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Alles übere Staketenzäune
Wer seinem Außenbereich einen natürlich-rustikalen Look verleihen möchte, stellt einen Staketenzaun auf. Hier erfährst du alles über Vorteile und Eigenschaften von Staketenzäunen.
1. Was ist ein Staketenzaun?
Vorgarten- und Gartenbesitzern bieten sich vielzählige Möglichkeiten, um ihren Außenbereich einzuzäunen. Mit praktischen Lösungen wie Doppelstabmattenzäunen werden Gärten zwar effizient eingegrenzt; ein optisches Highlight bieten sie jedoch nicht.
Hier kommen Staketenzäune zum Einsatz: Diese Naturzäune in rustikaler Optik werden häufig aus englischer oder französischer Kastanie gefertigt. Anders als bei Lattenzäunen werden hier keine breiten Holzlatten verwendet, sondern dünnere, längliche Holzstangen, deren Enden oben schmal zulaufen. Je nach Version sind diese abgeschrägt oder zugespitzt. Die einzelnen Staketen sind durch verzinkten Draht miteinander verbunden, sodass Staketenzäune als praktische Rollzäune angeboten werden können. Darüber hinaus bieten sie weitere Vorteile:
, Tropenhölzer wie Teak oder Bilinga
- Dauerhaftigkeitsklasse 1-2: dauerhaft bis sehr dauerhaft (15-25 Jahre haltbar), Robinie
- Dauerhaftigkeitsklasse 2: dauerhaft (15-25 Jahre haltbar), Eiche, Edelkastanie, Bangkirai
- Dauerhaftigkeitsklasse 3: mäßig dauerhaft (10-15 Jahre haltbar), Pinie, Nussbaum, Douglasie, Lärche
- Dauerhaftigkeitsklasse 3-4: wenig bis mäßig dauerhaft (3-15 Jahre haltbar), Lärche, Kiefer
- Dauerhaftigkeitsklasse 4: wenig dauerhaft (3-5 Jahre haltbar), Fichte, Tanne
- Dauerhaftigkeitsklasse 5: nicht dauerhaft (bis 3 Jahre haltbar), Birke, Buche, Esche, Linde
3. Staketenzäune richtig befestigen
Für eine möglichst hohe Lebensdauer ist die korrekte Anbringung eines Staketenzauns unerlässlich. Dazu solltest du im Voraus die folgenden Utensilien bereitlegen:
- Staketenzaun
- Pfosten
- Querpfosten
- Erdbohrer bzw. Eisenstange
- Richtschnur
- Vorschlaghammer
- Wasserwaage
Staketenzaun mit Drahtführung.
Nun werden zunächst die Pfosten in einem Abstand von anderthalb bis zwei Metern mindestens 40 Zentimeter tief in die Erde geschlagen. Wähle die Abstände je nach Untergrund nicht zu groß aus, da dein Staketenzaun sonst womöglich durchhängt. Um das Loch für den Pfosten zu erzeugen, kannst du je nach Boden entweder eine Eisenstange oder einen Erdbohrer verwenden. Nur bei besonders weichen Böden ist das Einbringen der Pfosten ohne Vorarbeit möglich.
Tipp: Damit die Staketenspitzen beim Einschlagen nicht abbrechen, kannst du ein Holzbrett auf die Pfosten legen. Falls der Pfosten splittert, muss er nachgesägt werden. Achte dabei darauf, schräg zu sägen, damit Regenwasser schneller abfließen kann. Es kann sinnvoll sein, bereits im Voraus längere Zaunpfosten auszuwählen, bei denen die etwaige Kürzung einberechnet wurde.
Sobald alle Eckpfosten angebracht sind, kannst du deinen Staketenzaun abrollen und anbringen. Dazu können Schrauben, Krampen oder Drahtschlingen genutzt werden. Achte darauf, dass der Zaun leicht über dem Boden schwebt. Wenn du deinen Staketenzaun mit einem Tor versehen möchtest, sollten dessen Pfosten im Boden einbetoniert sein. Sowohl an Anfang, Ende und Ecken des Zauns sollten stabilisierende Querpfosten im 45 Grad-Winkel verwendet werden. Diese werden am Zaun verschraubt.
4. FAQ
Welches Holz verwendet man für Staketenzäune?
Staketenzäune werden aus verschiedenen Holzarten angeboten. Edelkastanie kommt dabei am häufigsten zum Einsatz, da sie langlebig und robust gegen die meisten Witterungsbedingungen ist. Allerdings ist dieses Holz verhältnismäßig teuer. Günstiger ist Haselnussholz, dessen Lebensdauer jedoch auch entsprechend kürzer ist. In unserer Beratung erfährst du alles über Staketenzäune.
Wie stelle ich einen Staketenzaun auf?
Für die Befestigung eines Staketenzauns benötigst du neben Eckpfosten auch Stützpfosten sowie Hilfsmittel wie Hammer, Richtschnur und einen Erdbohrer. Zunächst werden die Eckpfosten angebracht, bevor der Staketenzaun daran befestigt werden kann. Achte bei der Anbringung darauf, dass ein Staketenzaun stets knapp über dem Boden schweben sollte, um vorzeitige Verrottung des Materials zu vermeiden. In unserer Beratung erfährst du alles über Staketenzäune und darüber, wie diese aufgebaut werden.
Welcher Staketenzaun ist am besten?
Wer höchste Qualitätsansprüche hat, sollte sich für einen Staketenzaun aus Kastanie entscheiden. Dieses Holz bietet nicht nur optisch ein Highlight, sondern überzeugt auch durch Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlingsbefall. Eine günstigere Alternative bieten hingegen Staketenzäune aus Haselnuss, die ähnlich fest und robust sind, jedoch anfälliger für Pilzbefall oder andere Schädlinge sind. In unserer Beratung erfährst du alles über Staketenzäune.


















