
Akku-Rasenmäher
Für einen gepflegten Garten ist das regelmäßige Mähen des Rasens erforderlich. Eine umweltschonende Alternative zu benzinbetriebenen oder kabelgebundenen Rasenmähern sind Modelle mit Akku.
1. Vorteile von Akku-Rasenmähern
Akku-Rasenmäher fallen unter die Kategorie Schub-Rasenmäher und sind dementsprechend handgeführt. Aufsitzrasenmäher mit Batteriebetrieb sind äußerst selten, da die Leistung eines Akkus beschränkt und nur auf kleine Rasenflächen ausgelegt ist.
Akku-Rasenmäher vereinen dabei die Vorteile von benzinbetriebenen und kabelgebundenen Modellen:
Wendige Akku-Rasenmäher für mehr Flexibilität
- Hohe Flexibilität: Ein akkubetriebener Rasenmäher muss nicht an das Stromnetz angeschlossen werden. Das ist vor allem dann praktisch, wenn du keine Gartensteckdose besitzt. Zudem entfällt die lästige Mitnahme des Stromkabels und du musst nicht aufpassen, dass dieses beim Mähen nicht beschädigt wird.
- Wendig: Im Gegensatz zu Benzin-Rasenmähern sind akkubetriebene Modelle klein sowie kompakt und lassen sich mühelos manövrieren.
- Geringe Lautstärke: Akku-Rasenmäher sind deutlich leiser als andere Rasenmäher, wodurch die Lärmbelästigung geringer ausfällt. Der Geräuschpegel ist durchschnittlich auf 75 statt 90 Dezibel reduziert.
- Wenig Emissionen: Bei Betrieb eines Akku-Rasenmähers entstehen keine Abgase, sodass die Umwelt und die Gesundheit geschont werden.
- Wartung: Lästige Arbeiten wie Zündkerzenwechsel oder Öl nachfüllen sind bei akkubetriebenen Modellen nicht notwendig. Nur die Messer müssen regelmäßig geschärft werden.
Akku-Rasenmäher haben eine geringere Leistung als Benzinrasenmäher oder kabelgebundene Ausführungen. Zudem ist die Laufzeit durch die Kapazität des Akkus beschränkt.
Abbildung: Viele Akku-Rasenmäher sind mit besonderen Funktionen ausgestattet, wie beispielsweise einem integrierten Rasenkantenschneider.
2. Wichtige Eigenschaften & Merkmale
Im Folgenden stellen wir dir wichtige technische Daten und Ausstattungsmerkmale eines Akku-Rasenmähers vor.
Die Leistung eines Rasenmähers wird in Ampere und Volt angegeben. Sie fällt bei Akku-Rasenmähern geringer aus als bei benzinbetriebenen oder kabelgebundenen Modellen. Deswegen musst du beim Mähen darauf achten, dass keine Zweige oder Stöcke auf dem Rasen liegen.
Die Schneidbreite eines Akku-Rasenmähers liegt zwischen 20 und 40 Zentimetern. Je größer diese ausfällt, desto schneller kannst du den Rasen mähen. Kleine Schnittbreiten sind jedoch besser für Ecken und Kanten geeignet. Bei vielen Akku-Rasenmäher lässt sich die zudem die Schnitthöhe anpassen, sodass der Rasen auf verschiedene Längen gekürzt werden kann. Generell empfehlen sich Akku-Rasenmäher bis zu einer Rasenfläche von etwa 350 Quadratmeter (Flächenleistung). Bei größeren Gärten sollte zusätzlich ein zweiter Akku angeschafft werden, damit keine lange Betriebspause entsteht.
Der wesentliche Bestandteil eines Rasenmähers ist der Akku. Dabei handelt es sich in der Regel um Lithium-Ionen-Akkus, die sich schnell aufladen lassen und eine geringe Selbstentladung aufweisen. Entscheidend sind auch die maximale Betriebsdauer sowie die Ladezeit. Als praktisch gelten Akku-Rasenmäher mit Schnellladefunktion, die bereits nach 30 Minuten wieder vollaufgeladen zur Verfügung stehen.
ACHTUNG: Ein Rasenmäher-Akku sollte im Winter nicht in der Garage oder im Keller gelagert werden, da er Kälte gegenüber empfindlich ist. Bewahre ihn stattdessen an einem warmen Ort im Haus auf. Der Akku eines Rasenmähers sollte mindestens 300 Ladezyklen überstehen, was einer Betriebsdauer von zehn Jahren (bei durchschnittlich häufiger Anwendung) entspricht. Bei den meisten Modellen ist die Aufladung im eingebauten Zustand nicht möglich.
Abbildung: Akkubetriebene Rasenmäher
Klassische Akku-Rasenmäher arbeiten mit einem Sichelmesser, das mit rotierenden Bewegungen die Grashalme abschlägt und für ein ebenes Schnittbild sorgt. Sichelmäher gelten als robust und sind wenig anfällig für Störungen. Für ein sauberes Schnittergebnis ist auch die Qualität des Sichelmessers entscheidend. Die Rasenmähermesser sollten gehärtet und mehrfach geschliffen sein.
Da Akku-Rasenmäher handlich und einfach zu transportieren sind, fällt auch das Gesamtgewicht gering aus. Inklusive Akku wiegt ein solches Gerät nicht mehr als 18 Kilogramm.
Je nach Modell wird das abgeschnittene Gras entweder nach hinten oder zur Seite ausgeworfen. Als praktisch gelten Akku-Rasenmäher mit einem abnehmbaren Korb (Fangsack), der das Schnittgut aufnimmt. Das Volumen des Grassammelsackes liegt bei durchschnittlich 30 Litern. Je größer der Fangkorb, desto komfortabler der Umgang, da der Korb seltener geleert werden muss.
Sonstiges
- Ergonomischer Griff (Soft-Grip) mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, sodass du die Höhe des Akku-Rasenmähers an deine Körpergröße anpassen kannst.
- Ein Sicherheitsschlüssel verhindert einen versehentlichen Start.
- Je kompakter die Abmessungen, desto einfacher lässt sich der Akku-Rasenmäher transportieren.
- Ein eingebauter Rasenkamm sorgt für besonders genaue Schnittergebnisse.
Abbildung: Bestandteile eines Akku-Rasenmähers
Einige Akku-Rasenmäher besitzen eine sogenannte Mulchfunktion: Dazu wird der Fangkorb entfernt und die abgemähten Grashalme verteilen sich auf dem Boden und versorgen diesen mit Nährstoffen.
3. Verschiedene Akku-Rasenmäher im Vergleich
Wir stellen dir unterschiedliche Rasenmäher von verschiedenen Herstellern vor.
| Makita DLM431Z | Bosch Rotak 32 | Wolf Garten LI-ION Power 34 | |
|---|---|---|---|
| | | |
| Leistung des Akkus | 2 x 18 V | 36 V | 2 x 36 V |
| Schneidweite | 43 cm | 32 cm | 34 cm |
| Verstellbare Schnitthöhe | 20 bis 75 mm (13-stufig) | 30 bis 60 mm | 20 bis 60 mm |
| Empfohlene Rasenfläche | 500 m² | 300 m² | 250 m² |
| Gewicht | 18 kg | 10,2 kg | 13 kg |
| Volumen des Fangsackes | 50 l | 31 l | 35 l |
| Geräuschpegel | 80 db | k. A. | k. A. |
Weitere Markenrasenmäher:
Nicht alle Akku-Rasenmäher eignen sich für das saubere Schneiden von Ecken und Kanten. Deswegen empfehlen wir dir die zusätzliche Anschaffung eines Rasenkantenschneiders, einer Motorsense oder eines Rasentrimmers. Diese lassen sich flexibel für das Entfernen von Unkraut oder Gras einsetzen, beispielsweise im Blumenbeet.
4. FAQ
Wie lange hält der Akku bei einem Rasenmäher?
Die Akkulaufzeit eines Rasenmähers wird nicht in Minuten angegeben. Stattdessen findest du Angaben zu der Größe der Rasenfläche, die mit einer Akkuladung gemäht werden kann. Wer einen größeren Garten besitzt, sollte sich einen Ersatzakku zulegen, sodass keine Arbeitspause entsteht.
Was ist besser: ein Akku- oder ein Benzinrasenmäher?
Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Beide Modelle sind kabellos, sodass sie auch ohne Stromversorgung betrieben werden können. Im Gegensatz zu Benzinrasenmähern sind akkubetriebene Modelle besonders leise und stoßen kaum Emissionen aus. Dafür ist die Laufzeit durch den Akku zeitlich beschränkt, während benzinbetriebene Modelle immer wieder aufgefüllt werden können.
Hat ein Akku-Rasenmäher auch Nachteile?
Ja. Akku-Rasenmäher sind weniger leistungsstark als benzinbetriebene oder kabelgebundene Modelle. Deswegen sind sie nur für das Mähen von kleinen und mittleren Rasenflächen geeignet.















































