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FamilienMomente / 05. Mai 2020

Wochenbett: Das kommt wirklich auf Sie zu

Das Wochenbett ist eine ganz besondere Zeit für Sie als Familie: Ihr kleiner Sonnenschein hat endlich das Licht der Welt erblickt und die gemeinsame Kennenlernzeit beginnt. Bei uns erfahren Sie, was in dieser Zeit für Sie und Ihren Körper wichtig ist und wie Sie sich darauf vorbereiten können. Dr. Alexa Iwan, selbst zweifache Mutter, gibt Tipps, mit welcher Einstellung dies am besten gelingt.

Mutter liegt mit ihrem neugeborenen Kind im Bett

Die Zeit nach der Geburt

Acht Wochen zum Ankommen und Wohlfühlen

Die ersten acht Wochen nach der Geburt werden als Wochenbett bezeichnet. In dieser Zeit ist einiges los:

Sie können sich mental und körperlich von der Geburt erholen, ihr Baby lernt seine Eltern, Geschwister und Großeltern kennen und muss sich außerhalb des schützenden Mama-Bauchs zurechtfinden. Wenn dann noch die Erschöpfung und der Schlafmangel dazukommen, fällt es vielen frisch gebackenen Müttern schwer, diese besonderen Momente zu genießen.

Seien Sie stolz auf sich, Sie haben es geschafft! Ein Kind zu bekommen ist eine Erfahrung, die mit nichts auf der Welt zu vergleichen ist. Die Schwangerschaft war sicher schon ein Erlebnis für sich. Das wahre Abenteuer beginnt aber für Sie erst nach der Geburt. Sie wurden mit der Entbindung Ihres Kleinen Sonnenscheins Mama und es braucht etwas Zeit, bis Sie sich in die neue Rolle eingefunden haben. Deswegen: Nutzen Sie die Ruhe, um die Momente mit Ihrem Kind zu genießen und sich darüber bewusst zu werden, dass Sie etwas Großes geleistet haben.

Die ersten Wochen gehören Ihnen und Ihrem Baby. Egal, was andere sagen, meinen oder anmerken. Das ist unendlich wichtig für das Kind aber auch für Sie selbst. Jede Frau und damit auch ihr Körper und ihr Umgang mit der neuen Situation, mit dem neugeborenen Baby und dem Wochenbett ist individuell. Es gibt keinen Masterplan für eine glückliche Zeit vor oder nach der Geburt. Vertrauen Sie darauf, Ihren eigenen, individuellen Weg zu finden und genießen Sie die Zeit! Alexa Iwan

Stressfreie Kuschelzeit – warum ist Ruhe so wichtig?

In der ersten Zeit nach einer Geburt steht die Welt von Mama und Ihres neugeborenen Babys für einige Wochen still. Und das soll auch so sein. Das Kind braucht Ruhe und Zeit, um sich an seine neue Umgebung und die Welt zu gewöhnen, in die es gerade hineingeboren wurde. Auch die frisch gebackene Mama braucht Ruhe, um sich von der Anstrengung der Geburt physisch und mental zu erholen und ihr Kind kennenzulernen.

Das Wochenbett ist eine Zeit, in der es nicht um Äußerlichkeiten, sondern um Innerlichkeiten geht. Je ruhiger eine Mutter die ersten Wochen mit dem Neugeborenen gestaltet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind ausgeglichen und sicher ins Leben startet.

Unterstützung durch den Vater

Neben Ruhe und Geborgenheit ist es wichtig, dass Sie während des Wochenbetts Ihren Partner an Ihrer Seite wissen. Vielleicht nimmt er sich Urlaub oder Elternzeit, damit Sie die ersten Tage und Wochen gemeinsam erleben können. Gerade nach der Geburt kann man sich kaum vorstellen, wie sich das Leben verändert: Der Haushalt, das Kochen, die Verpflegung der Wöchnerin und das Zusammenleben mit Ihren eventuell bereits vorhandenen Kindern muss neu organisiert werden. Auch der Haushalt, das Kochen und die Verpflegung der Wöchnerin und eventuell bereits vorhandener Kinder müssen während des Wochenbetts bedacht und organisiert werden.

Außerdem sollte der frisch gebackene Papa die Zeit des Wochenbetts dazu nutzen, um eine Bindung zum Sprössling aufzubauen und eventuell auch schon einige Aufgaben bei der Babypflege, wie zum Beispiel das Wickeln oder das Baden des Babys, zu übernehmen und als gemeinsames Ritual für sich zu entdecken.

Besuch während des Wochenbetts

Nach der Geburt können es Familie und Freunde kaum erwarten einen Blick auf Ihren kleinen Sonnenschein zu werfen. Achten Sie dabei aber auf Ihre eigenen Bedürfnisse: Wie viel Besuch fühlt sich für Sie gut an? Auch wenn der Besuch Essen mitbringt oder mit den großen Geschwisterkindern spielt, es ist in Ordnung, wenn das für Sie zu viel wird.

Ein selbst gekochtes Gericht ist ein wunderbares Geschenk, das Sie sich von Freunden und der Familie als Mitbringsel wünschen können. Bodys, Windeln und Co. haben Sie doch sowieso genug und eine warme Mahlzeit tut immer gut.

Falls Ihre Familie weit weg wohnt und auch Ihr Partner Sie nicht unterstützen kann: Der Frauenarzt kann ein Rezept für eine Haushaltshilfe ausstellen. Zögern Sie nicht, um Hilfe zu bitten, wenn Sie sich überfordert fühlen.

Rat und Tat in Maßen

Richtig oder falsch gibt es in der Zeit nach der Geburt nicht. Jede Mutter hat einen Urinstinkt, was die Bedürfnisse des eigenen Kindes angeht. Väter, Mütter, Schwiegermütter, Freundinnen und Nachbarinnen sind als Helfer und Ratgeber willkommen, müssen aber akzeptieren, dass jedes Mutter-Baby-Gespann seinen eigenen Rhythmus und seinen eigenen Umgang miteinander hat.

Gut gemeinte Ratschläge und Tipps überfordern Sie als junge Mutter schnell. Das ist ganz normal. Aber jede Mutter hat das Recht, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Selbst als frisch gebackene Mutter sind Sie in der Lage, ihr Kind zu versorgen und zu nähren. Wenn Angehörige Sie unterstützen wollen, bitten Sie sie, Sie in anderen Lebensbereichen zu unterstützen. Zum Beispiel in Form konkreter Hilfe im Haushalt wie zum Beispiel Einkaufen, Essen kochen, Wäsche waschen, ältere Kinder zur Kita fahren oder von der Schule abholen. Unterstützung bei den alltäglichen Dingen entlastet und hilft Ihnen als Wöchnerin viel mehr als jeder theoretische Ratschlag.

Die neue Herausforderung annehmen

Sie werden schnell merken, dass Sie als Mutter jeden Tag ein kleines Stückchen über sich selbst hinauswachsen. Frauen nehmen die Herausforderung Muttersein ganz natürlich an und meistern sie in den überwiegenden Fällen ganz hervorragend.

Die erste Zeit mit dem Nachwuchs ist wundervoll und einzigartig. Natürlich müssen Sie und das Baby sich erst einmal auf einen gemeinsamen Rhythmus einpendeln. Das bedeutet häufig, schlaflose Nächte, die am Wohlbefinden und Selbstwertgefühl einer frisch gebackenen Mutter nagen. Der Ausstieg aus dem Job und die Veränderungen des eigenen Körpers kommen hinzu. Auch innerhalb einer Beziehung kann es nach der Geburt zu Streitigkeiten kommen. Etwa über die Rollenverteilung im Haushalt oder beim Thema Kindeserziehung. Hier heißt es, geduldig bleiben, denn dies alles gehört zum normalen Anpassungsprozess und ist kein Grund, an Ihrem Wert als Frau oder Mutter zu zweifeln.

Sie werden von nun an häufig vor Entscheidungen und Herausforderungen stehen, die Sie nicht vorhergesehen haben. Versuchen Sie dabei, sich selbst treu zu bleiben und verabschieden Sie sich vom Gedanken der Perfektion. Keine Mutter ist perfekt und genau das macht jede Einzelne so liebenswert.

Wie Sie bei der Geburt sicher bemerkt haben, kann alle Vorbereitung einen zwar mental auf die Geburtssituation einstellen, was aber schlussendlich passiert, können wir in den meisten Fällen nicht beeinflussen. Ab diesem Zeitpunkt spielt nämlich auch ein zweiter kleiner Mensch eine Rolle, der schon von Anfang an seinen ganz eigenen Kopf hat.

Mir hat in dieser Phase stets der Gedanke sehr geholfen, dass schon viele Millionen Frauen vor mir (zum Teil unter viel schwierigeren Bedingungen) das Ganze hinbekommen haben. Also warum sollte man selbst es nicht schaffen? Natürlich geht Kinder kriegen mit enormen körperlichen Veränderungen einher. Aber das muss auch so sein, denn sonst würde es biologisch nicht funktionieren. Und es ist ganz und gar großartig, dass ein weiblicher Körper zu diesen Veränderungen und Höchstleistungen in der Lage ist. Alexa Iwan

Körperliche Veränderungen

Was geschieht in den ersten Wochen?

Als frisch gebackene Mama ist Ihr Körper zu Anfang erst einmal mit Endorphinen durchflutet, denn Sie können das Glück, Ihren kleinen Sonnenschein endlich in den Händen zu halten, selbst noch gar nicht in Worte fassen. Doch mit der Zeit werden Sie merken, was Ihr Körper in kurzer Zeit vollbracht hat. Im Folgenden erfahren Sie, was dahintersteckt, welche Veränderungen Ihr Körper nach der Geburt bewältigt und was es zu beachten gibt.

Der Babyblues

Viele Frauen leiden einige Tage nach der Geburt unter einem vorübergehenden Stimmungstief. Die Geburt ist geschafft und nach dem anfänglichen Glücksrausch der Hormone neigen die Neu-Mamas zu Stimmungsschwankungen und sind durch das Schlafdefizit erschöpft, müde und traurig. Einige frisch gebackene Mütter sind sehr sensibel und brechen ohne einen ersichtlichen Grund in Tränen aus.

Der Grund für den Babyblues ist der starke Hormonabfall nach der Geburt. So stabilisiert der, während der Schwangerschaft hohe, Östrogenspiegel in dieser Zeit die Stimmung und wirkt Depressionen entgegen. Fällt die Konzentration dieses Hormons nach der Geburt, ist dieser „Schlechte-Laune-Schutz“ nicht mehr vorhanden. Es kommt zum Babyblues. Normalerweise verschwinden die Symptome nach ein paar Tagen aber von selbst.

Gebärmutter: schmerzhafte Nachwehen

In den ersten Tagen nach der Geburt kann es durch die Rückbildung der Gebärmutter zu schmerzhaften Nachwehen kommen. Sinn und Zweck der Nachwehen ist zum einen, die Blutung der Gebärmutterwunde, die durch das Ablösen der Plazenta entstanden ist, zu stoppen und zum anderen, die Gebärmutter zurückzubilden. Viele Frauen bemerken die Kontraktionen vor allem beim Stillen, da hier das Hormon Oxytocin ausgestoßen wird, das die Nachwehen auslöst.

Während bei Erstgebärenden die Nachwehen oft weniger schmerzhaft sind und sich auf wenige Tage beschränken, spüren Mehrgebärende die krampfartigen Nachwehen oft deutlicher und schmerzhafter. Dies liegt daran, dass die Gebärmutter im Verlauf mehrfacher Schwangerschaften bereits stärker gedehnt wurde und mehr Kraft benötigt, um wieder in die Ursprungsform zurückzugelangen.

Beckenboden aufgepasst: Heben Sie nichts Schweres

In den Schwangerschaftsmonaten hat der wachsende Babybauch einen starken Druck auf den Beckenboden ausgeübt. Deswegen steht in den ersten Tagen nach der Geburt für den Beckenboden Entspannung im Vordergrund. Wie der Name „Wochenbett“ schon sagt, sollten Sie sehr viel Zeit im Liegen auf der Couch oder im Bett verbringen, damit die durch die Geburt strapazierte Muskulatur Ihres Beckenbodens entlastet wird. Außerdem ist es wichtig, in dieser Zeit keine schweren Gegenstände zu heben. Dies gilt vor allem für Frauen nach einem Kaiserschnitt. Die Grenze liegt hier bei circa fünf bis sechs Kilogramm.

Generell gibt es zur Schonung des Beckenbodens Folgendes zu beachten: Beim Anheben schwerer Gegenständige gilt, stets Beckenboden anspannen und Bauch einziehen. Tragen Sie Ihr Baby außerdem möglichst nah am Körper und achten Sie darauf, den Rücken in gerader Position zu halten.

Keine Sorge bei Haarausfall

Während es Wochenbetts und in der Stillzeit fallen oftmals verstärkt Haare aus. Vielleicht haben auch Sie mehr Haare als sonst in der Bürste und sind etwas beunruhigt. Doch es gibt keinen Grund zur Sorge, denn in aller Regel ist der Haarausfall nach der Geburt ein vorübergehendes Phänomen. Grund dafür sind die hormonellen Veränderungen nach der Geburt und der Abfall des Hormons Östrogen. Spätestens nach dem Abstillen, wenn sich der Hormonhaushalt wieder normalisiert hat, legt sich der Haarausfall wieder.

Wassereinlagerungen nach der Schwangerschaft

Viele Frauen lagern während der Schwangerschaft Wasser ein. Vor allem in den Händen, Beinen und Füßen. Die sogenannten Ödeme sind in der Regel harmlos, führen aber dazu, dass Kleidung, Schuhe oder Ringe nicht mehr passen und die Wassereinlagerungen von vielen Betroffenen als unschön und unangenehm wahrgenommen werden.

Doch warum kommt es zu Wassereinlagerungen? Hierfür sind die Schwangerschaftshormone verantwortlich, die eine Erweiterung der Blutgefäße mit sich bringen und zu einer Veringerung der Elastizität der Blutbahnen führen. Zudem steigt natürlicherweise die Menge des Bluts innerhalb des Körpers einer werdenden Mutter an und zirkuliert durch den weiblichen Organismus. Hierdurch staut sich das Blut stärker im Gewebe und es kommt zusätzlich zu einer erhöhten Flüssigkeitsmenge innerhalb des Bindegewebes.

Es dauert oft zwei Wochen bis die Wassereinlagerungen langsam zurückgehen und schließlich nach circa fünf bis sechs Wochen vollständig verschwunden sind. Keinesfalls sollte bei diesem natürlichen Prozess mit Medikamenten zur Unterstützung der Entwässerung nachgeholfen werden, da dies Kreislauf- und Stoffwechselprobleme nach sich ziehen kann.

Sicher haben Sie schon einmal vom sogenannten Wochenfluss gehört. Während des Geburtsvorgangs löst sich die Plazenta, der Mutterkuchen, von der Gebärmutter und hinterlässt an der Gebärmutterschleimhaut eine Wunde. In den ersten Tagen nach der Geburt ist der Ausfluss noch sehr stark. Dieser wird im Laufe der Zeit aber immer heller. Bis die Gebärmutterverletzung, circa sechs Wochen nach der Geburt, vollständig abgeheilt ist, fließt der sogenannte Wochenfluss.

Daher ist Hygiene nach der Geburt sehr wichtig und es gibt hierbei einiges zu beachten. So ist es in den ersten Wochen nach der Geburt wichtig, den Intimbereich nur mit Wasser zu reinigen und die speziellen Wochenbettvorlagen, die sie in der Apotheke erwerben können, regelmäßig auszutauschen, um Infektionen zu vermeiden. Lesen Sie auch hier mehr zur Damenhygiene nach der Geburt. 

Schluss mit Body-Shaming nach einer Schwangerschaft

Durch die Medien verzerrt sich oft der Blick auf eine normale Rückbildung des weiblichen Körpers nach einer Schwangerschaft und es wird suggeriert, dass es ganz einfach ist, die alte Figur und Form binnen weniger Wochen wieder zurückzubekommen. Viele Frauen packt sofort ein schlechtes Gewissen und das Selbstwertgefühl sinkt. Frisch gebackene Mütter sollten allerdings in Sachen Figur vor allem eins beachten: Locker bleiben!

Denn in dieser Zeit sollten Sie sich erholen und die Priorität auf die Kennenlernzeit zwischen Ihnen und Ihrem kleinen Sonnenschein legen. Achten Sie während der Stillzeit und im Wochenbett auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Mit etwas Geduld und Selbstdisziplin geht das Abnehmen nach der Schwangerschaft manchmal auch ganz von selbst.

Durch das Stillen Ihres Babys verbraucht der Körper um die 600 Extrakalorien pro Tag. Wenn Sie also Ihre gewohnte Ernährung beibehalten, nehmen Sie meist ganz von selbst ab. Von einer Diät in der Zeit nach der Geburt und während des Stillens ist hingegen abzuraten. Die Milchproduktion einer stillenden Frau reagiert extrem empfindlich auf Stress, Hektik, Unausgeglichenheit und körperliche Anstrengung. Deshalb sollte auf stillende Frauen genauso viel Rücksicht genommen werden wie auf Schwangere. Versuchen Sie sich möglichst wenig mit anderen zu vergleichen.

Meine Erfahrung ist: Je weniger man mit der neuen Situation hadert und den Zustand nicht perfekter Körpermaße als normal akzeptiert, desto eher renkt sich alles nach dem ersten Jahr wieder ein. Denn es ist nicht normal, drei Wochen nach einer Geburt wieder mit Modelmaßen aufzuwarten. Einige wenige Frauen sind von Natur aus so gebaut. Die meisten müssen dafür jedoch hart an sich arbeiten und das geht nur auf Kosten des eigenen Körpers, aber in der Regel auch auf Kosten des Milchflusses. Alexa Iwan

Betreuung durch eine Hebamme

Nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch nach der Entbindung an Ihrer Seite: Ihre Hebamme. Ob Rückbildung oder Stillprobleme, sie steht Ihnen bei allen Fragenstellungen bei. Außerdem unterstützt sie Sie beim Wickeln oder beim ersten Baden des Säuglings.

Wussten Sie, dass Sie bis zwölf Wochen nach der Geburt, Anspruch auf Hebammenhilfe haben? Am Anfang sogar täglich! Besonders schön und vertrauensvoll ist das Verhältnis, wenn Ihre Hebamme Sie schon durch die Schwangerschaft begleitet hat.


Tipps fürs Wochenbett

Viel Ruhe und die richtige Ernährung sind das A und O

Damit das Wochenbett für Sie so entspannt wie möglich wird, haben wir einige Tipps für Sie:

  • Ausgewogene Ernährung:
    Besonders in der Zeit nach der Geburt ist eine gesunde Ernährung wichtig, die auch die nötigen Reserven für die Stillzeit bereitstellt. Da in den ersten Tagen nach der Geburt keine Zeit dafür bleibt, aufwendig zu kochen, ist es ratsam, schon vor der Geburt Essensvorräte anzulegen. Konkret heißt das: Vorkochen und die Speisen portioniert einfrieren. Wenn der Vorrat zur Neige geht, ist es auch in Ordnung sich mit Speisen beliefern zu lassen. Sammeln Sie hierfür rechtzeitig entsprechende Flyer von Lieferdiensten mit einem ausgewogenen Angebot.
  • Keine Termine:
    Versuchen Sie alle Termine, die noch bis nach dem Wochenbett warten können, zu vertagen, um möglichst stressfrei in die ersten Tage und Wochen nach der Geburt zu starten.
  • Machen Sie es sich bequem:
    Um eine ideale Entspannungsatmosphäre zu schaffen, sorgen Sie für ein Wohlfühlambiente in Ihren vier Wänden. Bereiten Sie mehrere Kuschelecken vor und legen Sie bequeme Decken und Kissen bereit, sodass Sie während des Wochenbetts etwas Abwechslung zwischen Bett und Sofa haben.
  • Planung ist die halbe Miete:
    Erledigen Sie vor der Entbindung so viel es geht. Jetzt ist noch Zeit, um den Hausputz zu erledigen, die Vorräte aufzustocken und alle notwendigen Salben und Hygieneartikel für die Zeit nach der Geburt zu besorgen. Versuchen Sie auch, alle Anträge für Versicherungen oder ähnliches schon während der Schwangerschaft einzureichen, damit später kein Stress aufkommt. Es ist zudem ratsam, sich zum Ende der Schwangerschaft bereits Gedanken darüber zu machen, wann und wo Sie nach der Entbindung Babybesuch empfangen wollen und in welcher Reihenfolge Verwandte und Freunde kommen dürfen.
  • Gehen Sie offline:
    Schalten Sie Ihr Handy aus. Sagen Sie, damit sich niemand unnötige Sorgen macht, Verwandten und Freunden Bescheid, dass Sie für einige Tage nicht verfügbar sein werden und genießen Sie die Zeit der Ruhe.