dreht sich um Milch

Traditionell hergestellte Frischmilch


Diese Milchsorte ist pasteurisiert. Das bedeutet, sie wird kurzzeiterhitzt, um Bakterien keine Chance zu geben. Das Verfahren ist dabei besonders schonend, sodass sie frisch und natürlich schmeckt und noch nahezu alle Nährstoffe enthält. Gekühlt hält sie sich fünf bis zehn Tage.

ESL-Milch


Sie schmeckt wie Frischmilch, ist aber bis zu drei Wochen haltbar. Die Abkürzung steht für „Extended Shelf Life“ – „extra länger frisch“. Bei der Herstellung wird die ESL-Milch hocherhitzt. Sie liegt also zwischen traditioneller Frischmilch und H-Milch. Im Gegensatz zu Letzterer muss sie aber kühl gelagert werden.

H-Milch


Das „H“ steht für haltbar. Dafür wird diese Milch ultrahoch und länger erhitzt. Durch diese Behandlung ist sie besser verdaulich. Sie bekommt aber auch einen leichten Kochgeschmack, der sich bei längerer Lagerung nach und nach wieder verflüchtigt. Sie ist ungeöffnet und sogar ungekühlt mindestens drei bis sechs Monate haltbar.

Bio-Milch


Verschiedene Bio-Siegel auf der Verpackung geben Aufschluss über die Haltung der Kühe sowie die Herstellung der Milch. Bio-Milch ist als H- oder Frischmilch in verschiedenen Fettstufen erhältlich. Manchmal kann sie sogar mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten. Per se ist sie aber nicht gesünder als andere Milchsorten.

Heu- oder Weidemilch


Heu- oder Weidemilch stammt von Kühen mit möglichst natürlichen Fütterungsbedingungen. Sie bekommen nach Angaben der Molkereien ausschließlich Heu und Getreide zu fressen. Das kann zu einem höheren Omega-3-Fettsäuren-Gehalt beitragen. Die Bezeichnung hat allerdings noch keine rechtlichen Grundlagen und wird nur von wenigen Molkereien angeboten.

Homogenisierte Milch


Damit sich keine Rahmschicht absetzt und die Milch besser verdaulich ist, wird sie unter Hochdruck durch winzige Düsen gepresst und so kleine Fettkügelchen in winzige Tröpfchen geteilt. Die meisten Milchsorten sind so homogenisiert.

Laktosefreie Milch


Der in der Milch enthaltene Milchzucker, die Laktose, wird bei der Herstellung mithilfe eines Enzyms gespalten. Deshalb vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz diese Milch besser. Sie wird meist als ultrahoch erhitzte Variante angeboten. Da die beiden gespaltenen Einfachzucker mehr Süßkraft haben als Laktose, schmeckt sie etwas süßer.

Kondensmilch


Sehr aromatisch und dickflüssig wird diese Sorte meist im Tee oder Kaffee getrunken. Sie wird erhitzt und auf die Hälfte der üblichen Trinkmilch einreduziert. Ihr üblicher Fettgehalt liegt um 7,5 Prozent. Ohne Kühlung hält sie sich in der Regel mindestens ein Jahr.

Fettstufen

  • Vollmilch ist mit einem Fettgehalt von 3,5 Prozent am meisten gefragt.

  • Fettarme Milch ist teilentrahmt und hat damit einen geringeren Fettgehalt von 1,5 Prozent. Sie hat einen niedrigeren Cholesterinanteil, die Mineralstoffe bleiben jedoch unberührt. Allerdings ist der Vitaminanteil der fettlöslichen Vitamine A, D und E geringer.

  • Magermilch enthält nur noch 0,3 bis 0,1 Prozent Fett.