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Backen & Kochen / 29. März 2016

Tofu marinieren – Lecker und gesund

Auch wenn er hierzulande erst seit relativ kurzer Zeit bekannt ist, geht die Geschichte des Tofu über 2.000 Jahre zurück – die Ursprünge liegen im vorchristlichen China. Das aus weißem Sojabohnenteig hergestellte Lebensmittel ist überaus gesund: Es enthält Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Wegen seiner vielen Proteine und des hohen Eisengehalts wird Tofu oft als Fleischersatz verwendet. Nur am Geschmack scheiden sich die Geister – beziehungsweise am nicht vorhandenen Geschmack. Wir sagen, wie Tofu durch Marinieren zu einem echten Geschmackswunder mutiert!

Tofu marinieren – Lecker und gesund
© Edward O'Neil – Fotolia.com

Tofu: Welche Sorten gibt es?

Tofu wird in verschiedenen Varianten angeboten. Die bekanntesten sind Naturtofu, Räuchertofu, Seidentofu und bereits gewürzter Tofu. Der geschmacksneutrale Naturtofu wird oft in Lake eingelegt und zeichnet sich durch seine Schnittfestigkeit aus. Wer Tofu marinieren will, fährt mit Naturtofu am besten. Von ebenfalls fester Konsistenz ist der Räuchertofu, der seinen Namen trägt, weil er über Buchenholz geräuchert wird und so ein mildes Raucharoma aufweist. Seidentofu kommt in einer cremigen Konsistenz daher, ähnlich wie Quark. Diese Konsistenz sorgt dafür, dass Seidentofu sich ausgezeichnet zum Zubereiten von Süßspeisen, Dips und Soßen eignet. Gewürzter Tofu ist, wie der Name suggeriert, schon im Vorwege durch Gewürze, Gemüse und Kräuter geschmacklich aufgepeppt.


Tofu marinieren: Bahn frei für den Geschmack!

Um Tofu zu marinieren und dem eigentlich geschmacksneutralen Sojaprodukt eine ordentliche Portion Würze zu verleihen, muss ihm zunächst so viel Flüssigkeit wie möglich entzogen werden. Erst den Tofu abtropfen lassen, anschließend in Küchentücher wickeln und eine Stunde ruhen lassen. Dann und wann ruhig noch einmal auf die eingepackte Masse drücken – so wird ihr noch mehr Wasser entzogen. Bevor der Tofu eingelegt wird, sollte er in Scheiben oder Würfel geschnitten werden; so nimmt er die Marinade besser und gleichmäßiger auf.

Tofu-Marinade muss kräftig sein

Nun kommt die Marinade, um den Tofu zu würzen. Als Grundlage bietet sich eine Mischung aus Sojasoße (sorgt für die salzige Note) und einem pflanzlichen Speiseöl an, etwa Oliven- oder Sesamöl. Anschließend kommen Kräuter und Gewürze ins Spiel. Um Tofu zu marinieren, eignen sich besonders kräftige Aromen. Dazu zählen Knoblauch, Chilipulver oder -schoten, Ingwer, Curry, Zwiebeln oder Lauchzwiebeln und Limettenscheiben. Wichtig dabei: Nicht mit den Gewürzen geizen! Nur bei einer kräftigen Mischung nimmt der Tofu den Geschmack auch an. Zum Marinieren die Tofustücke in eine verschließbare Schüssel geben und mit der Marinade begießen. Das Gefäß verschließen und in den Kühlschrank legen. Dauer: mindestens 30 bis 45 Minuten. Voilà – fertig marinierter Tofu, voller Geschmack, fertig zum Braten!

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz zurück:

K-Purland Hackfleisch vom Schwein, K-Purland Hackfleisch gemischt von Schwein und Rind, K-Purland Hackfleisch vom Rind – jeweils mit den betroffenen Verbrauchsdaten: 23.01. /24.01.2018

K-Purland Hackfleisch