
Babywiegen und Stubenwagen kurz vorgestellt
Babywiegen und Stubenwagen sind für Säuglinge bis sechs Monate geeignet. Ihr Standort kann einfach verändert werden, was sie besonders flexibel macht. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier.
1. Babywiegen und Stubenwagen
Babywiegen und Stubenwagen sind platzsparend und zeichnen sich durch ihre Flexibilität aus. In einer Kinderwiege setzt sich die Geborgenheit, die das Baby aus dem Mutterleib kennt, fort. Auch dort wird es häufig geschaukelt, was zur Beruhigung des Kindes beiträgt. Zudem fühlen sich Neugeborene wohler, wenn sie eine räumliche Begrenzung spüren können.
2. Verschiedene Ausführungen
In diesem Kapitel stellen wir Ihnen die verschiedenen Ausführungen von Babywiegen vor.
Auch wenn sich Wiegen und Stubenwagen auf den ersten Blick optisch sehr ähneln, weisen sie doch Unterschiede auf. Charakteristisch bei beiden ist das Gestell: Babywiegen zeichnen sich durch gebogene Kufen aus, die das sanfte Schaukeln des Kindes ermöglichen, und sind überwiegend aus Holz gefertigt.
Stubenwagen bestehen meistens aus einem Korbgeflecht, sind kompakt und mit Rollen versehen. Diese machen den Wagen besonders flexibel und ermöglichen es Ihnen, seinen Standort einfach zu wechseln. So kann Ihr Säugling immer in Ihrer Nähe sein.
Achten Sie darauf, dass rollenbesetzte Wiegen nach Möglichkeit eine Feststellfunktion besitzen.
Babywiege mit geschwungenen Kufen (links), Stubenwagen mit Rollen (rechts)
Praktische Hängewiege
Eine weiteres Babybett ist die Hängewiege, auch Federwiege genannt, die optisch an eine Hängematte erinnert. Sie zeichnet sich durch eine flexible Anbringung aus: Ob zu Hause, im Garten oder auswärts: Die Hängewiege wippt Ihr Baby sanft in den Schlaf. Sie können die Wiege beispielsweise in einem Türrahmen, am Deckenhaken oder an einem Baum befestigen. Eine Federwiege ist zudem klein und rasch verstaut. Sie unterstützt eine runde Körperhaltung beim Baby, die zu einer gesunden physischen Weiterentwicklung beitragen kann.
Beistellbetten bieten in der Regel zwar keine Wiegefunktion, überzeugen aber dennoch als Alternative zur Babywiege. Die auch als Stillbetten bezeichneten Gestelle sind zur Hälfte mit Gitterstäben versehen und bereiten Ihren Säugling so schon früh auf ein entsprechendes Babybett vor. Ein Beistellbett besitzt eine offene Seite und wird an dieser neben dem elterlichen Schlafplatz platziert. Ihr Kind kann direkt neben Ihnen schlafen und Sie können es in der Nacht einfach und schnell beruhigen, ohne das Bett verlassen zu müssen. Damit die Höhe mit der Matratze des Elternbettes genau übereinstimmt, sind diese Babybetten horizontal verstellbar.
3. Gesund und sicher schlafen
Babywiegen müssen groß genug sein, um eine ausreichende Luftzirkulation gewährleisten zu können. So können Überwärmung und Rückatmung des Kindes im Schlaf verhindert werden. Kinderwagen, Babyschalen und Tragetaschen sind als dauerhafter Bettersatz ungeeignet.
Obligatorisch ist die Anschaffung einer neuen Matratze. Sie garantiert einen sicheren und entwicklungsfördernden Schlaf. Schlafen Neugeborene auf durchgelegenen Unterlagen, können unter Umständen Rückenschäden entstehen. Die Matratze sollte nicht zu weich sein und Feuchtigkeit nicht aufnehmen, sondern abführen können.
Achten Sie darauf, dass die Matratze frei von Schadstoffen sowie luftdurchlässig ist.
Vermeiden Sie Schaumstoffmatratzen und greifen Sie zu allergieschonenden Materialien wie Latex. Vor dem Gebrauch sollten Sie die entpackte Matratze mindestens einen Tag auslüften.
Die Raumtemperatur sollte selbst im Winter nicht mehr als 18 Grad Celsius betragen, um eine Überwärmung des Kindes zu verhindern. Übermäßige Heizungsluft kann die Schleimhäute austrocknen, was zu Atembeschwerden führen kann.
Legen Sie zwei Finger in den Nacken Ihres Babys. Es sollte dort warm, aber nicht feucht sein.
4. FAQ
Wie sinnvoll ist die Anschaffung einer Babywiege?
Eine Wiege trägt in den ersten Monaten maßgeblich zum Wohlbefinden des Babys bei, da es sich an seine Zeit im Mutterleib erinnert fühlt.
Wie lege ich mein Baby ins Bett?
Babys schlafen am sichersten in einem Babyschlafsack auf dem Rücken. Außerdem sollten keine Kuscheltiere oder sonstige Gegenstände mit ins Babybett gelegt werden, da diese die Atmung des Kindes stören könnten.
Was muss ich beim Kauf eines Schlafsacks beachten?
Ein Babyschlafsack trägt zum Wohlbefinden des Babys bei und vermindert, anders als eine Decke, die Gefahr der Rückatmung. Bei Winterschlafsäcken sollten Sie auf eine Daunenfüllung achten. Manche Modelle sind auch aus Fleece gefertigt. Babyschlafsäcke für den Sommer bestehen meist aus dünner Baumwolle. Meist verfügen die Anzüge über einen Reißverschluss, der das Ablegen des Schlafsacks erleichtert. Für Babys, die sehr rasch frieren, sind im Handel auch Langarmmodelle verfügbar.
Wie schaffe ich eine angenehme Schlafumgebung für mein Kind?
Achten Sie darauf, dass das Schlafzimmer abgedunkelt und ausreichend gelüftet, aber nicht zugig ist. Ein Betthimmel hält unter Umständen Moskitos vom Baby fern und trägt optisch zur Gemütlichkeit bei.






















