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Stahlwandpools: Stabil und langlebig
1. Eigenschaften eines Stahlwandpools
Ein eigener Pool im heimischen Garten – davon träumen viele Hausbesitzer. Langlebiger und robuster als aufblasbare Schwimmbecken sind sogenannte Stahlwandpools. Diese besitzen einen namensgebenden Metallmantel, der den Swimmingpool sehr stabil macht. Die Dicke des Stahlmantels liegt bei etwa 0,3 bis 0,6 Zentimetern, ist feuerverzinkt (galvanisch) und gemäß der Norm EN 10169 schutzlackiert. In den Rahmen wird eine Poolfolie hineingelegt, die aus reißfestem und strapazierfähigem Kunststoff besteht (beispielsweise DuraPlus™ Material von Bestway).
Folgende Eigenschaften zeichnen einen Stahlwandpool darüber hinaus aus:
- Ganzjährig nutzbar: Stahlwandpools sind winterfest und müssten deswegen im Herbst nicht abgebaut werden. Das erspart dir viel Arbeit und macht die Gartenpools ganzjährig nutzbar. So kannst du theoretisch auch im Herbst oder Frühjahr schwimmen gehen.
- Einfacher Aufbau: In der Regel lässt sich ein Stahlwandpool auch von Laien unkompliziert und ohne Werkzeug aufbauen. Der Stahlrahmen besteht meist aus einem Stecksystem (beispielsweise Seal & Lock System™ von Bestway), deren einzelne Elemente mit T-Verbindern zusammengesteckt werden. Je nach Größe kann allerdings das Gießen eines Betonfundamentes oder das Fliesen einer Bodenplatte notwendig sein.
- Optik: Der Metallrahmen eines Stahlwandpools ist häufig farbig beschichtet, damit er sich optisch harmonisch in die Umgebung des Gartens einfügt. Besonders ansprechend sind Rundstahlschwimmbecken in Holzoptik. Alternativ dazu lassen sich Stahlwandpools auch ganz oder teilweise in den Boden versenken.
- Größe und Wasserkapazität: Der Durchmesser eines Stahlwandpools liegt zwischen drei und sieben Metern. Das Füllvolumen beginnt bei 6.000 Litern (6 m³), kann aber auch je nach Modell sehr viel höher liegen (bis zu 28.000 Litern beziehungsweise 28 m³).
Viele Stahlwandpools besitzen ein PVC-Band oder eine zusätzliche Metallkonstruktion, die für mehr Stabilität der Seitenwände sorgt.
Kennzeichnend für einen Stahlwandpool: der dicke Metallrahmen.
Ein Stahlwandpool wird nur selten vollständig geleert und manuell mit einem Kescher sowie mittels Chemikalien (Chlor) gereinigt. Auch im Herbst ist das Hinzugeben eines Überwinterungsmittels in das Poolwasser oftmals ausreichend. Dennoch besitzen Stahlwandpools ein integriertes Ablassventil, mit dem das Rundstahlschwimmbecken vollständig entleert werden kann.
2. Kaufkriterien
Wer sich für die Anschaffung eines Stahlwandpools entschieden hat, sollte neben dem Preis die folgenden Dinge beachten:
Größe
Generell gilt: Je größer der Pool, desto längere Bahnen kannst du ziehen. So steht ein Stahlwandpool mit einem Durchmesser von sieben Metern einem gemauerten Schwimmbad fast in nichts nach. Allerdings muss dafür auch der Platz im Garten ausreichen. Besonders große Pools sollten zudem mit einem Betonfundament gestützt werden, da das Gewicht des Wassers ansonsten ein Einsinken in den Erdboden verursachen kann.
Form
Die meisten Exemplare sind runde Stahlwandpools, du findest jedoch auch rechteckige oder ovale Stahlwandpools. Die Wahl ist wiederum von Kriterien wie Platzbedarf und den persönlichen Ansprüchen abhängig.
Zubehör
Die meisten Stahlwandpools sind als Set bestehend aus Leiter, Filterpumpe sowie Abdeckplane erhältlich, sodass du zunächst kein weiteres Zubehör benötigst. Besonders praktisch im Sommer sind auch Stahlwandpools mit Dach, da sie wohltuenden Schatten spenden.
Stahlwandpool in Holzoptik mit Zubehör: Leiter, Filterpumpe, Abdeckplane.
3. FAQ
Was sind die Vorteile eines Stahlwandpools?
Im Vergleich zu aufblasbaren Pools oder Framepools mit einem Rahmengerüst gelten Stahlwandpools als besonders robust, langlebig und stabil. Sie können das ganze Jahr über im Garten stehen und müssen nicht im Herbst abgebaut werden. Zudem erlaubt der Stahlrahmen aufgrund der Stabilität große Abmessungen des Pools – die größten Ausführungen sind bis zu acht Meter lang.
Welchen Untergrund/Unterbau brauche ich für einen Stahlwandpool?
Kleine Stahlwandpools lassen sich problemlos auf dem Rasen platzieren – eine Bodenplatte ist nicht zwangsläufig notwendig. Bei größeren Exemplaren mit einem hohen Fassungsvolumen ist ein Fundament jedoch empfehlenswert. Dieses kannst du entweder aus Beton gießen oder auch durch Fliesen verlegen.
Wie viel kostet ein Stahlwandpool?
Stahlwandpools kommen eingebauten Schwimmbecken sehr nahe und sind deswegen teurer als aufblasbare Modelle oder Framepools. Preiswerte, kleine Modelle fangen bei einem mittleren dreistelligen Betrag an, größere Ausführungen kosten samt Zubehör schnell einen kleinen vierstelligen Betrag.






































