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Eine Kurbelgarnitur ist für das Schaltgetriebe eines Fahrrades unerlässlich und unterscheidet sich je nach Fahrradmodell. Hier erfahren Sie mehr über das Bauteil.
1. Zweck einer Kurbelgarnitur
Die Kurbelgarnitur, die auch unter dem Begriff Kettenradgarnitur oder Kurbelsatz geläufig ist, zählt zu den wesentlichen Bestandteilen des Antriebs eines jeden Fahrrades. Die Kurbelgarnitur wird mithilfe des Tretlagers angetrieben und überträgt die Tretkraft mithilfe der Fahrradkette auf das Hinterrad. Da die Kurbelgarnitur hohen Belastungen ausgesetzt ist, muss diese aus einem stabilen Material angefertigt sein. In der Regel kommen daher Metall-Legierungen und Carbon zum Einsatz.
In folgender Übersicht sind eine dreifache Kurbelgarnitur, eine einfache Kurbelgarnitur sowie ein Kettenblatt von Shimano Deore zu sehen.
2. Aufbau einer Kurbelgarnitur
Die Kurbelgarnitur besteht aus mindestens einem Kettenblatt, oftmals aber aus zwei oder drei Stück. Die Anzahl der Kettenblätter ist vom Typ der Gangschaltung abhängig und variiert daher je nach Modell des Fahrrades. Prinzipiell wird dabei zwischen Bauweisen für Mountainbikes (MTB), Trekking- und Rennrädern unterschieden.
Wesentliche Merkmalsunterschiede finden sich dabei in der Anzahl der Zähne, die sich auf die Übersetzung auswirkt und somit den aufzubringenden Kraftaufwand während der Fahrt beeinflusst.
2.1 Kurbelgarnitur für Rennräder
Rennräder sind meist mit kompakten Kurbelgarnituren beziehungsweise Kurbelsätzen ausgestattet. Dabei weist das innere Kettenblatt 36 Zähne auf, während das äußere Kettenblatt mit 50 Zähnen ausgestattet ist. Kompakte Kettenradgarnituren stellen aufgrund eines guten Übersetzungsverhältnisses sowie einer stabilen Kettenlinie eine praktische Alternative zu dreifachen Kurbelsätzen dar, die ursprünglich bei Sportfahrrädern beliebt waren.
2.2 Kurbelgarnitur für Mountainbikes (MTB)
Für Mountainbikes eignen sich zwei- und dreifache Kettenradgarnituren. Um auch besonders steile Strecken erfolgreich zu meistern, empfiehlt sich eine dreifache Kettengarnitur, die auch bei großen Steigungen ein relativ leichtgängiges Fahren ermöglicht. Nachteilig wirkt sich das verhältnismäßig hohe Gewicht sowie der komplexe Aufbau aus.
Für schnelles, präzises Fahren, wie es beispielsweise bei Abfahrten der Fall ist, erweist sich hingegen eine zweifache Kettenradgarnitur als empfehlenswert.
3. Die passende Kurbelgarnitur finden
Fahrräder werden üblicherweise mit einer Kurbelgarnitur ausgestattet, die dem jeweiligen Einsatzzweck entspricht. So muss daran in der Regel nichts verändert werden.
Gerade bei Sportfahrrädern kann mit einer individuell abgestimmten Kettenradgarnitur allerdings die Leistung erhöht werden, wie etwa eine schnellere Geschwindigkeit oder ein leichtgängigeres Fahren im Gelände.
So kann die Kurbelgarnitur individuell mit Kettenblättern bestückt werden, die den eigenen Präferenzen am ehesten entsprechen.
Die Hersteller Campagnalo, Shimano und SRam produzieren hochwertige Kurbelgarnituren für sämtliche Einsatzzwecke.
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