[Quelle Headerbild: iStock.com/Jacob Wackerhausen]
Steine für das Aquarium
1. Aquarium Steinarten
Die Dekoration eines Aquariums mit Steinen und Wurzeln wird Hardscape genannt, welche alle harten Gegenstände umfasst. Dazu zählt auch Aquarien Dekoration wie Muschelschalen, Figuren und künstliche Deko-Elemente. Im Gegensatz dazu umfasst das Softscape alle Aquarienpflanzen.
Das Dekorieren eines Aquariums mit Steinen nennt sich Hardscaping.
Steine dienen den Aquarienbewohnern als Unterschlupf, Versteck oder natürliche Abgrenzung verschiedener Bereiche. Zudem bildet sich auf einigen Steinarten sogenannter Aufwuchs, welcher den Fischen und insbesondere Garnelen mitunter als Nahrung dient. Auf Steinen können außerdem Aufsitzerpflanzen gedeihen, die dem Aquarium ein natürliches Bild verleihen.
Dabei können unterschiedliche Steinarten verwendet werden – wichtig ist jedoch, dass diese nicht zu kalkhaltig sind. Dazu zählen unter anderem die folgenden Steine:
- Loch- oder Riffgestein: Der sehr helle Stein weist eine löchrige, poröse Struktur auf und erinnert an Korallenriffe im Meer. Hier ist jedoch zu beachten, dass sich an dem hellen Stein leicht Algen festsetzen, die schwer zu entfernen sind. Des Weiteren fühlen sich einige Fischarten bei dunklen Gesteinen wohler.
- Schiefer: Schiefer ist ein dunkler Stein, der dem Aquarium eine wohlige Atmosphäre verleiht. Er ist sowohl rund als auch als Platte erhältlich. Hier ist zu beachten, dass Sie keinen scharfkantigen Stein verwenden, an welchem die Tiere sich verletzen könnten.
- Pagodenstein: Dieses Gestein hat eine anthrazitfarbene bis rötlich braune Färbung und sieht so besonders natürlich aus. In Verbindung mit helleren Steinen verleiht er einem Aquarium ein harmonisches Bild.
- Lavastein: Der schlichte Stein mit vulkanischem Ursprung ist oft grau oder sogar schwarz gefärbt. Er weist eine löchrige und poröse Struktur auf, an welcher sich sehr gut Bakterien ansammeln können, die für ein biologisches Gleichgewicht des Aquarienwassers notwendig sind.
- Polyresin: Das gegossene Harz ist ein Kunststein, der auch für zahlreiche Figuren im Aquarium eingesetzt wird. Seine künstlichen Eigenschaften sind bestens auf die Verwendung in Aquarien eingerichtet.
Von links nach rechts: Polyresin, Lochgestein, Pagodenstein
Wie Sie die Steine am besten im Aquarium anordnen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber über Aquarien Deko.
2. Das sollten Sie beachten
Steine sind beliebte Dekorationsmittel für Aquarien. Vor dem Einsetzen müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden.
Wichtig ist, dass die Steine
- nicht kalkhaltig sind,
- kein Mineralöl enthalten,
- keine Eisenpartikel aufweisen,
- nicht verunreinigt sind.
Um zu testen, ob Gestein für die Verwendung im Aquarium geeignet ist, können Sie den sogenannten Essig-Test durchführen. Geben Sie dafür Essigessenz auf den Stein. Beginnt diese zu schäumen, so ist der Stein zu kalkhaltig. Tritt Öl aus, ist Mineralöl im Gestein enthalten.
Kochen Sie den Stein in jedem Fall vor dem Einsetzen ins Aquarium mit heißem Wasser ab. So vermeiden Sie, dass Verunreinigungen in das Aquarienwasser gelangen.
Einige Steinsorten können das Wasser härter machen. Informieren Sie sich, wenn möglich, vor dem Kauf, ob Ihre Fische eine gegebenenfalls hohe Wasserhärte vertragen.





























