KNAUF GOLDBAND
ist ein Fertigputz auf Gips-Basis mit speziellen Leichtzuschlagstoffen als Innenputz für die einlagige Handverarbeitung auf allen rauen Putzgründen und aufgekämmten oder ausgehärteten festen Unterputzen.
Einsetzbar in allen Räumen mit üblicher Luftfeuchtigkeit, einschließlich häuslicher Feuchträume wie Küchen und Bäder.
Das Produkt weist ein Produktionsdatum vom 11.05.2017 auf
Produkteigenschaften:
- B4/20/2 nach DIN EN 13279-1
- Besonders leicht und ergiebig
- Oberfläche strukturierbar oder geglättet
- Schafft behagliches und wohngesundes Raumklima
- Feuchtigkeitsregulierend und diffusionsoffen
- Brandschutztechnisch wirksam
- Abrieb- und nagelfest
- Auftragsdicke bis 50 mm
- Verarbeitung von Hand
Anwendungsbereich:
Knauf Goldband wird zur Herstellung geglätteter, frei strukturierter oder abgezogener Oberflächen an Innenwänden verwendet. Als Einlagenputz für alle Mauerwerksarten sowie tragfähige Putzuntergründe.
- Vom Keller bis zum Dach für alle Räume mit üblicher Luftfeuchtigkeit einschließlich Küchen und Bäder mit haushaltsüblicher Nutzung (z. B. WC`s in Schulen und Bäder in Hotels, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen)
- Zur Herstellung von Oberflächen in den Qualitätsstufen „Q1 - Q4 geglättet“* und „Q1 - Q3 abgezogen“*. „Q4 geglättet“* in Verbindung mit Knauf Multifinish bzw. Readygips (*Merkblatt „Putzoberflächen im Innenbereich“, herausgegeben von der Industriegruppe Baugipse im Bundesverband der Gipsindustrie e.V. und dem Bundesverband Ausbau und Fassade im Zentralverband Deutsches Baugewerbe)
- Als Untergrund für nachfolgende Anstriche oder Tapeten
- Als Fliesenuntergrund
- Als Untergrund für Oberputze
Ausführung:
- Untergrund und Vorbehandlung:
Putzgrund von Staub und losen Teilen säubern, grobe Unebenheiten beseitigen. Alle Untergründe müssen tragfähig, trocken, eben, fett- und staubfrei sowie frei von haftmindernden Rückständen sein.
Putzgrund nach VOB Teil C, DIN 18350, Abs. 3.1 bzw. nach VOB Teil B,
- Vorarbeiten:
Schmutzempfindliche Bauteile vor Beginn entsprechend dem Merkblatt „Abklebe- und Abdeckarbeiten für Maler- und Stuckateurarbeiten“ des Bundesverbandes Ausbau und Fassade schützen.
Untergrundvorbehandlung gemäß Tabelle Untergrund und Vorbehandlung. Vor Weiterarbeit die Trocknungszeit der Voranstriche/Grundierungen beachten.
- Betonuntergründe
Merkblatt „Gipsputze und gipshaltige Putze auf Beton“, herausgegeben vom Bundesverband der Gipsindustrie e.V., beachten. Maximale Restfeuchte von Betonflächen ≤ 3 Masse-%. Bei der Verwendung von Spraykontakt kann die maximale Restfeuchte von Betonflächen ≤ 4 Masse-% betragen. Mit dem Putzträger PutzPin 8 können ansonsten ordnungsgemäße bzw. entsprechend vorbehandelte Betonuntergründe mit Restfeuchten bis 6 Masse-% und Untergrundtemperaturen ≥ +2 °C verputzt werden. PutzPin 18 findet Anwendung bei Deckentemperiersystemen mit Putzdicken von 20 bis 25 mm.
Anmischen
- Manuelle Verarbeitung
Einen Sack mit ca. 19 Liter sauberem Wasser ohne weitere Zusätze mit einem sauberen Rührquirl auf verarbeitungsgerechte Konsistenz anmischen.
Verarbeitung:
Innerhalb 20 Minuten nach dem Einstreuen Putzmörtel anwerfen bzw. aufziehen. Zur Herstellung geglätteter Oberflächen angeworfenes bzw. aufgezogenes Material mit einer H-Kartätsche lot- und fluchtgerecht verteilen. Nach Beginn des Ansteifens mit einer Trapezlatte abziehen und Ecken ausrichten. Bei Bedarf kann anschließend noch einmal mit der Flächenspachtel nachgearbeitet werden.
Nach dem Anfeuchten der Putzoberfläche mit einer Schwammscheibe genügend Schlämme erzeugen und kleine Unebenheiten ausgleichen und filzen.
Nach leichtem Abbinden der Putzfläche diese mit Flächenspachtel oder Glättkelle abglätten.
Bei nicht kraftschlüssig verbundenen Bauteilen, zwischen Wand und Decke, Laibungsanschlüssen usw., muss die Trennung mit einem Trennschnitt in der Putzschicht fortgesetzt werden (Kellenschnitt).
Anstelle eines Trennschnittes wird der Einsatz von Trenn-Fix als Trennband empfohlen.
Trocknung:
Für eine gute Lüftung zur schnellen Austrocknung des Putzes sorgen. Die Trocknungszeit beträgt bei 10 mm Putzdicke, je nach Raumfeuchte,
Raumtemperatur und Lüftung im Mittel 14 Tage. Bei ungünstigeren Temperaturen/Luftfeuchtigkeit kann sich die Trocknungszeit verlängern. Wird nach dem Verputzen Heißasphalt verlegt, so muss, um Wärmespannungen zu
vermeiden, für eine ausreichende Querlüftung gesorgt werden.
Produktionsdatum: 11.05.2017
Lagerung: Säcke trocken und auf Holzpaletten lagern. Lagerfähig 6 Monate. Beschädigte und angebrochene Säcke luftdicht verschließen und zuerst verarbeiten.
Körnung: 1,2 mm
Auftragsdicke: 10 m
Verbrauch: ca. 8,5 kg / m²
Ergiebigkeit: 1,17 m² / Sack
Verarbeitungszeit: Je nach Putzuntergrund ca. 90 Minuten.
Verarbeitungstemperatur/-klima:
Nicht unter +5 °C und über +30 °C Luft-, Material- und/oder Untergrundtemperaturen verarbeiten. Mit PutzPin kann an Betonflächen bei Temperaturen ≥ +2 °C verputzt werden. Frischen Mörtel und aufgebrachten Putz bis zur vollständigen Trocknung vor Frost schützen.
Reinigung: Geräte und Werkzeuge nach Gebrauch sofort mit Wasser reinigen
Qualität: In Übereinstimmung mit der EN 13279-1 unterliegt das Produkt einer Erstprüfung sowie der ständigen werkseigenen Produktionskontrolle und trägt eineKennzeichnung.
Der Knauf Goldband Fertigputzgips ist ein Gipshandputz mit speziellen Leichtzuschlagstoffen für geglättete Oberflächen auf Innenwänden und dient als Einlageputz für alle Mauerwerksarten, sowie tragfähige Putzuntergründe. Die Verarbeitung erfolgt leicht von Hand in einer Auftragsdicke bis 50 mm. Zudem ist der Fertigputzgips atmungsaktiv, wasserdampfdurchlässig und fördert so ein gesundes Wohnklima. Der Gips von Knauf erhärtet gleichmäßig und ist stoß- und druckfest. Nicht nur in Bereichen mit der üblichen Luftfeuchtigkeit, sondern auch für häusliche Feuchträume können Sie den Knauf Goldband Fertigputzgips verwenden. Anwendungsbereich: Innen, Mauerwerk, Innenputz, Beton, Porenbeton, Räume mit üblicher Luftfeuchte, häusliche Feuchträume wie Küche oder Bad, besonders geeignet auf Betondecken und Wände. leichte Verarbeitung zur Verarbeitung von Hand Verarbeitungszeit ...