
Wissenswertes zu Gartenduschen
Im eigenen Garten oder Schrebergarten bieten Gartenduschen im Sommer eine willkommene Abkühlung. Darüber hinaus sprechen hygienische Aspekte für eine Außendusche: So können Sie beispielsweise bei einer Außenpoolanlage durch die Benutzung einer Gartendusche dafür sorgen, dass die Wasserqualität des Pools möglichst lange konstant bleibt. Auch das Duschen mit Wasser ohne Chlorgehalt nach dem Schwimmen ist von Vorteil. Welche Varianten es gibt und welche Eigenschaften bei einer Gartendusche wichtig sind, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber.
1. Garten- oder Campingdusche?
Die wichtigste Frage bei der Suche nach einer Außendusche ist die des Verwendungszwecks. Während viele Modelle mit einem Gartenschlauch verbunden werden, sind andere direkt an die Kalt- und Warmwasserleitung angeschlossen und somit fest installiert.
Darüber hinaus können Sie aus einer großen Vielfalt an Campingduschen wählen: Diese Exemplare sind so beschaffen, dass Sie problemlos umgestellt oder transportiert werden können. Viele Campingduschen besitzen außerdem einen Wassertank, sodass sie keine permanente Wasserzufuhr benötigen. Transportable Gartenduschen können Sie zu Beginn der kalten Jahreszeit demontieren und bis zum Beginn der nächsten Saison sicher lagern. Auf diese Weise verhindern Sie Verschleißerscheinungen durch Witterungseinflüsse.
Viele Campingduschen sind auf die wesentlichen Komponenten beschränkt
Fest installierte Gartenduschen und transportable Campingduschen unterscheiden sich vor allem im verarbeiteten Material. Verhältnismäßig neu sind transportable Duschen, bei denen das Wasser in feinen Fontänen von unten nach oben ausgegeben wird. Die drucksensitive Bodenplatte, die beim Betätigen das Ventil zur Wasserleitung öffnet, ist bei diesen Modellen gleichzeitig der Duschkopf. Der große Vorteil dieser Varianten ist der besonders leichte Transport. Als Nachteil ist jedoch die Strahlstärke und Wassertemperatur – wenn überhaupt – weniger komfortabel steuerbar als bei herkömmlichen Gartenduschen.
Beachten Sie: Ein Vorteil von fest installierten Gartenduschen ist, dass Ihnen unbegrenzt und unmittelbar Warmwasser zur Verfügung steht. Duschen, die über einen Gartenschlauch versorgt werden, sind hierbei auf Solarenergie und somit auf Sonnenlicht angewiesen. Achten Sie außerdem darauf, dass bei der Dusche ein passender Adapter für den Schlauch enthalten ist.
2. Material und Verarbeitung
Damit eine Gartendusche leicht umgestellt beziehungsweise transportiert werden kann, sind bei diesen Modellen in der Regel hauptsächlich leichte Materialien wie beispielsweise Aluminium und Kunststoff verarbeitet. Das geringe Gewicht geht jedoch mit Kompromissen hinsichtlich der Robustheit einher: So sind diese Modelle anfälliger für Verschleiß durch Witterungseinflüsse wie starken Wind oder Niederschlag.
Gartendusche aus Edelstahl
Fest montierte Duschen bestehen in der Regel aus rostfreiem Edelstahl und werden auf einem Fundament montiert. Praktisch ist bei vielen Exemplaren die Standfläche in Form einer Bodenplatte. Dies hat den Vorteil, dass der Untergrund selbst bei häufiger Nutzung der Dusche nicht aufweicht und somit die Gefahr von Unfällen minimiert wird.
3. Wichtige Eigenschaften und Bestandteile
Bei einer Gartendusche sollten Sie auf die Beschaffenheit der einzelnen Elemente wie Duschkopf oder Mischbatterie achten. Außerdem sind Eigenschaften wie die Stärke des Wasserdrucks wichtige Auswahlkriterien.
3.1 Größe des Tanks bei Solarduschen
Bei Gartenduschen, die nicht direkt an die Wasserleitung angeschlossen, sondern über den Gartenschlauch mit Wasser versorgt werden, ist die Größe des Wassertanks entscheidend für die Duschdauer mit warmem Wasser: Wird beim Duschen Warmwasser gewählt, so wird je nach Einstellung an der Mischbatterie das aufgewärmte Wasser aus dem Tank mit dem Wasser gemischt, dass direkt aus dem Schlauch strömt. Wie viel Wasser aus dem Tank benötigt wird, ist neben der gewünschten Temperatur auch von weiteren Details abhängig.
- der Größe des Duschkopfes,
- der Duschdauer
- und der gewählten Strahlstärke.
Bei sparsamem Duschen werden durchschnittlich sieben Liter pro Minute benötigt. Hinsichtlich der idealen Größe des Wassertanks sollten Sie auch die Anzahl der Personen berücksichtigen, welche die Dusche nutzen wollen. Wassertanks mit einem Füllvolumen von etwa 30 bis 60 Litern sind gängige Varianten.
Beachten Sie, dass im Durchschnitt etwa 30 Minuten bei Sonneneinstrahlung benötigt werden, um genug Energie für das Erwärmen bereitstellen zu können. Nähere Informationen finden Sie in der Beschreibung des Artikels. Fix montierte Gartenduschen, die an die Kalt- und Warmwasserleitung angeschlossen werden, stellen jederzeit ausreichend warmes Wasser zur Verfügung. So müssen Sie selbst bei Tagen ohne direktes Sonnenlicht nicht auf eine warme Dusche im Freien verzichten.
3.2 Durchmesser und Beschaffenheit des Duschkopfs
Der Durchmesser des Duschkopfes bestimmt zum einen den Wasserverbrauch und zum anderen den Radius, den die Dusche mit Wasser abdecken kann. Besondere Varianten sind sogenannte Regenduschköpfe, die verhältnismäßig groß ausfallen und für ein besonderes Hautgefühl beim Duschen sorgen. Viele Duschköpfe bieten verschiedene Betriebsvarianten: So können Sie in der Regel durch Drehen des Kopfes die Strahlstärke und -konzentration variieren.
3.3 Wasserdruck
Der Wasserdruck bestimmt, wie stark der Wasserstrahl maximal ausfallen kann. Beachten Sie, dass Sie die Stärke gegebenenfalls stufenlos an der Mischbatterie einstellen können und der Wasserdruck auch die Strahlstärke beeinflusst, wenn am Duschkopf zwischen verschiedenen Ausgabevarianten gewechselt wird.
3.4 Art der Mischbatterie
Ist bei der Gartendusche eine Mischbatterie vorhanden, so handelt es sich bei den meisten Modellen um eine Einhebel-Variante: Durch Drehen des Hebels können Sie die Temperatur beeinflussen, durch Ziehen und Drücken ist die Strahlstärke einstellbar. Da diese Steuerung stufenlos ausfällt, können Sie die Einstellungen sehr genau an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.
3.5 Fußdusche
Gartenduschen mit Fußdusche verfügen im unteren Bereich über einen zweiten Wasserauslass, mit dem Sie die Füße gezielt säubern können.
4. Tipps für das Aufstellen einer Gartendusche
Für das Aufstellen einer transportablen Gartendusche können Ihnen die folgenden Tipps und Hinweise helfen:
- Wählen Sie einen Platz, an dem die Dusche möglichst sicher und gerade steht.
- Solarduschen sollten an einem Ort aufgestellt werden, an dem es nicht zu Schattenbildung kommen kann.
- Beachten Sie, dass gegebenenfalls der Gartenschlauch mit der Leitung der Dusche verbunden werden muss.
- Wenn Sie die Gartendusche oft benutzen, sollten Sie für einen Wasserablauf sorgen. Beispielsweise können Sie ein Kiesbett unter der Bodenplatte der Dusche anlegen, sodass Wasser gleichmäßig abfließen kann.
- Achten Sie beim Abbau einer Solardusche darauf, das gesamte Wasser aus dem Tank zu entleeren.
5. FAQ
Wie funktionieren Solar Gartenduschen?
Bei Solar Gartenduschen sorgt das Sonnenlicht dafür, dass Energie für das Heizen des Wassers bereitgestellt wird. Diese Duschen weisen einen Tank auf, in dem das Wasser aufgeheizt und mit dem Kaltwasser aus dem Gartenschlauch gemischt wird. Bei den meisten Duschen ist ein Zeitraum von etwa 30 Minuten direkter Sonneneinstrahlung nötig, um Warmwasser zur Verfügung stellen zu können.
Welchen Vorteil haben Camping Gartenduschen?
Camping Gartenduschen sind einfache Varianten, die schnell abgebaut beziehungsweise umgestellt werden können. Viele Varianten weisen einen Tank auf, sodass diese nicht auf eine ständige Wasserzufuhr, beispielsweise mittels eines Gartenschlauchs angewiesen sind.
Was ist bei der Mischbatterie einer Gartendusche zu beachten?
Nach Möglichkeit sollten Sie sich für eine Gartendusche mit Einhebelmischbatterie entscheiden. Bei diesen Modellen können Sie stufenlos die Strahlstärke und gewünschte Wassertemperatur Ihren persönlichen Vorlieben entsprechend einstellen.






































