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Alles über Spieltürme mit Rutsche und Schaukel
1. Spielturm mit Rutsche und Schaukel
Ein Spielturm mit Rutsche und Schaukel schafft einen privaten Kinderspielplatz in Ihrem Garten. Einer der Vorteile ist dabei, dass Sie vor allem jüngere Kinder beim Spielen beaufsichtigen können, während Sie auf der Terrasse entspannen oder Gartenarbeiten erledigen. Zudem ist der Einsatz eines Spielturms dann sinnvoll, wenn es beispielsweise keinen öffentlichen Spielplatz in Ihrer Nähe gibt. Ausführungen mit mehreren Spielelementen bieten Geschwistern die Möglichkeit, ihn gleichzeitig zu nutzen, und ermöglicht es zudem, Freunde zum Spielen im Garten einzuladen.
Ein Spielturm mit Rutsche und zwei Schaukeln bietet mehreren Kindern gleichzeitig Spielvergnügen.
Welche Kriterien Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten, erfahren Sie im Folgenden.
1.1 Material und Verarbeitung
Ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines Spiel- beziehungsweise Kletterturms mit Rutsche ist die Sicherheit. Diese wird insbesondere durch das richtige Material und eine entsprechende Verarbeitung der einzelnen Elemente geboten. Türme, Leitersprossen und Querbalken sind in der Regel aus Holz gefertigt.
Dieser Spielturm bietet eine Rutsche sowie Schaukel für kleine Kinder. Er eignet sich für den Einsatz im Haus und im Freien.
Wichtig bei Spieltürmen aus Holz sind diese Punkte:
- Die Balken müssen für die nötige Stabilität eine entsprechende Dicke aufweisen. Diese sollte mindestens sieben mal sieben, besser jedoch neun mal neun oder mehr Zentimeter betragen.
- Lärche und Eiche gelten als sehr robust und witterungsbeständig. Robinie ist ebenfalls empfehlenswert, da das Holz eine hohe Festigkeit besitzt.
- Damit Kälte, Nässe, Hitze und UV-Strahlung möglichst keinen Schaden anrichten, sollte das Holz mit einer Imprägnierung behandelt worden sein. Eine Kesseldruckimprägnierung sorgt dafür, dass das Schutzmittel tief in das Holz eindringt.
- Die Oberfläche sollte zudem abgehobelt sowie splitterfrei und die Einzelteile für die Montage vorgebohrt sein.
Darüber hinaus sollten Schrauben und Balkenköpfe mit Kunststoffkappen abgedeckt sein, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Ähnliches gilt für den Aufbau: Wählen Sie einen stabilen Untergrund, achten Sie auf eine sichere Bodenverankerung sowie nötige Abstände, damit die Schaukeln frei schwingen können.
1.2 Spielelemente
Zumeist ist ein Spielturm mit Rutsche und Schaukel ausgestattet. Diese Modelle sind in der Regel kompakt und somit auch für kleine Gärten geeignet. Für noch mehr Spielspaß sorgen hingegen Ausführungen, die mit zusätzlichen Elementen wie Klettergerüste und -netze, Schwebebalken, Leitern, Rutsch- oder Hangelstangen versehen sind. Diese bieten mehr Abwechslung beim Spielen im Freien.
Tipp: Achten Sie bei der Anschaffung darauf, ob sich zusätzliche Elemente später ergänzen lassen. Dadurch sparen Sie bei der Erstanschaffung Kosten und können den Kletterturm mit der Zeit weiter ausbauen. Somit wird Ihrem Kind öfter eine neue Spielmöglichkeit geboten. Zudem können Sie den Spielturm so stets altersgerecht anpassen.
2. Modelle mit Spielhaus und Sandkasten
Eine weitere Variante sind Spielhäuser, die über Rutschen, Schaukeln oder auch einen Sandkasten verfügen. Während ein Spielturm lediglich ein überdachtes Podest besitzt, sind Spielhäuser mit Holzwänden versehen. Diese bieten unter anderem Schutz vor Wind und Regen. Zusätzlich ermöglicht das Spielhaus Ihrem Kind, sich eine Kuschelecke einzurichten und sich zurückzuziehen.
Die Unterschiede sind deutlich zu erkennen: links ein schlichter Spielturm, rechts ein Spielhaus mit Rutsche und Schaukel.



































