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Backen & Kochen / 29. März 2016

Backen mit Obst: So wird der Kuchen besonders aromatisch

Das Backen mit Obst ist seit Jahrhunderten bekannt. Obstkuchen gehören zu den ältesten Kuchensorten, da Obst neben Honig lange Zeit die einzige Süßstoffquelle war. Die Kombination aus Teig und süßen Früchtchen erfreut bis heute große und kleine Leckermäuler, besonders wenn der Obstkuchen frisch aus dem eigenen Ofen kommt.

Backen mit Obst: So wird der Kuchen besonders aromatisch
© yuliakotina - Fotolia

Mit ein paar Tricks kommt das Aroma der Früchte noch besser zur Geltung. Allgemein gilt: für Obstkuchen nur frische Früchte verwenden. Sie sollten reif und einwandfrei sein, beschädigte Früchte verlieren schnell an Aroma. Wer Obstkuchen und Obsttörtchen backen will, sollte auf eine gute Qualität der Backzutaten achten, das ist das A und O. Wenn du auf natürliche Aromageber setzt, kannst du zum Beispiel frische Vanille aus der Schote verwenden anstatt Vanillearoma aus der Tüte. Feine Aromaspender sind auch Kräuter. Viele Backprofis benutzen Thymian in Kombination mit Brombeeren und Himbeeren, weil Thymian das Obstaroma verstärkt. Auf dieselbe Weise verhilft Zitronengras den Heidelbeeren zu ganz neuen Geschmacksqualitäten. Ein Paar, das einfach zusammengehört, sind Blaubeeren und Aprikosen: Sie ergänzen sich prima und verstärken sich gegenseitig im Aroma. Außerdem ist die Kombination aus blauen Kügelchen und gelben Aprikosenhälften auch optisch ein Genuss.

Backen mit Obst: Zucker ist manchmal unverzichtbar

Backen mit Obst, aber ohne Zucker – das ist oft möglich. Himbeeren zum Beispiel sind von Natur aus so süß, dass sie auch ohne zusätzliche Süße einen hervorragenden Auftritt auf Kuchen, Tartes und Torten haben. Johannisbeeren, insbesondere schwarze Johannisbeeren, kommen dagegen nicht ohne Zucker oder einen Süßstoff wie Stevia aus. Ihr Geschmack ist dafür zu pikant und säuerlich. Sollen sowohl rote als auch schwarze Johannisbeeren auf Kuchen oder Torte, kann man sie in einem Verhältnis von 5:1 mischen. Die herben schwarzen Beeren sorgen dann für einen tollen Geschmackskick.

Süßes gegen Saures: Vanillesoße schluckt herbe Tendenzen

Sahne und Vanillesoße sind sehr gut kombinierbar mit Früchten, die eher eine saure Tendenz aufweisen. Sie schlucken das Saure und geben dem Kuchen einen saftigen Charakter. Ein Klassiker ist zum Beispiel die Johannisbeerwähe. Dabei werden die Johannisbeeren mit einem Rahmguss überzogen, der aus Eiern, Sahne, Zucker und Vanille hergestellt wird. Ein cremiges Vergnügen!