
Ratgeber Wickelkommoden weiß
Ein Wickelplatz gehört zu einer Familie mit einem Neugeborenen dazu. Mit der eigens für diesen Zweck gedachten Wickelkommode wird die Babypflege erleichtert. Besonders häufig finden sich weiße Modelle in Babyzimmern. Welche Vorteile diese aufweisen, wofür sich der große Stauraum in den Kommoden nutzen lässt und worauf Eltern beim Wickeln ihres Kindes achten sollten, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.
1. Warum eine Wickelkommode wichtig ist
Eine Wickelkommode ist eine essentielle Hilfe für die Babypflege. Insbesondere innerhalb der ersten zwei Lebensjahre Ihres Kindes ist sie ständig in Gebrauch. Zum Wickeln wird das Baby rücklings und mit dem Gesicht zu Ihnen auf der Liegefläche der Kommode abgelegt. Seitenwände sorgen für die nötige Sicherheit. Die Kommode sollte genügend Stauraum bieten, um alle wichtigen Utensilien wie Feuchttücher, Windeln und Kleidung griffbereit zu haben. Eine Wickelkommode schafft auf diese Weise mehr Platz im Kinderzimmer, da sie einen zusätzlichen Kleiderschrank ersetzen kann. Oftmals besitzen Wickelkommoden offene Fächer, die nützlich sind, wenn Sie auf Pflegeartikel zugreifen müssen. Achten Sie beim Kauf auf eine ausreichend hohe Wickelstätte, um Ihren Rücken zu entlasten.
Viele Hersteller bieten eine Wickelkommoden-Erhöhung an. Die Füße werden einfach unten an den Beinen befestigt. Dabei sind verschiedene Höheneinstellungen möglich.
Diese Wickelkommode kann um bis zu 7 cm erhöht werden.
Orientieren Sie sich bezüglich der angemessenen Kommodenhöhe an der Größe der Person, die am häufigsten mit der Babypflege zu tun hat. Ist diese Person etwa 1,60 Meter groß, sollte die Höhe der Wickelkommode etwa 85 Zentimeter betragen. Ist sie 1,70 Meter oder größer, sollte die Höhe zwischen 95 und 105 Zentimetern liegen.
Vorteile einer Wickelkommode
- Mehr Sicherheit für das Baby
- Alle Utensilien an einem Ort
- Rückenschonend für die Eltern
2. Wieso weiße Wickelkommoden so gefragt sind
Weiße Wickelkommoden erfreuen sich besonderer Beliebtheit für Familien mit einem Neugeborenen. Weiß eignet sich nicht nur aus optischen, sondern auch aus praktischen Gründen: Dank der hellen Farbe sind kleine Schmutzpartikel sofort sichtbar und können umgehend entfernt werden. So bleibt der Wickeltische immer hygienisch sauber. Viele solcher Modelle verfügen zudem über eine Beschichtung, die schmutzabweisend wirkt. Darüber hinaus ist das Material häufig auch resistent gegen Desinfektionsmittel. So kann dem Kind stets eine möglichst keimfreie Umgebung beim Wickeln geboten werden.
Eine Wickelkommode in matter Ausführung ist empfehlenswert.
Weiße Wickelkommoden sind in matter oder in hochglänzender Ausführung erhältlich. Letztere wirkt besonders edel und lässt den Wickelplatz zum Blickfang werden. Matte Wickelkommoden sind hingegen unkompliziert in der Pflege. Gerade Kleinkinder, die Laufen lernen, hinterlassen auf hochglänzenden Möbelstücken Fingerabdrücke und Kratzer im Lack. Aber auch Eltern, die täglich viele Male an der Wickelkommode stehen, können sich zusätzliche Reinigungsarbeit ersparen, wenn sie auf ein mattes Möbelstück zurückgreifen.
So können Sie die Farben Blau, Rot, Lila und Orange kombinieren.
Möchten Sie ein wenig Farbe in das Babyzimmer bringen, lässt sich dies anhand von Accessoires hervorragend realisieren. Da sich Weiß problemlos mit allen Kolorierungen kombinieren lässt, sind Ihnen bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Besonders harmonisch wirken weiß möblierte Babyzimmer mit Blau und Rosa. Aber auch weniger klassische Farbkombinationen funktionieren, zum Beispiel mit Grün, Lila oder Orange. Variieren Sie gerne den Farbton je nach Accessoire. Alternativ können Sie sich auf drei bis vier unterschiedliche Farben beschränken – beispielsweise Blau, Rot, Lila und Orange – die Sie immer wieder aufgreifen (siehe Bild).
Akzente können Sie mit folgenden Accessoires setzen:
- Lampen
- Wickelauflagen
- Vorhänge
- Himmel
- Mobiles
- Regale
- Kindergarderoben
- Bettwäsche
3. Wie Sie richtig wickeln
Ein Baby kann innerhalb kürzester Zeit stark an Mobilität zulegen. Daher empfiehlt es sich, leicht greifbare Gegenstände rund um den Wickelplatz zu entfernen. Vermeiden Sie es, schwere Gegenstände auf einem Regal oberhalb der Wickelfläche zu positionieren, um ein Herunterfallen auszuschließen. Sofern es aus platztechnischen Gründen möglich ist, sollten Sie zu einer großen Kommode mit ausreichend Stauraum greifen. Dadurch müssen Sie Ihr Kind nicht alleine lassen, um einen für den Wickelvorgang benötigten Artikel zu holen. Darüber hinaus lohnt es sich, über den Standort der Kommode nachzudenken: Am besten positionieren Sie den Wickeltisch in einer Raumecke, da so bereits zwei Wände als Fallschutz dienen können.
Tipp: Müssen Sie das Zimmer während des Wickelvorgangs verlassen, sollten Sie Ihr Baby mit einer Decke auf den Boden legen.
Diese Wickelauflage ist komfortabel und setzt einen dezenten Farbtupfer.
Auch Wickelunterlagen sind ein wichtiger Bestandteil für eine angemessene Babypflege: Sie schränken die Verletzungsgefahr ein, weil sich das Kind aufgrund der gepolsterten Unterlage nicht am harten Holz stoßen kann. Eine Wickelunterlage unterstützt außerdem den Hygieneaspekt, da das Material der Unterlage problemlos abwischbar ist.
So wickeln Sie Ihr Baby sicher:
- Eine Hand am Kind
- Keine Ablenkungen
- Bereitstellen von Wickelutensilien
- Keine Nähe zu Kabeln und Elektrogeräten
Tipp: Lassen Sie Ihr Baby beim Windelwechseln ein paar Minuten ohne Windel herumstrampeln. Auf diese Weise gelangt Luft an die Haut und Entzündungen werden vermieden.
4. FAQ
Wie häufig muss mein Baby gewickelt werden?
Da Neugeborene ihre Schließmuskeln noch nicht unter Kontrolle haben, geschieht das Wickeln zu Beginn sehr häufig, und zwar bis zu zehnmal am Tag. Ein paar Monate später reduziert sich der Windelverbrauch auf sechs bis acht Windeln pro Tag. Häufiges Windelwechseln lohnt sich aber: Ein trockener Po trägt zum Wohlbefinden Ihres Babys bei, da dadurch Hautentzündungen vorgebeugt wird.
Welche Utensilien gehören in die weiße Wickelkommode?
Eine Wickelkommode sollte Platz für folgenden Inhalt bieten:
- Windeln
- Mülleimer
- Wundcreme
- Feuchttücher
- Trockentücher
- Baby-Öl
- Wechselkleidung
- Einweg-Wickelauflagen
Welche Alternativen zu einer klassischen Wickelkommode gibt es?
Wenn Eltern kein Kinderzimmer für ihr Neugeborenes zur Verfügung haben, kann die Wickelstätte auch im Schlaf- oder Badezimmer installiert werden. Ein Wandwickelregal zum Beispiel lässt sich praktischerweise bei Nichtgebrauch einklappen. Wickelregale sind besonders schmal und verfügen häufig über Rollen. Manchmal ist zudem bereits eine Badewanne integriert. Zusätzlich gibt es Wickelaufsätze, die zum Beispiel auf einer im Badezimmer befindlichen Waschmaschine befestigt werden können. Bei diesen Varianten müssen Sie jedoch auf Stauraum für die benötigten Baby-Utensilien weitestgehend verzichten.








































