
Wissenswertes zu Hundeanhängern
Bei der Auswahl eines Hundeanhängers sollten Sie vor allem das Material und die Bauweise beachten. Folgender Ratgeber verrät, was darüber hinaus wichtig ist.
1. Vorteile eines Hundeanhängers
Wer als Hundehalter auf ausgedehnte Fahrradtouren nicht verzichten will, kann den eigenen Hund einfach in einem Hundeanhänger für das Fahrrad mitnehmen. Alten oder körperlich eingeschränkten Hunden verhilft ein Hundefahrradanhänger außerdem zu mehr Mobilität und somit zu mehr Lebensqualität.
Hundeanhänger mit Nabenkupplung und Sichtfenstern
Beachten Sie: Jeder Hund reagiert anders auf einen Fahrradanhänger. Geben Sie Ihrem Tier Gelegenheit, das Gefährt kennenzulernen, bevor Sie die erste Fahrt antreten. Sorgen Sie im Optimalfall dafür, dass Ihr Hund positive Erfahrungen mit dem Anhänger verbindet, beispielsweise indem Sie ihn belohnen, wenn er sich von selbst hineinsetzt.
2. Bauweise und Extras
Neben dem Material sollten Sie vor allem die Bauweise bei der Auswahl eines Anhängers für Hunde berücksichtigen.
2.1 Größe und Innenraum
Beachten Sie bei der Bauweise in erster Linie die Abmessungen des Anhängers: Diese sollte sich nach der Größe Ihres Hundes richten und so ausfallen, dass ihr Tier ohne Probleme im Anhänger sowohl sitzen als auch liegen kann. Achten Sie nach Möglichkeit darauf, dass der Anhänger über eine robuste Bodenwanne aus Kunststoff oder Metall verfügt, die sich im Idealfall herausnehmen und somit einfach reinigen lässt. Bei vielen Exemplaren ist anstatt der Wanne der Bodenbereich mit einer profilierten Matte versehen, sodass Ihr Hund Halt findet.
Hundeanhänger mit drei Rädern
Viele Hundeanhänger lassen sich zusammenklappen: Dies kann nützlich sein, wenn Sie den Anhänger transportieren möchten, um beispielsweise auch im Urlaub nicht auf das Fahren mit Ihrem Hund verzichten zu müssen. Bei Nichtgebrauch lässt sich der Anhänger darüber hinaus platzsparend unterbringen.
2.2 Räder
Darüber hinaus können Sie zwischen Hundefahrradanhängern wählen, die entweder zwei oder drei Räder aufweisen. Viele Modelle mit drei Rädern bieten den Vorteil, dass Sie sie auch als sogenannte Jogger benutzen können und das dritte Rad den Vehikeln mehr Stabilität verleiht. Achten Sie bei den Rädern auf eine ausreichende Federung: Auf diese Weise ermöglichen Sie Ihrem Hund eine ruhige Fahrt.
2.3 Kupplung
Bei der Kupplung haben sich zwei verschiedene Systeme durchgesetzt, die sich vor allem hinsichtlich der Anbringung am Fahrrad unterscheiden.
Nabenkupplung: Bei einer Nabenkupplung wird zunächst ein Gegenstück an der Hinterradnabe des Fahrrads festgeschraubt. Im Anschluss wird die Kupplung des Anhängers auf das Gegenstück geschoben und daran befestigt. Zur zusätzlichen Absicherung der Verbindung wird bei vielen Modellen ein Fangband mit dem Fahrrad verbunden: Sollte sich der Anhänger wider Erwarten vom Fahrrad lösen, dient das Band als Notsicherung.
Gepäckträgerkupplung: Bei dieser Variante wird der Hundeanhänger am Gepäckträger des Fahrrads befestigt. Beachten Sie, dass dieser bei einigen Ausführungen während des Einsatzes nicht benutzt werden kann.
3. Material
Beim Material wird zwischen der Bespannung und dem Gestänge des Fahrradanhängers unterschieden.
3.1 Bespannung
- Um Ihrem Hund den bestmöglichen Schutz zu bieten, sollte die Plane wasserabweisend sein.
- Nützlich sind zudem Sichtfenster, die mit Fliegengittern versehen sind. Auf diese Weise kann Ihr Tier während der Fahrt die Umgebung beobachten, erhält ausreichend frische Luft und ist vor Mückenstichen geschützt.
- Achten Sie auf Material, das gesundheitlich unbedenklich, robust und pflegeleicht ist, beispielsweise Polyester.
3.2 Gestänge
- Das Gestänge sollte möglichst leicht und gleichzeitig stabil sein. Aluminium ist hierbei eine gute Wahl.
- Achten Sie auf zuverlässige Verschraubungen und robuste Schweißnähte.
Jeder Hundeanhänger zeichnet sich darüber hinaus durch Angaben zum Leergewicht und zum maximalen Zuladungsgewicht aus. Die Angaben zum Zuladungsgewicht sind wichtig bei der Einschätzung, ob Sie Ihren Hund damit transportieren können. Vergleichen Sie dazu das Gewicht Ihres Tieres mit dem angegebenen Wert. Viele Modelle erlauben eine Zuladung von bis zu 55 Kilogramm.
Immer mit dabei: Ein Hundeanhänger ermöglicht auch alten Hunden das Erkunden der Umgebung.
4. FAQ
Was sollte ich beim Kauf eines Hundeanhängers beachten?
Hundeanhänger weisen unterschiedliche Bauweisen auf, die beispielsweise an die unterschiedlichen Körpergrößen von Hunden sowie den konkreten Einsatzzweck des Anhängers angepasst sind. Neben der richtigen Größe sind hier auch die Art der Räder oder die Bespannung zu berücksichtigen. Worauf Sie außerdem beim Kauf achten sollten.
Wie groß sollte der Hundeanhänger ausfallen?
Die richtige Größe ist von den Körpermaßen Ihres Hundes abhängig. Beachten Sie, dass Ihr Tier in dem Anhänger ohne Probleme sitzen und liegen können sollte. Für weitere Informationen rund um Hundeanhänger können Sie unseren Ratgeber lesen.
Was ist beim Material der Bespannung von Hundeanhängern zu beachten?
Entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für ein Modell, bei dem die Bespannung wetterfest ausfällt. Darüber hinaus sind Fenster mit Fliegengittern sinnvoll. Entdecken Sie eine große Auswahl an Hundeanhänger-Modellen bei uns im Onlineshop.
Wie wird ein Hundeanhänger am Fahrrad befestigt?
Am weitesten verbreitet ist die sogenannte Nabenkupplung: Bei dieser wird ein Verbindungsteil des Anhängers direkt an der Hinterradnabe des Fahrrads festgeschraubt. Im Anschluss kann der Anhänger mit diesem Teil durch einen Steckmechanismus verbunden und fest arretiert werden.






































