
Ratgeber Übergangsjacken
Eine Übergangsjacke ist die ideale Wahl im Frühling und Herbst, da sie vor kühlen Temperaturen und Regenschauern schützt. Im Folgenden erfahren Sie alles über die praktischen Kleidungsstücke.
1. Eigenschaften von Übergangsjacken
Der Begriff Übergangsjacke fasst zahlreiche Jackenarten zusammen, die sich sowohl hinsichtlich des Materials als auch des Schnitts voneinander unterscheiden. Typisch sind hingegen die folgenden Merkmale:
- Meist hüftlang
- Tendenziell dünnes Material (keine Fütterung)
- Knopfleiste, Reiß- und/oder Klettverschluss
- Gegebenenfalls hoher Kragen und/oder Kapuze
Übergangsjacken werden zumeist im Frühling sowie Herbst getragen, eignen sich jedoch ebenso für kühle Sommer- und milde Wintertage. Die Jacken spenden dabei leichte Wärme und schützen vor Wind. Zudem sind sie häufig aus wasserabweisendem Material geschaffen, sodass sie Sie im Regen trocken halten.
Dadurch, dass Übergangsjacken verhältnismäßig dünn gehalten sind, fällt auch ihr Gewicht gering aus. Somit sind sie perfekt zum Mitnehmen geeignet – beispielsweise wenn das Wetter wechselhaft ist oder Sie die Jacke lediglich in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden tragen wollen.
2. Übergangsjacken: Modelle und Stile
Als Übergangsjacke stehen Ihnen zahlreiche unterschiedliche Ausführungen zur Verfügung: Wichtig ist, die unterschiedlichen Eigenschaften dieser beim Kauf zu berücksichtigen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Jacke Ihre Ansprüche erfüllt. Im Folgenden stellen wir Ihnen unterschiedliche Varianten im Detail vor.

Der Trenchcoat gehört zu den zeitlosen Klassikern. Durch das schlichte Design, das sich durch die Knopfleiste(n) sowie den Taillengürtel auszeichnet, lässt er sich mit eleganter Kleidung kombinieren. Zudem ist der verhältnismäßig lange Schnitt typisch für den Trenchcoat. Durch diesen schützt er als Übergangsjacke zusätzlich Ihr Gesäß und Ihre Beine vor Kälte.

Die Fleecejacke gehört zu den besonders gut isolierenden und wärmespendenden Übergangsjacken, bietet jedoch meist nur einen geringen Regenschutz. Aufgrund ihres Designs und der Passform eignet sie sich gleichermaßen für den Alltag und den Einsatz beim Sport. Alternativ können Sie sich für eine Softshelljacke entscheiden, die relativ ähnliche Eigenschaften besitzt.

Steppjacken mit einer leichten Feder- oder Daunenfüllung sind die perfekte Wahl für Tage mit niedrigen Temperaturen. Auch bei Windböen bieten sie ausreichend Schutz – insbesondere Modelle mit integrierter Kapuze. Diese ist häufig in ein Reißverschlussfach im Kragen integriert und lässt sich somit je nach Bedarf schnell herausholen oder praktisch verstauen. Steppjacken sind zudem überaus leicht und damit der ideale Begleiter an wechselhaften Tagen.

Auch Ledermodelle gehören zu den klassischen Übergangsjacken. Je nach Ausführung und Design bieten sie einen rockigen Look (sogenannte Bikerjacken) oder sorgen für ein elegantes Erscheinungsbild. Neben Modellen aus Echtleder sind ebenfalls Kunstlederjacken erhältlich. Während tierisches Leder besonders atmungsaktiv ist, punkten die synthetischen Alternativen mit Pflegeleichtigkeit und einer einfachen Reinigung.

Parkas sind eine sportive Alternative zum Trenchcoat und ähneln diesem insbesondere hinsichtlich der Länge. Sie sind aufgrund ihrer Füllung jedoch wärmer, dafür aber auch schwerer. In der Regel sind diese Übergangsjacken mit einer Kapuze – häufig mit Fell- oder Kunstfellbesatz – ausgestattet, die vor Wind und Regen schützt.

Blousons zählen zu den taillen- oder hüftlangen Übergangsjacken und sind relativ dünn gehalten. Sie weisen häufig eine gesteppte Ziernaht auf und sind typischerweise mit Strickbündchen an Ärmeln, Kragen sowie dem unteren Jackenende ausgestattet. Die Bündchen sorgen dafür, dass kein Wind und keine kühle Luft unter die Jacke gelangt.

Eine Collegejacke eignet sich perfekt in Kombination mit einem sportlichen Casual-Style. Aufgrund ihrer Beschaffenheit sowie des Designs werden sie häufig direkt über einem T-Shirt oder Top getragen und ersetzen dabei den Pullover .

Diese Übergangsjacken werden aus Denim-Stoff gefertigt. Sie sind überaus robust und pflegeleicht, da sie einfach in der Waschmaschine gereinigt werden können. Sie bieten nur eine geringe Wärmeleistung und werden daher eher als cooles Accessoire getragen. Jeansjacken können sowohl mit Jeans als auch mit einem Rock oder Kleid kombiniert werden.
Sweatshirtjacke

Sweatshirtjacken ähnen den Collegejacken, werden jedoch aus relativ dünnem Stoff hergestellt. Dadurch bieten sie nur wenig Wärme, sind jedoch atmungsaktiver und somit besser für den Einsatz beim Sport geeignet. Aufgrund des legeren Designs werden sie vor allem in der Freizeit getragen. Einige Modelle verfügen über eine Kapuze.

Strickjacken und Cardigans zählen zu den besonders variablen Übergangsjacken: Je nach Materialstärke und Maschenweite eignen sie sich entweder für kühle oder milde Tage. Zudem lassen sie sich auf vielfältige Weise kombinieren und passen sowohl zu Casual-Looks als auch zu modernen Business-Outfits. Insbesondere Modelle aus Wolle oder Kaschmir unterstreichen dabei einen eleganten Auftritt.
3. FAQ
Was ist eine Übergangsjacke?
Übergangsjacken zeichnen sich dadurch aus, dass sie relativ dünn und leicht sind, sodass Sie im Herbst und Frühling angenehme Wärme spenden, ohne Sie zu überhitzen. Je nach Beschaffenheit schützen sie zudem vor einem Regenschauer und lassen sich einfach mitnehmen – so können Sie Ihre Jacke stets nach Bedarf überziehen.
Ab wann sollte man eine Übergangsjacke tragen?
Dies ist sowohl von den jeweiligen Temperaturen als auch von Ihrem persönlichen Kälteempfinden abhängig. Es ist ratsam, eine Übergangsjacke mit sich zu führen, wenn die Temperaturen in den Morgen- und Abendstunden der kühlen Jahreszeiten stark abfallen oder beispielsweise Wolken am Himmel auf Regen hindeuten.
Welcher Stoff eignet sich für Übergangsjacken?
Dies ist sowohl von der Jackenart als auch von Ihren Vorlieben abhängig: So werden Lederjacken aus Echt- oder Kunstleder hergestellt, wohingegen Strickjacken aus Wolle oder Kunstfasern gefertigt sein können. Achten Sie bei Ihrer Wahl darauf, wie warm ein Stoff hält und bedenken Sie, ob sie eher zum Schwitzen oder Frieren neigen.













































































