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Alles über Gesichtspeelings
1. Einsatz und Wirkung von Gesichtspeelings
Gesichtspeelings sind Teil einer umfassenden Gesichtshautpflege. Sie entfernen abgestorbene Hautzellen und tragen somit zu einem ebenmäßigen, reinen Teint bei. Zudem befreien Sie Ihre Haut bei der Verwendung von Schmutzpartikeln und die Hauterneuerung wird angeregt. Im Gegensatz zu anderen Pflegeprodukten wie Gesichtswassern oder -cremes werden Gesichtspeelings jedoch nicht täglich angewendet. Je nach Zusammensetzung des Peelings wenden Sie es in Abhängigkeit von Ihrem Hauttyp etwa zwei bis drei Mal pro Woche an.
Wenn Sie unter Hautkrankheiten oder Entzündungen (beispielsweise Akne und Neurodermitis) leiden, sollten Sie die Anwendung vorab mit einem Dermatologen besprechen.
Besonders empfehlenswert sind Gesichtspeelings, die bereits pflegende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera enthalten: Diese schonen die Haut bei der Anwendung und dank des Peelingeffekts können die Pflegestoffe besonders gut aufgenommen werden.
Mit einem Gesichtspeeling sorgen Sie für ein gepflegtes Hautbild.
2. Gesichtspeeling-Arten
Gesichtspeelings werden entsprechend ihrer Wirkmechanismen in drei verschiedene Kategorien eingeteilt:
- Mechanisches Gesichtspeeling
- Enzymatisches Gesichtspeeling
- Chemisches Gesichtspeeling
Klärendes Gesichtspeeling mit Zucker
Mechanische Peelings
Gesichtspeelings, die kleine Festkörper enthalten, und abgestorbene Hautschuppen mechanisch durch Reibung abtragen, sind für normale, unempfindliche Haut geeignet. Als Partikel kommen dabei beispielsweise Salz, Zucker, gemahlene Obstkerne und Vulkangestein zum Einsatz. Durch die Beanspruchung der Haut sind diese Gesichtspeelings nicht für empfindliche Haut geeignet, regen dafür jedoch die Durchblutung an.
Tipp: Feste und kantige „Schleifpartikel“ belasten die Gesichtshaut mehr als runde Teilchen – Partikel aus Jojoba-Wachs reinigen Ihre Haut sanfter.
Reinigendes Gesichtspeeling mit Enzymen
Enzymatische Peelings
Enzympeelings enthalten Protein auflösende Enzyme. Durch diese werden alte Hautzellen gelöst, sodass sie anschließend abgewaschen werden können. Aufgrund ihrer milden und schonenden Wirkung sind diese Pflegeprodukte auch für empfindliche und trockene Haut geeignet. In diese Kategorie zählen meist Fruchtpeelings, die Enzyme aus tropischen Obstsorten wie Papaya beinhalten.
Chemische Peelings
Gesichtspeelings auf chemischer Basis enthalten beispielsweise Milch-, Frucht- und Salizylsäure. Sie können Pigmentflecken reduzieren und regen zudem die Durchblutung sowie die Kollagenbildung an, wodurch Fältchen aufgepolstert und gemindert werden. Allerdings sind chemische Gesichtspeelings nicht für empfindliche Haut zu empfehlen und sollten im Idealfall von Fachpersonal durchgeführt werden.
Tipp: Insbesondere bei chemischen Wirkstoffen gilt es, die Einwirkzeit nicht zu überschreiten. Zudem kann es sinnvoll sein, das jeweilige Produkt zunächst an einer kleinen Hautstelle auf Verträglichkeit zu testen.
3. Tipp: Peeling richtig anwenden
Um ein ideales Ergebnis zu erzielen, gehen Sie bei der Verwendung eines Gesichtspeelings wie folgt vor:
- Befreien Sie Ihre Haut mit einem Reinigungsschaum oder Abschminktuch von Make-up- und Creme-Rückständen.
- Geben Sie die nötige Menge Peeling in eine Hand. In der Regel reicht eine haselnussgroße Portion.
- Verteilen Sie das Gesichtspeeling gleichmäßig auf der Haut und massieren Sie es sanft in kleinen Kreisen ein. Sparen Sie die Augenpartie dabei aus. Sie können hierzu auch eine sanfte Peelingbürste benutzen.
- Nach Ablauf der angegebenen Einwirkzeit waschen Sie das Peeling mit warmem Wasser ab.
- Da die Haut nach einem Gesichtspeeling meist trocken und empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist, sollten Sie eine Gesichtscreme auftragen. Meiden Sie zudem die Sonne, um die Haut nicht zu reizen.
Verwenden Sie Ihr Gesichtspeeling nach Möglichkeit abends: So hat Ihre Haut Zeit, sich über Nacht zu regenerieren.





































