
Ratgeber Pflanztische
In einem eigenen Garten fällt viel Arbeit an und häufig ist diese nur im Knien oder in gebeugter Haltung zu erledigen. Abhilfe schafft da ein Pflanztisch: Er dient als ideale Arbeitsfläche, auf der Sie Blumen umtopfen, Jungpflanzen anzüchten oder Setzlinge pikieren können. Bei uns finden Sie eine große Auswahl verschiedener Modelle aus unterschiedlichen Materialien wie Holz oder Metall. In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen, worauf Sie achten müssen.
1. Der Pflanztisch
Sowohl dem Hobby- als auch Profigärtner dienen Pflanztische als fast unentbehrliche Helfer bei der Gartenarbeit. Sie ermöglichen viele gärtnerische Tätigkeiten wie das Pflanzen, Umtopfen oder Dekorieren im Stehen. Rücken und Knie werden auf diese Weise optimal geschont.
Ein Pflanztisch ermöglicht bequemes Arbeiten im Stehen.
Pflanztische haben, je nach Bauart, eine große Arbeitsfläche und darüber hinaus zusätzliche Ablageböden zum Abstellen kleiner Geräte oder Blumentöpfen. Eine erhöhte, umlaufende Tischkante verhindert das Herunterfallen von Erde oder anderen Gegenständen. Zudem hat ein Pflanztisch im Garten auch dekorativen Charakter, wenn Sie ihn nach der Arbeit säubern und mit ein paar kleinen Blumen- oder Kräutertöpfen schmücken. Die meisten Modelle sind außerdem mit praktischen Ausstattungen versehen wie
- einer Hackenleiste zum Aufhängen von kleinen Werkzeugen,
- Schubladen zum Verstauen von Gartenutensilien
- oder Ablageregalen für Töpfe, Eimer und Ähnlichem.
Alle Vorteile eines Pflanztisches:
- Erhöhte Arbeitsfläche schont Rücken und Knie
- Unempfindlich auch bei der Arbeit mit feuchter Erde
- Verfügt über praktische Extras
2. Geeignete Materialien für einen Pflanztisch
Da der Pflanztisch häufig im Freien steht und dadurch ständig äußeren Einflüssen ausgesetzt ist, sollte er äußerst robust sein. Achten Sie daher bei der Anschaffung auf eine massive Bauweise und wetterfestes, imprägniertes Material. Am besten eignen sich
- Metall,
- Kunststoff
- oder Holz.
Die Arbeitsfläche wird bei der Gartenarbeit stark beansprucht, deshalb sollte diese besonders unempfindlich sein. Am besten geeignet sind Tischplatten aus Zink oder Kunststoff.
Pflanztische aus unserem Sortiment:
3. Der richtige Standort
Ein Möbelstück, das den Witterungen ausgesetzt ist, leidet mit der Zeit unter den Wettereinflüssen. Bei der Wahl des Standortes sollten Sie daher einen geschützten, möglichst überdachten Platz finden. Darüber hinaus sollten Sie bei der Standortwahl praktisch denken: Überlegen Sie sich, in welchem Teil des Gartens Sie am häufigsten arbeiten, um sich lange Wege zu sparen. Außerdem sollte in der direkten Umgebung des Tisches für alle Geräte, die die sie bei der Arbeit benötigen, genügend Platz vorhanden sein. Auch in einem Gewächshaus sind Pflanztische eine ideale Ergänzung und Arbeitshilfe.
4. FAQ
Wie züchte ich Setzlinge von Pflanzen?
Schneiden Sie die Triebe einer Pflanze mit einer scharfen Schere ab, bei weichen Trieben eignet sich auch eine Rasierklinge oder ein scharfes Messer. Stellen Sie die Ableger nun in ein Wasserglas an einen hellen, sonnigen Platz. Alternativ können Sie die Setzlinge auch in Quelltöpfe stecken, welche Sie nach dem Bewurzeln direkt einpflanzen. Sollten die Setzlinge Probleme mit dem Bewurzeln haben, können Sie mit speziellen Bewurzelungspulvern nachhelfen. Eine Plastikhaube sorgt in der Wurzel-Phase zudem für das ideale Klima.
Was versteht man unter Pikieren?
Pikieren bedeutet das Umpflanzen von zu dicht stehenden Sämlingen, damit die heranwachsenden Pflanzen mehr Platz haben. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, sobald sich die ersten Blättchen zeigen. Zum Herausnehmen verwenden Sie ein kleines, rundes Stäbchen aus Holz oder Plastik. Drücken Sie anschließend mit dem dicken Ende des Pikierstabs ein Loch in die Erde des neuen Pflanzenbehälters und setzen Sie die Wurzel senkrecht ein. Bei zu langen Wurzeln sollten Sie diese vorher etwas kürzen. Zum Schluss schließen Sie mit dem Pikierstab vorsichtig das Loch um die Pflanze und drücken die Erde leicht an.
Wann müssen Blumen umgetopft werden?
Wann eine Pflanze umgetopft werden muss, erkennen Sie daran, dass die Wurzeln aus dem Ausflussloch wachsen oder die Pflanze sich im Topf anhebt. Auch wenn Sie die Pflanze aus dem Topf herausnehmen und sehen, dass die Erde vollständig durchwurzelt ist, müssen Sie umtopfen. Der neue Topf sollte zwei bis drei Zentimeter größer als der Wurzelballen sein. Generell ist es am günstigsten, im Frühjahr oder Herbst umzutopfen.










































