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E-Bike-Akkus
1. E-Bike-Akkus: Verschiedene Ausführungen
E-Bike-Akkus sind für die Funktionsweise eines E-Bikes elementar, denn sie versorgen den Motor des Rades mit Strom und unterstützt Sie damit beim Treten in die Pedale. Bei dem Großteil der erhältlichen Modelle handelt es sich um Lithium-Ionen-Akkus. Sie zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus und weisen in der Regel keinen Memory-Effekt auf, der sich durch eine verringerte Akku-Kapazität bei häufigem Laden äußert.
Unterschiede gibt es bezüglich der Bauweise von E-Bike-Akkus beziehungsweise ihrer Montage am Fahrrad:
Integrierter Akku
Integrierte E-Bike-Akkus sind in den Rahmen eingelassen, wodurch sie optisch besonders unauffällig sind.

Downtube-Akku
Downtube-Akkus werden am Unterrohr des Rahmens angebracht.

Sitzrohr- oder Sattelrohr-Akku
Sitzrohr-Akkus befinden sich am Rahmen unter dem Sattel. Aufgrund dieser Positionierung beeinträchtigen sie in nahezu keiner Weise das Fahrgefühl sowie das Auf- und Absteigen.

Gepäckträger-Akku
Der Gepäckträger-Akku wird am Gepäckträger angebracht, und zwar zwischen dem Reifen und der eigentlichen Ablagefläche für Gepäck. Für bestimmte Fahrrad-Typen kommen diese Modelle grundsätzlich nicht infrage, zum Beispiel E-Mountainbikes, die über keinen Gepäckträger verfügen.

Die Leistung eines E-Bike-Akkus wird durch die Art der Montage nicht beeinflusst.
Akkus für E-Bikes werden von unterschiedlichen Fabrikanten angeboten. Verwenden Sie ausschließlich Modelle, die gemäß den Herstellerangaben Ihres E-Bikes mit dem Fahrrad kompatibel sind.
Bekannte Hersteller von E-Bike-Akkus sind unter anderem:
- Bosch
- Samsung
- Prophete
- AEG
2. Informationen zur Nutzung
Das für viele Radfahrer wichtigste Kriterium beim Kauf eines E-Bike-Akkus ist seine Kapazität, also wie viele Kilometer Sie zurücklegen können, ohne den Akku aufladen zu müssen. Die Kapazität wird dabei in Wattstunden (Wh) angegeben: Eine hohe Zahl an Wattstunden bedeutet eine höhere Reichweite, üblich ist ein Bereich zwischen 250 und 500 Wattstunden. Für besonders lange Radtouren können Sie ebenso auf Dual-Akkus zurückgreifen, die durch die Kombination von zwei Energiespeichern bis zu 1.000 Wattstunden haben können.
Je nachdem, wie und wo Sie Ihr E-Bike nutzen möchten, empfiehlt sich eher eine hohe oder niedrige Kapazität:
- E-Bike-Akkus mit hoher Wattstundenzahl von 400 bis 500 besitzen eine hohe Reichweite und eignen sich für lange Radtouren. Allerdings besitzen sie ein relativ hohes Gewicht und benötigen eine längere Zeit, bis sie voll aufgeladen sind.
- E-Bike-Akkus mit geringerer Wattstundenzahl zwischen 250 und 400 sind für kurze Fahrten oder das Pendeln zum nahegelegenen Arbeitsplatz ausreichend. Ihre Vorteile liegen im geringen Gewicht sowie den niedrigeren Anschaffungskosten im Vergleich zu größeren Ausführungen.
Um einen E-Bike-Akku aufzuladen, benötigen Sie ein entsprechendes Netzteil. Wie Sie dabei vorgehen müssen, hängt vom jeweiligen Akkumodell ab: Einige können Sie für den Ladevorgang vom E-Bike leicht abmontieren, andere müssen am Fahrrad geladen werden, und einige Modelle bieten Ihnen wiederum beide Möglichkeiten. Abhängig von der Kapazität und dem verwendeten Ladegerät kann die Ladezeit zwischen einer und acht Stunden betragen.
3. Zubehör
Ergänzend zu E-Bike-Akkus ist unterschiedliches Zubehör erhältlich. Hierzu zählen unter anderem:
- Ladegerät: Für das Laden des Akkus ist ein Ladegerät erforderlich. Sollte das vorhandene kaputtgehen oder möchten Sie aus praktischen Gründen ein weiteres Netzteil besitzen, können Sie es separat erwerben. Achten Sie darauf, dass es zu dem jeweiligen Akku vollständig kompatibel ist.
- Halterung und Einschub: Halterungen und Einschübe dienen dazu, den Akku am E-Bike anzubringen.
- Akku-Schloss: Ein Akku-Schloss schützt den Energiespeicher vor Diebstahl. Viele E-Bike-Akkus sind bereits mit einem Schloss ausgestattet, das Sie normalerweise bei Bedarf austauschen oder ersetzen können.
Ladegerät Bosch





































