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Super 6 / 03. Mai 2019

Sechs deutsche Wurstspezialitäten

Deutschland ist bekannt für seine unzähligen Wurstspezialitäten. So hat jedes Bundesland seine eigene Lieblingskreation. Hier schauen wir uns sechs besonders beliebte Varianten einmal genauer an.

© Leonid – Fotolia.com

Münchner Weißwurst

Die Weißwurst ist in Bayern allgegenwärtig. Erfunden wurde Sie Mitte des 19. Jahrhunderts in der bayerischen Landeshauptstadt München. Anders als andere Brühwürste wird das Brät nicht mit Nitritpökelsalz, sondern mit üblichem Kochsalz gewürzt. Dadurch bekommt sie ihre helle Farbe. Weißwürste sollen einer alten Tradition nach das „Mittagsläuten“ nicht hören, also vor 12 Uhr gegessen sein. Der Grund: Seit ihrer Erfindung wurden die Weißwürste von den Metzgern in den Morgenstunden hergestellt. Da in früheren Zeiten eine ausreichende Kühlung der Würste nicht immer gewährleistet war, mussten sie zügig verzehrt werden.

Frankfurter Würstchen

Wie der Name schon vermuten lässt: Die Frankfurter Würstchen stammen aus Frankfurt am Main. Die Brühwurst besteht aus purem Schweinefleisch und nur Metzger aus der Region dürfen sie herstellen. Werden sie anderswo produziert, müssen sie „Würstchen nach Frankfurter Art“ genannt werden. Frankfurter sind etwa 20 Zentimeter lang und haben einen Durchmesser von rund drei Zentimetern. Die Füllung ist sehr fein und rosa gefärbt. Das besondere Kennzeichen des Frankfurter Würstchens: der knackige Biss.

Currywurst

Eine Dame namens Herta Heuwer gilt als die Erfinderin der Currywurst. 1949 soll sie zum ersten Mal an ihrem Imbissstand in Berlin-Charlottenburg eine gebratene Brühwurst in einer neuartigen Soße angeboten haben. Die pikante Tunke bestand unter anderem aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershire-Sauce und Chili. Zehn Jahre später ließ sie ihre Soße unter dem Namen „Chillup“ patentrechtlich schützen. Bis heute ist die Currywurst deutschlandweit beliebt.

Pinkel

Die Heimat dieser geräucherten Wurst ist die Region rund um Oldenburg, Bremen und Osnabrück. Auch in Ostfriesland und Friesland wird sie gerne gegessen. Traditionell kommt Pinkel mit Grünkohl auf den Teller. Er besteht aus Speck, Rindertalg, gehackten Zwiebeln und Hafer- oder Gerstengrütze. Früher stellte man Pinkel nur im Herbst und Winter her. Denn dann war es kühl genug, um die Würste lange zu lagern. Meist hingen sie in der Küche von der Decke. Durch den Rauch des Herdfeuers wurden sie geräuchert.

Nürnberger Rostbratwürstchen

Sie sind kaum dicker und größer als ein Finger – die Nürnberger Rostbratwürstchen. Zum ersten Mal wurden die „Würstl“ Anfang des 14. Jahrhunderts erwähnt und sind bis heute eine beliebte regionale Spezialität, die weltweit bekannt ist. Die fein gebrühte Bratwurst aus Schweinefleisch wird traditionell mit Sauerkraut, Salzkartoffeln und Senf oder Meerrettich serviert. Über ihre kleine Größe gibt es zahlreiche Legenden. Bis heute ist es nicht ganz klar, welche nun der Wahrheit entspricht.  

Bockwurst

Traditionell wird die Bockwurst zum Bockbier gegessen – darüber lässt sich auch der Name dieser Wurstspezialität ableiten. Der Berliner Wirt Robert Scholz und der Fleischer Benjamin Löwenthal gelten als Erfinder der Bockwurst. Sie sollen sie 1889 extra für die Auftaktfeier des studentischen Wintersemesters kreiert haben. Weil Löwenthal Jude war, verarbeitete er kein Schweinefleisch. Deswegen bestand die Bockwurst damals aus Rind- und Kalbsbrät. Heute wird meist Schweinefleisch und Speck verwendet.  

Öffentlicher Rückruf

DMK Deutsches Milchkontor und Fude + Serrahn ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes folgendes Produkt zurück:

K-Classic Frische Milch 1,5 % Fett mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 14.10.2019, 15.10.2019 und 18.10.2019