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Manuka-Honig zur natürlichen Genusssteigerung
1. Vorteile und Anwendungsgebiete von Manuka-Honig
Manuka-Honig gilt als eine der wertvollsten Honigsorten der Welt und aufgrund seiner Inhaltsstoffe auch als echtes Superfood. Der Honig stammt aus Neuseeland sowie Teilen Australiens und wird von Bienen durch den Blüten-Nektar des Manuka-Strauches hergestellt. Dieser blüht nur wenige Wochen im Jahr, was den Honig zum echten Luxusprodukt macht.
Neben seiner Exklusivität ist das Besondere am Manuka-Honig vor allem dessen Inhaltsstoff Methylglyoxal oder kurz MGO. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Honigsorten verfügt Manuka-Honig über eine sehr hohe MGO-Konzentration, wodurch ihm eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird.
Ein Produkt gilt nur dann als Manuka-Honig, wenn die Bienen den Honig ausschließlich aus dem Blüten-Nektar des Manuka-Strauches herstellen.
Aufgrund seiner Inhaltsstoffe kommt Manuka-Honig in zahlreichen Kosmetikprodukten zum Einsatz und kann als reines Naturprodukt beispielsweise zur Pflege von Haut und Gesicht verwendet werden. Aufgrund seiner Cremigkeit und dem erdig-karamellartigen Geschmack kannst du Manuka-Honig aber auch pur oder in Kombination mit köstlichen Süßspeisen sowie im Tee genießen. Darüber hinaus ist Manuka-Honig als Sirup oder in Form von Hustenbonbons erhältlich.
Das Wort Mānuka stammt aus der Maori-Sprache und bezeichnet die Südseemyrte, auch Manuka-Strauch genannt. [Quelle: Chris – stock.adobe.com]
Neben seinem Einsatz in diversen Kosmetika untersucht die medizinische Forschung fortlaufend die innerliche und äußerliche Anwendung von Manuka-Honig, etwa bei Wundheilung oder Erkältungssymptomen wie Husten und Halsschmerzen. Dabei soll beispielsweise geprüft werden, inwieweit das im Manuka-Honig enthaltene MGO eine desinfizierende oder gesundheitsfördernde Wirkung aufweist und gegebenenfalls bei der Versorgung sowie Heilung von Infektionen, Verbrennungen oder Entzündungen eingesetzt werden kann.
Bei Forschungen durch die Technische Universität Dresden konnte die Konzentration von MGO in Manuka-Honigsorten gemessen und dessen antibakterielle Wirksamkeit nachgewiesen werden.
Du kannst Manuka-Honig nach Bedarf oder täglich einnehmen, beispielsweise einen Teelöffel pro Tag. Ansonsten eignet sich Manuka-Honig auch als generelles Süßungsmittel und Alternative zu raffiniertem Zucker.
2. Bestandteile von Manuka-Honig
Manuka-Honig besteht neben seinem besonders hohen Gehalt an MGO wie andere Honige auch aus vielen verschiedenen Inhaltsstoffen, darunter diversen Mineralstoffen, Vitaminen sowie Antioxidantien. Im Gegensatz dazu gilt der im Manuka-Honig enthaltene Stoff Leptosperin als exklusiver „Manuka-Marker“, da er in keiner anderen Honigsorte vorkommt.
Damit ein Honig als echter Manuka-Honig gilt, muss er zahlreiche weitere Vorgaben erfüllen, deren Einhaltung du anhand des MGO™- sowie UMF™-Siegels erkennen kannst.
MGO™-Siegel
Das MGO™-Siegel gibt grundsätzlich den Mindestgehalt an Methylglyoxal im Manuka-Honig an. Während konventionelle Honigsorten beispielsweise einen MGO-Wert von nur 20 Milligramm pro Kilogramm haben, liegt der MGO-Anteil in Manuka-Honig bei bis zu 800 Milligramm pro Kilogramm.
Ist dein Manuka-Honig mit der Angabe „MGO 830“ gekennzeichnet, bedeutet das einen hohen Wert von mindestens 830 Milligramm MGO pro Kilogramm. Je höher die MGO-Angabe ist, desto konzentrierter ist der Honig.
Um den Transport zu erleichtern, wird Manuka-Honig in der Regel in Kunststoffdosen verkauft.
UMF™-Siegel
Das UMF™-Gütesiegel, das den Unique Manuka Factor beschreibt, gilt als offizieller Stempel der neuseeländischen UMF™ Honey Association. UMF™-Honige unterliegen strengen Richtlinien sowie Kontrollen und wurden speziell getestet und bewertet. Weist dein Manuka-Honig ein UMF™-Siegel auf, weißt du, dass es sich bei dem Produkt um „echten Manuka-Honig“ handelt, der qualitativ hochwertig und sortenrein ist.
Das UMF™-Bewertungssystem bestätigt unter anderem den MGO-Gehalt des Honigs durch eine Klassifizierungsnummer: „UMF™20+“ bedeutet beispielsweise, dass dein Manuka-Honig einen MGO-Gehalt von mehr als 826 Milligramm pro Kilogramm aufweist.
Übersicht: Kennzeichnungen von Manuka-Honig
| UMF™-Zahl | MGO-Mindestwert |
|---|---|
| 5+ | 83 mg/kg |
| 10+ | 261 mg/kg |
| 15+ | 512 mg/kg |
| 20+ | 826 mg/kg |
| 25+ | 1.197 mg/kg |
In vielen Fällen gibt es Manuka-Honig mit 250, 400, 550, 800, 830 oder 1.000 MGO.
3. FAQ
Warum ist Manuka-Honig teurer als andere Honigsorten?
Da die Nachfrage an Manuka-Honig bei geringer Produktion immer weiter steigt, erhöht sich auch sein Preis. Dazu kommt, dass Manuka-Honig sehr strengen Kriterien unterliegt und nur wenige Wochen im Jahr von Bienen hergestellt wird. Auch der lange Transport aus Neuseeland erhöht die Preise von Manuka-Honig. Die Kosten variieren zudem je nach MGO-Gehalt des Honigs.
Wann ist ein Produkt echter Manuka-Honig?
Echter Manuka-Honig muss DHA (Dihydroxyazeton), Leptosperin und Methylglyoxal (MGO) enthalten. Darüber hinaus dürfen die Blüten zur Honigproduktion ausschließlich vom Manuka-Strauch stammen. Bei Produkten, in die sich Blüten von anderen Gewächsen wie dem Kanuka-Strauch mischen, handelt es sich also um keinen puren Manuka-Honig.



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