Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Nicht Ihre Filiale?
Ändern
Ihre Kaufland-Filiale

Ihre zuletzt gewählten Filialen
FamilienMomente / 23. September 2019

Baby stillen – so kann Papa helfen

Die frisch gebackene Mama baut besonders durch das Stillen eine einzigartige Beziehung zu ihrem Baby auf. Väter sind oft unsicher, was von ihnen erwartet wird und wie sie ihre Partnerin bestmöglich unterstützen können. Baby und Mama wirken für die Väter wie ein eingespieltes Team und sie haben den Eindruck, sie seien außen vor. Doch weit gefehlt, denn das Mama-Baby-Team braucht auch den Papa! Wie der Vater in der Stillzeit mithelfen kann, erfahren Sie hier.

Papa gibt Baby die Flasche
© o_lypa - stock.adobe.com

Tipps: Partnerin unterstützen

Wie kann der Vater beim Stillen unterstützen?

Das Stillen ist bei vielen Vätern ein wunder Punkt. Sie freuen sich wahnsinnig über ihr Kind, haben aber nicht diese direkte Möglichkeit ein besonderes Band zu knüpfen. Aber die Annahme, frisch gebackene Väter könnten nichts für Ihr Baby und die Mutter tun, ist unbegründet. Denn ganz im Gegenteil: Der Papa ist eine große Stütze für Mutter und Baby.

Erfahren Sie in unseren Tipps, wie Sie Ihre Partnerin in der Stillzeit unterstützen können

1. Bringen Sie Ihrer Partnerin ein Glas Wasser

Stillen macht durstig und Wasser ist gut für die Milchproduktion. Während Ihre Partnerin das Baby stillt, ist sie nicht mobil und freut sich, wenn Sie ihr etwas zu trinken bringen.

2. Stillen macht hungrig

Besonders stillende Mütter sollten gut essen. Wussten Sie schon, dass man während der Stillzeit circa 500 Kalorien pro Tag zusätzlich zu sich nehmen sollte? Bereiten Sie Ihrer Partnerin für die Stillzeit doch einen kleinen Stillsnack vor. Leckere Rezeptideen finden Sie hier bei uns.

3. Eine Massage entspannt die stillende Mama

Ihre Partnerin sitzt stillend auf der Couch? Überraschen Sie sie doch mit einer Schulter oder Fußmassage – das entspannt sie und lenkt sie von eventuellen Schmerzen beim Stillen ab.

4. Das Bäuerchen wird beim Papa gemacht

Manchmal dauert das Stillen etwas länger. Entlasten Sie Ihre Partnerin, in dem Sie in den Trinkpausen das „Bäuerchen“, also das Aufstoßen des Kindes übernehmen. In der Zeit kann Ihre Partnerin auch mal aufstehen und auf die Toilette gehen, bevor es in Runde zwei geht.

5. Bereiten Sie alles fürs Abpumpen vor

Viele Mamas pumpen nach dem Stillen noch etwas Milch ab und sammeln sie für die Zeit, wenn das Stillen gerade nicht geht – aus welchen Gründen auch immer. Bereiten Sie doch schon mal die Utensilien dafür vor: Milchpumpe sterilisieren und Fläschchen für die Aufbewahrung bereitstellen.

6. Gönnen Sie Ihrer Partnerin eine Auszeit

Viele Mütter möchten während des Stillens nicht gestört werden. Häufig schläft das Baby nämlich währenddessen oder kurz danach ein und Ihre Partnerin freut sich auf diese kleine Auszeit. Gönnen Sie Ihr diese Auszeit und nehmen Sie alle Anrufe entgegen.

Kleiner Tipp: In der heutigen Zeit der stetigen Erreichbarkeit vergessen viele, dass man das Handy auch einfach mal abschalten kann.

7. Helfen Sie im Haushalt

Stillen ist für Ihre Partnerin körperlich sehr anstrengend. Unterstützen Sie sie deshalb im Haushalt: Gehen Sie einkaufen, putzen die Wohnung oder bereiten das Essen vor.

 

Tipps: Papa-Baby-Zeit

Wie können Sie als Vater die Bedürfnisse Ihres Babys stillen?

Auch wenn Sie Ihr Baby nicht selbst stillen können, können Sie sich unterstützend in das Familienleben einbringen. Bauen Sie durch Ihre eigenen Vater-Kinder-Momente auch eine besondere Beziehung zu Ihrem Baby auf. Bei solchen Gelegenheiten verbringen Sie und Ihr Baby wertvolle Zeit miteinander. Positiver Nebeneffekt: Ihre Partnerin kann sich währenddessen ausruhen und neue Kraft für die nächste Stillmahlzeit sammeln.

Unsere Tipps für die gemeinsame Papa-Baby-Zeit

  • Ihre Partnerin hat Milch abgepumpt? Super! Übernehmen Sie das Füttern mit der abgepumpten Milch: So können Sie einen vertrauten Moment mit Ihrem Nachwuchs schaffen und Ihre Partnerin hat eine kurze Verschnaufpause.

  • Wussten Sie schon, dass gerade in der ersten Zeit viel Körperkontakt von Haut zu Haut für Ihr Baby wichtig ist? Übernehmen Sie Ihr Baby doch einfach nach dem Stillen und lassen es auf Ihrem freien Oberkörper schlummern. So gewöhnt es sich auch an Ihren Herzschlag und Geruch.

  • Auch das Windeln wechseln kann ein gemeinsames Ritual sein. Verwöhnen Sie Ihr Baby nicht nur mit einer frischen Windel, auch Streicheleinheiten und Babymassagen mit einer pflegenden Creme oder Öl können helfen, die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind zu stärken.

  • Ihr Baby liebt das Baden? Dann leisten Sie Ihrer kleinen Wasserratte doch einfach mal Gesellschaft – entweder in der Familienbadewanne oder gemeinsam unter der Dusche. Ihr Baby wird sich über die Gesellschaft freuen. 

  • Tragen Sie Ihr Baby in einem Tragetuch oder einer Babytrage. So haben Sie Ihr Kind ganz nah am Körper – Ihr Baby freut sich über die extra Portion Nähe. So könne Sie gemeinsam Einkaufen gehen oder einen langen Spaziergang unternehmen und Ihrer Partnerin etwas Zeit für sich verschaffen.

Stillen: Auswirkungen

Stillen – was passiert dabei mit Ihrer Partnerin?

Mutter stillt ihr Baby

Stillen ist gesund – auch für die Mutter

Stillt eine Mutter ihr Baby, kann das das Risiko der Mutter, an Osteoporose, Brust- und Eierstockkrebs oder Diabetes Typ II zu erkranken, senken. Außerdem kann Stillen Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Übergewicht vorbeugen.

Mutter kocht mit Baby und Kind

Stillen macht hungrig

Stillende Mütter verbrauchen etwa 500 Kalorien mehr am Tag. Also nicht wundern, wenn Ihre Partnerin etwas mehr Hunger hat. Eine ausgewogene, vielfältige und vitaminreiche Ernährung ist deshalb wichtig. Hierzu zählt vor allem viel frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln, Reis und Nudeln, aber auch rotes Fleisch als Eisenlieferant und Seefisch als Jodquelle.

Babyfüßchen

Stillhormone sorgen für Gelassenheit

Während der Stillzeit schüttet der Körper Ihrer Partnerin die Hormone Prolaktin und Oxytocin aus. Zwei wahre Alleskönner: Prolaktin ist für die Milchproduktion verantwortlich, sorgt aber auch dafür, dass sich die Mutter gerne um das Baby kümmert. Oxytocin sorgt unter anderem dafür, dass sich die Gebärmutter nach der Geburt wieder zurückbildet. Außerdem macht es glücklich und entspannt sowohl die Mutter als auch das Kind.

Sicher, jeder Anfang ist schwer und auch Ihre kleine Familie braucht ein wenig Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Unterstützen Sie Ihre Partnerin, indem Sie die gemeinsame Wohnung gemütlich machen und ihr immer wieder sagen, wie toll sie das alles macht.

Aber keine Sorge: Nach den ersten harten Wochen und vielleicht Monaten kommt auch wieder die Zeit, in der Sie gemeinsam ein paar entspannte Momente genießen können.

Mit unseren Tipps können Sie auf die Bedürfnisse der Mutter und Ihres Babys eingehen und nehmen außerdem eine wichtige Rolle im Familienleben ein.

Öffentlicher Rückruf

DMK Deutsches Milchkontor und Fude + Serrahn ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes folgendes Produkt zurück:

K-Classic Frische Milch 1,5 % Fett mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 14.10.2019, 15.10.2019 und 18.10.2019