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Ostern / 14. März 2018

Kunst am Ei

Die Ostereier fürs Fest selbst zu gestalten, gehört für viele Familien zur festen Ostertradition. Wir haben uns von zwei Künstlern Ideen für die kunstvolle Osterdeko geholt und geben Tipps fürs Eierfärben. Also ran an Pinsel, Schere und Farbe und los geht’s.

ostereier kunst
© Jeannine Platz

Ostereier-Kunst die Erste: Filigrane Welten aus Papier

Stefan Linner hat ein ganz besonderes Hobby: Er baut Miniaturwelten auf Ostereier. Dafür braucht er eine ruhige Hand, eine starke Brille, Pinzette, Sekundenkleber und Skalpell. Nur so schafft er es, kleine Häuschen, Schiffe und viele andere Gebilde aus Papier punktgenau auf Eiern zu platzieren. „Wenn ich anfange, weiß ich oft nicht, wie das Ei am Ende aussehen soll. Viele Idee kommen mir erst während des Machens“, erzählt Stefan Linner. Bevor er angefangen hat, Ostereier mit Papierkunstwerken zu verzieren, hat er mit Holzfarbstiften Zeichnungen darauf gemalt. „Ich wollte dann irgendwann etwas Neues schaffen. Etwas, was es so noch nicht gab und sich von traditionellen Ostereiern unterscheidet. So bin ich auf die Idee gekommen kleine Welten aus Papier zu basteln“, sagt er. Einen kleinen Einblick in seine Arbeiten findet ihr in unserer Bildergalerie.

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Ostereier-Kunst die Zweite: Eier mit Botschaften

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© Jeannine Platz

Kalligrafie, also die Kunst des Schönschreibens, hat für die Hamburger Künstlerin Jeannine Platz eine ganz besondere Wirkungsweise: „Durch einen Federstrich bekommt ein einzelnes Wort eine genauso große Wirkung wie ein ganzes Gedicht“, erzählt sie. Aus diesem Grund verziert sie damit nicht nur ihre Gemälde und Einladungskarten, sondern alles, was ihr in die Finger kommt: Wände, Regenschirme oder eben Eier.

Von der Technik zwar etwas anders, aber gerade voll im Trend, ist das sogenannte Handlettering. Der Unterschied: Die Kalligrafie eines Buchstabens besteht aus einem Federschwung, der kontrolliert und mit Bedacht geschrieben wird und einen Eindruck der Leichtigkeit vermittelt. Keine Korrektur ist möglich, da es das Schriftbild zerstören würde.

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© Ronny Zeisberg

Beim Handlettering werden die Buchstaben eher gezeichnet und das Schriftbild mit Pinselstiften und Finelinern konstruiert. Linien werden verbunden, Leerräume werden ausgemalt. „Bei beiden Methoden gilt: Übung macht den Meister. Außerdem würde ich empfehlen verschiedene ‚Werkzeuge‘ einfach mal auszuprobieren“, sagt Jeannine Platz. Und noch einen Tipp für das Beschriften von Eiern hat die Künstlerin: Immer einen wasserfesten Stift benutzen. Wer Acrylfarbe verwendet, sollte das Ei einspannen, da sonst durch das Drehen in der Hand, die Farbe verwischen könnte.

Handlettering-Eier

In unserem DIY-Video seht ihr, wie ihr eure Ostereier ganz leicht mit Handlettering gestalten könnt.

Ostereier-Kunst die Dritte: Färben mit Naturmaterialien

Wer es doch lieber traditionell und bunt mag, greift eben doch zur Farbe. Viele Lebensmittel färben Ostereiern dabei auf natürliche Weise – ideal für Allergiker und es färbt nicht aufs Eiweiß ab. Die folgenden Lebensmittel können zum Färben der Ostereier verwendet werden*:

Rote Bete (250 g) – rot

Spinat oder Petersilie (20 bis 50 g) – grün

Heidelbeeren (20 bis 50 g) – blau

Kurkuma (1 bis 3 TL) oder Karotten (250 g)  - gelb-orange

Zwiebelschalen (20 bis 50 g)  – braun

Rotkohl (500 g) – lila

*Die Grammangaben beziehen sich auf eine Wassermenge von 1 Liter. Wer intensivere Farben möchte, gibt etwas mehr ins Wasser.

Kochzeit: 30 bis 60 Minuten, je nach gewünschter Farbintensität

 

So werden die Ostereier gefärbt:

Schritt 1: Die Eier vor dem Färben mit etwas Essigwasser abwaschen. Der Essig sorgt dafür, dass die Schale die Farbe gut annimmt.

Schritt 2: Zutaten wir Rote Bete, Karotten oder Rotkohl grob zerkleinern. Für jede Zutat einen Topf mit Wasser füllen, Zutaten hineingeben und kochen lassen.

Schritt 3: Nach dem Ende der Kochzeit die Zutaten herausnehmen und den Sud etwas abkühlen lassen.

Schritt 4: Jetzt sind die Eier dran. Bereits gekochte Eier legt man für eine halbe Stunde in die Farbe. Zwischendurch kann man sie mit einem Löffel herausnehmen und die Farbintensität überprüfen. Ausgeblasene Eier nur kurz in den Sud eintauschen, die Farbe abtropfen lassen und unter kaltem Wasser abspülen.

Schritt 5: Die Eier zum Trocknen auf einem mit Küchenrolle unterlegten Gitter trocknen lassen.

Schritt 6: Wer statt matten Farben, etwas mehr Glanz möchte, reibt die getrockneten Ostereier mit etwas Speiseöl ab.

Tipp Nr. 1:

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Ein Wattestäbchen in Zitronensaft tunken und damit auf den unbemalten Eierschalen Punkte, Linien etc. zeichnen. Anschließend in die Farbe geben. Die Stellen, die mit Zitronensaft gezeichnet wurden, nehmen dann keine Farbe an.

Tipp Nr. 2:

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Für natürliche Muster kann man kleine Blätter von Efeu, Farnen oder Petersilie nehmen. Diese legt ihr auf das Ei, packt sie in einen Nylonstrumpf oder umwickelt sie mit Garn und tunkt sie damit in den Farbsud. Wichtig: Den Strumpf und das Blatt erst entfernen, wenn alles komplett getrocknet ist (am besten über Nacht).

Tipp Nr. 3:

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Ebenfalls ein schönes Muster bekommt man, wenn man die Eier vor dem Färben mit Gummibändern umwickelt und sie so in den Farbtopf gibt. Auch hier gilt: Gut trocknen lassen und erst dann die Gummis abnehmen.