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Solaranlagen für die Steckdose
1. Was ist eine Solaranlage für die Steckdose?
Stecker-Solaranlagen sind kleinformatige Photovoltaikanlagen, die mithilfe von Sonnenlicht Strom für den Eigenbedarf produzieren. Sie werden an die Steckdose angeschlossen und sind in der Regel nicht zur Netzeinspeisung, sondern zur Stromproduktion für den Eigenbedarf gedacht. Mit einer Nennleistung von bis zu 600 Watt kann der erzeugte Strom in die Stromversorgung des eigenen Haushalts eingebunden werden. Damit lässt sich zum Beispiel die Grundlastversorgung der Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Gefrierschrank und von Standy-by-Geräten abdecken.
Der Betrieb einer Solaranlage für die Steckdose unterliegt einer vereinfachten Anmeldung beim Netzbetreiber sowie im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, die Sie ganz einfach selbst vornehmen können.
Im Gegensatz zu einer fest installierten Photovoltaikanlage können Privatpersonen die Mini-Solargeräte beispielsweise an der Balkonbrüstung befestigen und mittels einer Steckverbindung unmittelbar in Betrieb nehmen. Daher lässt sich die Anlage auch im Falle eines Umzugs einfach ausschalten, abmontieren und im neuen Heim wieder einsetzen.
Üblicherweise reicht der produzierte Strom für den Betrieb von Haushaltsgeräten wie Waschmaschine und Kühlschrank aus. Für den Fall, dass die Energie nicht zur Deckung der Grundlast genügt, wird die Versorgung über den Energieversorger aufgestockt. Daher ist es wichtig, dass alle Stromkreise über einen gemeinsamen Zähler abgerechnet werden.
Mit der Nutzung einer Solaranlage für die Steckdose können Sie auf lange Sicht nicht nur Stromkosten sparen, sondern Sie leisten auch einen Beitrag zur Energiewende.
Die Haushaltsgeräte sind unter anderem auch unter den folgenden Begriffen bekannt:
- Stecker-Solargerät
- Mini-Solaranlage
- Plug & Play-Solaranlage
- Balkonmodul
- Balkon-Solaranlage
- Guerilla Photovoltaikanlage
2. Funktionsweise und Aufbau einer Stecker-Solaranlage
Die meisten Hersteller verkaufen fertige Montagesets von Solaranlagen für die Steckdose, die aus den folgenden Bestandteile bestehen:
- Solarmodul Eine Mini-Solaranlage besteht aus ein oder zwei Standard-Solarmodulen, die das Sonnenlicht einfangen.
- Wechselrichter
Der Wechselrichter ist das elektronische Bauteil, das den durch das Panel aufgenommenen Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Erst dann kann die erzeugte Energie in das Stromnetz des Haushaltes fließen. - Anschluss-Stecker
In aller Regel erfolgt der Anschluss der Plug & Play-Solaranlage für die Steckdose über eine Steckverbindung. Je nach Variante ist die Anlage mit einem haushaltsüblichen

Achten Sie beim Kauf darauf, über welche Anschlussmöglichkeit sowie über welchen Montageumfang Ihre gewählte Variante verfügt.
3. Montage und Platzierung – Schritt für Schritt
Achten Sie bei der Platzierung der Solaranlage für die Steckdose auf die Hinweise des Herstellers. Den besten Energie-Ertrag erreichen Sie, wenn Sie folgende Aspekte bei der Montage und Positionierung der Anlage beachten:
- Richten Sie die Mini-Solaranlage nach Süden, also der Sonne entgegen, aus.
- Achten Sie darauf, dass die Panels zu keiner Tageszeit durch Bäume, andere Häuser oder sonstige Bauwerke verschattet werden.
- Positionieren Sie die Solaranlage für die Steckdose mit einem Neigungswinkel von circa 30 Grad zum Himmel.
- Befreien Sie die Module regelmäßig von Verschmutzungen.
4. FAQ
Muss ich meine Solaranlage für die Steckdose anmelden?
Da Solaranlagen für die Steckdose eine Höchstnennleistung von bis zu 600 Watt aufweisen, unterliegen sie einer vereinfachten Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Diese können Sie ganz einfach selbst vornehmen.
Muss ich meinen Stromzähler für den Betrieb einer Solaranlage für die Steckdose austauschen lassen?
Wenn Sie den durch Ihre Solaranlage für Steckdosen produzierten Strom in den Hausstromkreis einbinden, läuft Ihr Stromzähler langsamer. Erzeugen Sie mehr Strom, als Sie aktiv verbrauchen, kann es sein, dass der Stromzähler rückwärts läuft. In diesem Fall tauscht Ihr Netzbetreiber die Messeinrichtung durch eine Variante mit Rücklaufsperre aus. Lesen Sie in diesem Kapitel mehr über Plug & Play-Solaranlagen.
Wie viel Strom produziert meine Solaranlage für die Steckdose?
Laut der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) kann mit dem Betrieb einer Plug & Play-Solaranlage jeder Haushalt circa zehn Prozent seines benötigten Stroms selbst produzieren. Damit wird in der Regel genug Strom erzeugt, um die Grundlastversorgung der Haushaltsgeräte abzudecken. Normalerweise verfügen die Anlagen über eine Schnittstelle, mit deren Hilfe Sie abrufen können, wie viel Strom Ihre Anlage produziert. Erfahren Sie in diesem Kapitel mehr über die mögliche Ausstattung der Solargeräte für die Steckdose.
5. Verwandte Links
- https://www.pvplug.de/
- https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien/marktstammdatenregister-besitzer-muessen-solaranlagen-und-co-anmelden-33124
- https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715





































