
Alles über Griddleplatten
Die Griddleplatte wird auch Grill- oder Bratplatte bezeichnet. In Asien ist sie als Teppan-Yaki bekannt. Hier erfahren Sie alles über eine solche Bratplatte und worauf Sie beim Kauf achten müssen.
1. Die Griddleplatte
Die Griddleplatte wird vor allem in professionellen Großküchen benutzt. Dank ihrer großen Bratfläche ersetzt sie in Imbissen oder Restaurants die handelsübliche Bratpfanne. Auch in privaten Haushalten erfreut sie sich durch ihre Vielseitigkeit immer größerer Beliebtheit. So können Sie auf der Platte zum Beispiel Steaks, Pfannkuchen oder andere Eierspeisen wie Omelettes zubereiten. Beim Kochen mit der Platte ergeben sich sowohl Vor- als auch Nachteile:
Vorteile
- Breite Arbeitsfläche ermöglicht die Zubereitung von großen Mengen in kurzer Zeit
- Regler erlaubt exakte Einstellung der Temperatur
- Gleichmäßige Hitzeverteilung
- Fettarmes Kochen
- Vielseitig einsetzbar
- Je nach Modell portabel
Nachteile
- Je nach Größe enormer Platzverbrauch
- Bei fehlender Beschichtung hoher Pflegeaufwand
- 8-10 Minuten Wartezeit, bis die Platte aufgeheizt ist
Zwar werden Griddleplatten vorwiegend in der Gastronomie eingesetzt, kleinere Modelle eignen sich aber auch für den privaten Gebrauch.
1.1 Material
Die meisten Griddleplatten bestehen aus Edelstahl oder Gusseisen. Beide Materialien haben ihre Vorzüge:
Griddleplatte aus Gusseisen

- Hitzebeständig
- Lange Wärmespeicherung
- Optimale Hitzeverteilung
- Einfache Reinigung
- Lange Nutzbarkeit durch robustes Material
Griddleplatte aus Edelstahl

- Leicht
- Hochwertige Optik
- Rostfrei
- Flexibel bei Temperaturwechsel
1.2 Ausstattung
Egal, ob Sie sich für eine Platte aus Edelstahl oder Gusseisen entscheiden: Beide Varianten gibt es in verschiedenster Ausstattung.
- Die meisten Griddleplatten verfügen neben der typischen, glatten Bratfläche auch über einen** geriffelten Bereich**, der sich zum Beispiel besonders für die Zubereitung von Speck eignet.
- In Ihre heimische Küche passt keine große Standplatte? Für den privaten Gebrauch haben sich kleinere Tischgeräte etabliert. Neben ihrer Handlichkeit punkten diese Modelle durch ihren günstigen Preis.
- Bei der Energiezufuhr können Sie zwischen verschiedenen Arten wählen. Während in der professionellen Küche immer häufiger teure Induktionsplatten zum Einsatz kommen, reicht für Zuhause auch eine Platte mit Gas- oder Elektrobetrieb. Im Gegensatz zu elektronischen Platten sparen gasbetriebene Griddleplatten Strom. Bei dieser Variante müssen Sie überprüfen, ob die von Ihnen verwendete Gasart mit der Eignung des Geräts übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Düsen der Brenner zunächst austauschen.
- Möchten Sie Ihr Grillgut gleichzeitig von beiden Seiten braten? Ein entsprechender Aufsatz für die Griddleplatte kann hilfreich sein.
2. Bedienung und Funktion
Durch das offene Design der Griddleplatte gelingt jedes Wenden und Drapieren spielend leicht. Der typische Spritzschutz an der Rückeite sorgt dabei dafür, dass die Küchenwand beim Braten sauber bleibt. Zusätzlich besitzen einige Platten verschiedene Heizzonen. So ist es möglich, auf der einen Seite Fleisch anzubraten, während Sie Ihre Beilagen zeitgleich auf der anderen Seite warmhalten.
Stand-Griddleplatte mit mehreren Heizzonen
- Für die exakte Einstellung der Temperatur verfügen Griddleplatten über Regelthermostate. Bei Tischgeräten liegen die Werte zwischen 50 und 270 Grad Celsius. Größere Standgeräte erreichen bis zu 360 Grad Celsius.
- Viele Geräte mit Elektrobetrieb benötigen einen 400 Volt starken Anschluss.
- In diesem Fall können Sie die Platte nicht über eine herkömmliche Steckdose anschließen: Sie benötigen einen Starkstromanschluss. Entsprechende Hinweise finden Sie auch in der Betriebsanleitung.
- Griddleplatten, die mit Gas betrieben werden, sind in der Regel Erdgas H eingestellt.
- Propangasdüsen zum Umstellen sind oft im Lieferumfang enthalten.
3. Reinigung
Anders als bei der Verwendung von traditionellen Holzkohlegrills haben Griddleplatten den Vorteil, dass Sie sich bei der Reinigung nicht mit hartnäckigen Grillkohleresten aufhalten müssen. Die integrierten Fettauffangbehälter lassen sich bei den meisten Bratplatten herausnehmen und separat reinigen. Für die Säuberung der Platte eignen sich Reinigungsschaber. Häufig werden diese zur Griddleplatte mitgeliefert.
Empfindliche Beschichtungen müssen vor Kratzern geschützt werden. Schonen Sie Ihre Griddleplatte, indem Sie für die Reinigung auf klares Wasser und einen milden Fettlöser zurückgreifen. Alternativ können Sie dem Wasser auch Essigessenz zugeben.
4. FAQ
Wofür kann ich eine Griddleplatte verwenden?
Eine Griddleplatte, auch Brat- oder Grillplatte genannt, ist vielseitig einsetzbar. Sie können sie zum Beispiel für die Zubereitung von Pfannkuchen, Grillgemüse oder Rühr- und Spiegeleiern verwenden. Ebenso lassen sich aber auch Steaks und Speck anbraten. Alle Vorteile von Griddleplatten finden Sie in unserem Ratgeber.
Wo ist der Unterschied zwischen einer Platte aus Edelstahl und Gusseisen?
Beide Materialien eignen sich gleichermaßen für eine Griddleplatte. Während Edelstahlplatten leichter sind und hochwertiger aussehen, bestechen gusseiserne Varianten durch ihre langanhaltende Wärmespeicherung und ihre Robustheit. Mehr über die unterschiedlichen Materialeigenschaften können Sie in unserem Ratgeber nachlesen.
Glatt oder gerillt: Welche Oberfläche eignet sich bei Griddleplatten besser?
Gerillte Griddleplatten eignen sich besonders gut für die Zubereitung von Fleisch und Fisch, da sie dem Grillgut ein entsprechendes Muster geben und dieses so besonders appetitlich aussehen lassen. Auch Speck kann darauf sehr gut gebraten werden. Glatte Griddleplatten eignen sich besonders gut für das Braten von kleinteiligen oder kleingeschnittenen Speisen wie Gemüse oder Reis oder aber für die Zubereitung von Lebensmitteln, die eine glatte Oberfläche aufweisen – also Pfannkuchen, Kartoffelpuffer oder Frikadellen. Viele Geräte sind auch mit einer Kombination aus glatter und gerillter Griddleplatte erhältlich.
Worauf muss ich bei der Reinigung meiner Platte achten?
Bei der Reinigung ist es besonders wichtig, eingebrannte Beläge zu entfernen. Nutzen Sie bei kratzfestem Material einen Reinigungsschaber. Sollte Ihre Griddleplatte mit einer empfindlichen Beschichtung überzogen sein, greifen Sie auf klares Wasser und einen milden Reiniger zurück.






































