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Wissenswertes zu Ölradiatoren
1. Was sind Ölradiatoren?
Ölradiatoren sind mobile, elektrische Heizgeräte. Anders als der Name vermuten lässt, benötigst du für ihren Betrieb kein Öl, sondern kannst sie einfach an die Steckdose anschließen.
Die Namensgebung ist auf das Thermalöl im Innern des Radiators zurückzuführen, das bei Betrieb erhitzt wird und die Wärme anschließend über das Gehäuse in den Raum abgibt.
Ölradiatoren sind in der Regel rippenförmig aufgebaut, wobei die Anzahl der Rippen variieren kann. Häufig findest du Modelle mit sechs bis zwölf Rippen.
Diese Bauart ermöglicht effizientes Heizen: Modelle mit dieser Form bieten eine größere Abstrahlungsoberfläche als flache Radiatoren , wodurch das Heizgerät die Wärme effektiv in den Raum abgeben kann.
Durch die rippenförmige Bauart verteilt sich die warme Luft gleichmäßig im Raum.
Welche Vor- und Nachteile die mobilen Heizkörper außerdem bieten, erfährst du im folgenden Kapitel.
2. Vorteile und Nachteile von Ölradiatoren
Die größten Pluspunkte von Ölradiatoren: Sie sind sofort einsatzbereit und zudem für den mobilen Gebrauch geeignet, denn sie verfügen über
- Rollen,
- ein Stromkabel sowie
- einen Temperaturregler.
Praktische Details: Rollen und Kabelaufbewahrung
Du kannst sie daher nutzen, um diverse Räume zu heizen. Alles, was du benötigst, ist ein Stromanschluss. Ölradiatoren arbeiten zudem schnell, bereits wenige Minuten nach der Inbetriebnahme kannst du dich über die behagliche Wärme freuen.
Aufgrund dieser Vorteile eignen sie sich perfekt als Notheizung, falls die reguläre Heizungsanlage einmal ausgefallen ist.
Ölradiatoren haben dabei jedoch einen hohen bis sehr hohen Stromverbrauch, weshalb ein Dauerbetrieb in der Regel nicht sinnvoll ist.
Die Vor- und Nachteile von Ölradiatoren im Überblick:
Vorteile
- geräuscharmer Betrieb
- flexibler/mobiler Einsatz
- günstiger Anschaffungspreis
- kein Luftzug
Nachteile
- großer Stromverbrauch
- nur für kleine bis mittelgroße Räume geeignet
3. Einsatzgebiete
Perfekt für das Gartenhaus: Ölradiatoren
Da die Nutzung eines Ölradiators kostspieliger als der Betrieb einer stationären Heizungsanlage ist, werden die Geräte in der Regel in selten genutzten Räumen oder in Räumen ohne reguläre Heizungsanlage verwendet.
Typische Einsatzorte von Ölradiatoren sind:
- Garagen
- Gartenhäuser
- Wintergärten
- Rohbauten
- Keller
Du kannst Ölradiatoren auch während eines kurzzeitigen Kälteeinbruchs im Frühjahr und Herbst nutzen, wenn es nicht wirtschaftlich ist, die stationäre Heizungsanlage bereits wieder einzuschalten.
4. Kaufaspekte
Wenn du einen Ölradiator kaufen möchtest, solltest du im Vorfeld bedenken, wo du das Gerät nutzen möchtest. So kannst du sicherstellen, dass die Geräteleistung, die Kabellänge und weitere Eigenschaften der mobilen Heizung zu der Raumgröße passen.
Ölradiatoren haben häufig eine Leistungsaufnahme zwischen 1.000 und 2.500 Watt. Je größer der Raum ist, den du beheizen möchtest, desto mehr Leistung benötigst du.
Mit der Leistung des Radiators steigen jedoch gleichzeitig die Betriebskosten. Wie teuer die Nutzung ist, hängt von folgenden Aspekten ab:
- Nutzungsdauer
- Geräteleistung
- Strompreis
Die Stromkosten deines Ölradiators kannst du wie folgt berechnen:
Stromkosten = Strompreis (per Kilowattstunde) x Geräteleistung (in Kilowatt) x Betriebsdauer
Beispiel: 30 Cent x 2 Kilowatt x 10 Stunden = 600 Cent bzw. 6 Euro
Für einen sicheren Gebrauch des Ölradiators solltest du zudem darauf achten, dass das Gerät über einen Kippschutz sowie einen Überhitzungsschutz verfügt.
Praktische Features sind außerdem:
- Zeitschaltuhr
- stufenlose Temperaturregelung
- Thermostat
- Frostschutzwächter
5. FAQ
Was sind Ölradiatoren?
Bei Ölradiatoren handelt es sich um mobile Heizgeräte, die mit Strom betrieben werden. Bei Gebrauch erwärmt sich das Thermalöl im Innern des Radiators, wobei die erzeugte Wärme in den Raum abgegeben wird. Mehr über die Funktionsweise von Ölradiatoren erfährst du in unserem Ratgeber.
Wie viel Strom verbrauchen Ölradiatoren?*
Der Stromverbrauch von Ölradiatoren hängt von der konkreten Geräteleistung und der Nutzungsdauer ab. Radiatoren dieser Art haben in der Regel eine Leistungsaufnahme von 1.000 bis 2.500 Watt. Wenn du wissen willst, wie man die Stromkosten eines Ölradiators berechnet, solltest du einen Blick in den Ratgeber werfen.
Wie sicher sind Ölradiatoren?
Beim Kauf eines Ölradiators solltest du darauf achten, dass das Gerät über einen Kippschutz und einen Überhitzungsschutz verfügt. Bei korrekter Anwendung sind sie sehr sicher.










































