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Mom Hack / 16. Mai 2019

Alles über Sonnencreme: Sonnenschutz für die ganze Familie

Das Thema Sonnenschutz bringt verschiedene Fragen mit sich. Etwa, was es zu beachten gilt, um die Haut optimal vor UV-Strahlung zu schützen. Wie sich Kinder fürs Eincremen begeistern lassen und was lästigen Sonnencremeflecken auf weißen T-Shirts den Garaus macht. Unser „Mom Hack“ verrät Ihnen, was Sie alles über Sonnenschutz für die ganze Familie wissen sollten.

Familie am Strand
© Geber86 / 665670194 / GettyImages

Sonnenschutz ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Denn wer sich nicht vor UV-Strahlung schützt, riskiert nicht nur einen Sonnenbrand, sondern auch Schäden, die sich erst später zeigen – etwa Hautkrebs. Eincremen ist also wichtig, aber auch ein wenig aufwendig. Vor allem Kinder sind meist keine großen Fans von Sonnencreme. Kein Wunder, das Eincremen dauert und viele Minis empfinden die Creme als klebrig. Wir Großen fragen uns oft, was das beste Mittel für uns, beziehungsweise für die ganze Familie, ist. Und viele Eltern werden sich nach einer ausgiebigen Eincrem-Aktion bestimmt schon einmal über den ein oder anderen gelben Fleck auf heller Sommerkleidung geärgert haben. Hier haben wir Wissenswertes rund ums Thema Sonnencreme zusammengestellt.

Welche Sonnencreme für Babys?

Nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst und im Frühling, sollten Eltern auf den Sonnenschutz ihrer Kinder achten. Denn die Haut der Kleinen verfügt anders als die von Erwachsenen über keinen Eigenschutz. Konkret bedeutet das: Die Barrierefunktion der Haut ist noch nicht so ausgeprägt und reagiert sehr empfindlich auf UV-Strahlung. Die Weltgesundheitsorganisation rät dazu, Babys bis zu einem Jahr nicht der direkten Sonne auszusetzen. Doch auch, wenn die Zwerge im Schatten sind, müssen Eltern ihre Haut vor der Sonne schützen. Dafür bietet sich eine mineralische Sonnencreme an, die keine chemischen UV-Filter enthält. Die Cremes haben eine festere Konsistenz und hinterlassen einen weißen Schutzfilm auf der Haut, der die Sonnenstrahlung reflektiert. Zusätzlich sollten Babys leichte, luftige Kleidung und einen Sonnenhut mit Nackenschutz tragen.

Der richtige Sonnenschutz für Kinder

Für ihren Nachwuchs sollten Eltern am besten zu Sonnencremes greifen, die extra für Kinder sind. Diese enthalten besonders wenige allergieauslösende Stoffe. Die Zwerge am besten direkt morgens schon eincremen. So kann sich der Sonnenschutz noch besser entfalten. Die Creme großzügig auftragen und dabei an wirklich alle Hautstellen denken: zum Beispiel den Fußrücken, hinter den Ohren oder die Armbeugen. Wer lange draußen ist, sollte etwa alle zwei Stunden nachcremen. Ähnlich wie Babys benötigen auch die größeren Kinder zusätzlich schützende Kleidung. Zum Beispiel einen Sonnenhut, eine Sonnenbrille und leichte Kleidung. Leidenschaftliche Wasserratten sollten ein UV-Shirt oder wenigsten ein normales Shirt tragen, während sie baden.

Eincrem-Tricks für zappelige Sonnenanbeter

Viele Kinder meckern und zappeln beim Eincremen herum. Das ist für die Eltern ganz schön anstrengend und kann außerdem dazu führen, dass nicht alle Hautstellen ausreichend mit Sonnencreme bedeckt sind. Warum also das Eincremen nicht in ein Spiel verwandeln? Mit der Sonnencreme lassen sich wunderbar kleine Bilder wie eine Sonne oder ein Gesicht auf die Haut malen. Dabei muss das Kind schön stillhalten und im Anschluss raten, was auf seinen Körper gezeichnet worden ist. Alternativ lässt sich die Eincreme-Zeit in eine Geschichten-erzähl-Zeit umwandeln. Der Deal: Das Kind lässt sich so lange widerstandslos eincremen, bis die Geschichte zu Ende erzählt worden ist. Darüber hinaus können sich Eltern eine besondere Eigenschaft ihrer Kinder zunutze machen: Oft wollen die Kleinen genau das gleiche machen wie die Großen. Da bietet es sich an, eine große Eincreme-Aktion einzuführen. Dabei cremt sich jeder selbst ein, Mama und Papa cremen sicherheitshalber noch einmal nach.

Erste Hilfe bei Sonnencremeflecken

Sonnencreme schützt leider nicht nur vor UV-Strahlung, sondern kann auch unschöne gelbe Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Leider zählen diese zu den hartnäckigsten Flecken überhaupt. Das liegt an den in den Cremes enthaltenen UVA-Filter. Diese haben eine gelbe Farbe, die sich auf Textilien übertragen kann. Dabei gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor der Creme, desto höher der Anteil der Filter. Es gibt allerdings ein paar Tricks, um Lieblingskleidungsstücke doch noch zu retten. Bei leichten Flecken kann es helfen, die Kleidung eine Stunde lang in kühlem Wasser vermischt mit einem Schuss Essig einzuweichen. Ein weiterer Helfer aus der Küche ist Backpulver. Dafür die betroffene Stelle leicht anfeuchten, mit Backpulver bestreuen und nach 30 Minuten in der Waschmaschine waschen. Vorbeugung aber ist der beste Schutz gegen Flecken: Am besten die Sonnencreme vor dem Anziehen vollständig einziehen lassen.