
Cocktailgläser in der Übersicht
Erst ab den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts haben sich Cocktails als alkoholische Mischgetränke in Deutschland durchgesetzt. Wurden die Getränke zu dieser Zeit vornehmlich in Hotelbars angeboten, so sind sie heute aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Neben der Zubereitung ist auch die Wahl der entsprechenden Gläser für jeden Barkeeper essenziell. Welche Cocktailgläser es gibt, zeigen wir Ihnen in diesem Ratgeber.
1. Verschiedene Cocktailgläser
Die Auswahl an klassischen Cocktails und Longdrinks ist sehr groß und bei jedem der Mischgetränke gehört neben der speziellen Zubereitungsart und der Zutaten auch das jeweilige Cocktailglas zur besonderen Charakteristik. Dabei lassen sich zunächst zwei Arten von Cocktail- und Longdrinkgläsern unterscheiden:
Stielgläser
- Cocktailgläser mit einem breiten Fuß und einem verjüngten Stiel
- Beispielsweise Martini- oder Sourgläser
- Vergleichsweise dünner Boden

Bechergläser
- Cocktailgläser, die keinen Stiel aufweisen
- Beispielsweise Tumbler oder klassische Longdrinkgläser
- Verhältnismäßig massiver Boden

Beachten Sie: Stiel- und Bechergläser sind auch in gefärbtem Glas erhältlich. Für professionelle Barkeeper ist jedoch die typische und unverfälschte Färbung eines Cocktails ebenso ein Qualitätsmerkmal wie der Geschmack. Nicht zuletzt dient die Färbung bei Drinks mit mehreren Zutaten oftmals zur Orientierung für das optimale Mischverhältnis.
1.1 Stielgläser
Im Gegensatz zu Bechergläsern werden in Stielgläsern vorwiegend optisch aufwendige Cocktails zubereitet, die zusätzlich mit Früchten, Schirmchen und Strohhalmen geschmückt werden. Vor allem für die überwiegende Zahl fruchtiger Cocktails kommen dabei Stielgläser zum Einsatz. So werden beispielsweise Varianten wie Tequila Sunrise oder Planter‘s Punch in der Regel in einem Stielglas zubereitet. Ein Gegenbeispiel ist der klassische Martini, der nur aus einer Getränkekomponente besteht und in einem Stielglas serviert wird.
1.2 Bechergläser
Vor allem Longdrinkgläser zählen zu den Bechergläsern, die einen massiven Fuß und mehrheitlich weniger Fassungsvermögen als beispielsweise klassische Cocktailschalen aufweisen. In diesen Gefäßen werden vor allem Cocktails wie beispielsweise Gimlet oder Caipirinha serviert, die ohne aufwändige Dekoration auskommen.
Zu den Bechergläsern gehören unter anderem:
- Tumbler / Old Fashioned-Gläser
- Klassische Longdrinkgläser
- Highballgläser
2. Tipps für die Aufbewahrung und Pflege von Cocktailgläsern
Auch die tadellose Optik eines Cocktailglases ist für den Genuss der Mischgetränke wichtig. Achten Sie deswegen nach Möglichkeit darauf, die Gläser mit dem Boden nach oben in einem Regal oder einer Vitrine aufzubewahren. Auf diese Weise können Sie die Gläser immer am Stiel oder am Boden greifen, sodass auf der Oberfläche so wenig sichtbare Fingerabdrücke wie möglich zurückbleiben.
Beachten Sie: Generell sind Gläser in der Spülmaschine waschbar, so auch Cocktail- und Longdrinkgläser. Die besten Ergebnisse erhalten Sie jedoch, wenn Sie diese von Hand spülen und mit einem Geschirrtuch polieren.



















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