Mähroboter ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Basisstation für Flächen bis 2.000 m²: Netzwerk-RTK mit Kamera und Infrarot-Abstandssensor, Allradantrieb, Steigungen bis 60 %, 22 cm Schnittbreite, eigener Kantentrimmer.
Ladestation aufstellen, App öffnen, die Fläche einmal abfahren – danach kennt der X5 Gen 2 Ihr Grundstück und arbeitet allein. Kein Kabel im Boden, und anders als bei älteren Satellitenmodellen keine Antenne im Garten: Die Korrekturdaten für die zentimetergenaue Ortung kommen über das Mobilfunknetz.
Für wen ist dieser Mähroboter gemacht?
Für das große Hausgrundstück mit Hanglagen und getrennten Rasenflächen. Allradantrieb mit Hinterradlenkung und gefederter Vorderachse bringt ihn bis 60 Prozent Steigung hoch, also 30 Grad. Damit Sie richtig planen: Für die Ortung braucht er Mobilfunkempfang und freie Himmelssicht – Netzwerk-RTK erspart die Antenne, nicht den freien Blick nach oben. Unter dichten Baumkronen greift die visuelle Orientierung ein, aber rechnen Sie dort mit weniger Präzision. Verbindungswege sollten breiter als 80 Zentimeter sein.
Zwei Systeme, die sich ergänzen
Die Ortung AONavi 2.0 verbindet Netzwerk-RTK mit visueller Orientierung. Dazu kommt für Hindernisse ein Doppel: eine binokulare Kamera sieht räumlich, ein iToF-Sensor misst Abstände über moduliertes Infrarotlicht. Der Vorteil dieser Kombination liegt im Licht – der Infrarotsensor arbeitet unabhängig von Sonne, Schatten und Dämmerung, wo reine Kamerasysteme unsicher werden. Ein Stoßsensor sichert den Rest ab. Die Zahl der Mähzonen ist nicht begrenzt.
Randbereiche: hier ist er stärker als seine Geschwister
Der X5 Gen 2 hat einen eigenen Trimm-Messerteller mit 106 Millimetern Durchmesser für den Randbereich – das haben die kleineren Modelle der Reihe nicht. Bei flachen Übergängen, etwa einem Steinweg auf Grashöhe, fährt er mit etwa zwei Dritteln auf dem Gras die Kante ab. Zwei Dinge sollten Sie trotzdem wissen: Beim Anlegen der Karte halten Sie an Zäunen und Mauern fünf Zentimeter Abstand, und beim Kantentrimmen wird er deutlich lauter – statt 52 dB(A) Schalldruck sind es dann 67. Wer abends mähen lässt, plant das Kantentrimmen besser in den Tag.
Schnitt und Wartung
Sechs Klingen laufen mit 2.300 Umdrehungen pro Minute auf 22 cm Schnittbreite, der Trimmteller dreht bis 4.800. Die Schnitthöhe stellen Sie manuell von 20 bis 60 Millimetern am Drehknopf ein. Vor der ersten Fahrt mähen Sie den Rasen auf maximal sechs Zentimeter herunter. Ein Regensensor schickt ihn bei Niederschlag zur Station; auf Flächen mit stehendem Wasser darf er nicht fahren. Kein Hochdruckreiniger.
Nachtbetrieb und Diebstahlschutz
LED-Scheinwerfer und ein Nachtmodus erlauben das Mähen im Dunkeln – prüfen Sie vorher, ob örtliche Vorschriften das zulassen, sonst lassen Sie den Modus aus. Das eingebaute Mobilfunkmodul meldet Anheben und Bereichsverlassen auf Ihr Handy und ortet den Roboter auch außerhalb des WLANs. Ausschalten geht nur mit PIN.
Technische Daten
Empfohlene Rasenfläche bis 2.000 m²
Navigation AONavi 2.0: Netzwerk-RTK und visuelle Orientierung, ohne RTK-Basisstation
Hinderniserkennung: binokulare Kamera, iToF-Infrarotsensor, Stoßsensor
Antrieb Allrad mit Hinterradlenkung und Vorderradaufhängung
Schnittbreite 22 cm, 6 Klingen, 2.300 U/min; Trimm-Messerteller 106 mm bis 4.800 U/min
Schnitthöhe 20 bis 60 mm, manuell
Steigfähigkeit bis 60 % (30°)
Akku 5 Ah
Geräusch 52 dB(A) Schalldruck, 60 dB(A) Schallleistung; mit Kantentrimmer 67 bzw. 75 dB(A)
Schutzart IPX5
Mähzonen ohne zahlenmäßige Begrenzung
Regensensor, LED-Scheinwerfer und Nachtmodus
WLAN 2,4 und 5 GHz, Bluetooth, Mobilfunkmodul mit Ortung
Sicherheit: PIN, Hebe- und Neigungssensor, Bereichsalarm
Maße und Gewicht 680 x 438 x 260 mm, 13,1 kg
Lieferumfang
Mähroboter Sunseeker X5 Gen 2
Ladestation mit Ladegerät und 8 Erdnägeln
Reinigungsbürste
12 Ersatzmesser mit Schrauben
Bedienungsanleitung