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FamilienMomente / 05. Juli 2019

Tipps gegen Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft verändert sich der Körper enorm. Alles wächst – und das kann Spuren auf Ihrer Haut hinterlassen. Wir wissen, wie es zu Dehnungsstreifen kommen kann und was Sie dagegen tun können.

Bauch mit Dehnungsstreifen
© comzeal / stock.adobe.com

Vorbeugen und lindern

Die gute Nachricht: Dehnungsstreifen müssen Sie nicht einfach hinnehmen! Mit unseren fünf Tipps können Sie den Rissen vorbeugen oder die vorhandenen Streifen lindern. Ihre Haut kann sich so besser auf die Dehnung vorbereiten und nach der Schwangerschaft schneller regenerieren.

Sie brauchen:

  • Zutaten für grünen Smoothie
  • feuchtigkeitsspendende Lotion oder Pflegeöl
  • Bürste für Massage oder Luffahandschuh

So geht’s - unsere Tipps

1. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Haut reißt, steigt mit Ihrer Gewichtszunahme. Dabei spielt nicht nur das wachsende Baby eine Rolle, sondern auch die richtige Ernährung. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung vermeidet zusätzliche Fettreserven, die die Haut unter Spannung stehen lassen. Für die Haut sind vor allem viel Vitamin C und Eiweiß wichtig. Generell gilt: Statt zur Schokolade, lieber zum Obstsalat oder Smoothie greifen.

Zutaten grüner Smoothie

  • 1 Handvoll Spinat
  • 1 Apfel mit Schale
  • 1 Banane, geschält
  • ¼ Avocado
  • ⅛ Stück Zitrone ohne Schale
  • Saft von 1 großen Orange
  • ca. 1-2 cm frischen Ingwer
  • 200 ml Wasser
  • Standmixer

Zubereitung

Waschen Sie die den Spinat und die ungeschälten Zutaten und pressen Sie die Orange aus. Geben Sie das Obst und Gemüse in den Standmixer und mixen Sie es solange, bis der Smoothie eine cremige Konsistenz hat.

2. Die richtige Pflege für Ihre Haut

Sobald der Bauch sichtlich anfängt zu wachsen, sollten Sie ihn täglich mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen oder ein rückfettendes Pflegeöl nutzen. Dabei auch Busen und Oberschenkel nicht vergessen. Es gibt spezielle Öle für werdende Mütter, die reich an Vitamin E sind und besonders pflegen. Beachten Sie, dass die Produkte frei von Parfümstoffen sein sollten.

3. Die Durchblutung anregen

Das Eincremen können Sie noch wirkungsvoller gestalten, indem Sie die Pflegeöle mit einer zupfenden Massage einarbeiten. Beim Duschen können Sie auch eine sanfte Bürstenmassage machen oder vorsichtig eine Wechseldusche probieren. Das regt die Durchblutung an. Nach dem Duschen massieren Sie am besten das Öl in die noch feuchte Haut ein. Das kann auch eine Aufgabe für den werdenden Papa oder die baldigen großen Geschwister sein, die Kontakt zum neuen Familienmitglied aufnehmen wollen.

4. Sport gegen Dehnungsstreifen

Bewegung hilft Ihnen nicht nur generell fitter zu werden. Je mehr Sie sich bewegen, umso besser bereiten Sie sich auf die Geburt vor. Ein weiterer Pluspunkt: Bewegung hat auch Einfluss auf Ihr Bindegewebe und den Bauch. Beides bildet sich nach der Geburt schneller zurück und damit steht Ihre Haut weniger unter Spannung. Die perfekten Sportarten in dieser Zeit sind Yoga, Pilates, Schwimmen oder moderates Laufen bzw. Walken.

5. Eine Portion Stolz auf die Veränderungen

Trotz allen Tipps und Vorbereitungen kann die Haut dennoch reißen, denn jede dritte Frau ist genetisch bedingt von Dehnungsstreifen betroffen. Gegen Ihre Genetik können Sie nicht viel machen. Trotzdem sollten Sie nicht mit der Pflege aufhören, um die Haut elastisch zu halten. Das hilft später, damit die Streifen und Risse schneller verblassen. Doch noch wichtiger als Pflege ist Stolz:

Nehmen Sie die Streifen als Zeichen dessen an, was Ihr Körper mit Schwangerschaft und Geburt geleistet hat. Vielleicht fährt irgendwann Ihr Kind mit seinen Fingern darüber und fragt, woher diese Spuren kommen. Erzählen Sie ihm mit Stolz von seiner Reise.

„Eine Extraportion Pflege lohnt sich immer, aber wir müssen uns für unsere Dehnungsstreifen nicht schämen. Sie beweisen, dass wir ein Kind auf die Welt gebracht und viel erlebt haben. Unter dem Hasthag #LoveYourLines finden sich in den Sozialen Medien viele Beiträge von Frauen, die selbstbewusst Bilder von ihren Körpern und ihren Dehnungsstreifen zeigen.“ Sarah Müggenburg, Mutter, Schwangerschaftsyogalehrerin und Keleya Mitgründerin

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Stöberen Sie in unseren FamilienMomenten oder besuchen Sie den Gesundheitscoach für werdende Mamas: Keleya.