
Decken – kuschelige Heimtextilien
Heimtextilien wie Decken werden nahezu überall in der Wohnung eingesetzt. Sie können dekorativ auf dem Sofa drapiert werden, fungieren im Winter als wärmende Kuscheldecke oder dienen als Schlafdecke.
1. Verschiedene Kuschel- und Wohndecken
Wohndecken spenden Wärme an kalten Tagen und sorgen für Gemütlichkeit auf der Couch. Des Weiteren gehören Sie auch zu den klassischen Wohnaccessoires, die als Überwürfe auf dem Sofa platziert werden. Decken, die als Kuscheldecke verwendet werden, sollten qualitativ hochwertig verarbeitet sein und aus robusten Materialien bestehen.
Achten Sie beim Kauf einer Decke auf Qualität, einen angenehmen oder neutralen Geruch sowie gute Reinigungsmöglichkeiten. Die Randnähte der Decke sollten sauber verarbeitet sein, bunte Kuscheldecken müssen zudem mit der Kennzeichnung „farbecht“ versehen sein, damit sie beim Waschen nicht ihre Farbe verlieren. Generell und vor allem für Allergiker oder Menschen mit empfindlicher Haut empfiehlt es sich, auf vertrauenswürdige Gütesiegel zu achten, wie beispielsweise „Öko-Tex Standard 100“.
Gängige Abmessungen von Wohn- und Schlafdecken sind die Maße 150 mal 220 Zentimeter. Plaids fallen in der Regel etwas kleiner aus, während XXL-Wohndecken Abmessungen von bis zu 200 mal 260 Zentimetern aufweisen und somit auch als Bett- oder Sofaüberwurf verwendet werden können.

Auswahlkriterien Wohn- und Kuscheldecken
- Material, Verarbeitung und Geruch
- Pflegeleicht und farbecht
- Wohlfühlfaktor
- Abmessungen
1.1 Schlafdecken
Statt oder zusätzlich zu Bettdecke und Bettwäsche können auch herkömmliche Decken zum Schlafen verwendet werden. Da solche Varianten oftmals über mehrere Stunden mit der Haut in Kontakt bleiben, sollten Sie vor allem auf ein angenehmes Hautgefühl und schadstofffreie Materialien achten. Zudem eignen sich nicht alle Decken für einen erholsamen Schlaf: Textilien wie Polyester sind wenig atmungsaktiv und verursachen starkes Schwitzen.
Schlafdecken, die zusätzliche Wärme spenden, sollten mindestens die gleichen Maße wie Ihre herkömmliche Bettwäsche aufweisen.
1.2 Plaids und Couchdecken
Couchdecken sind dünne Wohndecken und sollen sowohl wärmen, als auch dekorativ aussehen. Neben klassischen Decken – beispielsweise aus Fell – haben Sie die Wahl zwischen Plaids, Wendedecken oder Kuscheldecken mit Ärmeln:
Plaid
Ein Plaid war ursprünglich ein traditionelles, wärmendes Kleidungsstück der Schotten, welches über dem Kilt getragen wurde. Heute bezeichnet der Begriff eine wollene Decke, die häufig aus Strick gefertigt ist und eher dekorativen Zwecken dient. Solche Wohndecken sind in der Regel dünn und mit Fransen ausgestattet. Vereinzelt finden sich noch Modelle mit dem klassischen Schottenmuster, häufiger sind die leichten Sofadecken jedoch in bunten Farben gestaltet.

Solche Couchdecken besitzen zwei lange Ärmeln, die völlige Bewegungsfreiheit erlauben, ohne die Decke ablegen zu müssen. So können Sie beispielsweise auf der Couch gemütlich ein Buch lesen, eine Tasse Tee trinken oder die Fernbedienung benutzen. Kuscheldecken mit Ärmeln sind in der Regel aus wärmendem Fleece gefertigt und können auch einen Morgenmantel ersetzen.

Wendedecke
Wendedecken sind zweifarbig gehalten: Sie besitzen eine helle und eine dunklere Seite – meistens aus derselben Farbfamilie. Zudem erhalten Sie auch Modelle, bei der eine Seite gemustert und die andere einfarbig gehalten ist.

Besonders kompakt sind Kniedecken, die sich vor allem für die Übergangsjahreszeiten oder für kühle Abende als zusätzliche Wohnzimmerdecke eignen, aber nur wenig Platz wegnehmen.
1.3 Babydecken
Kuscheldecken für Babys sorgen bereits ab der Geburt für Wärme und Geborgenheit und können Ihr Kind viele Jahre begleiten. In den ersten Lebensmonaten sollte ein Baby jedoch noch nicht mit einer Decke schlafen. Die Babydecke kann in dieser Zeit als Schmusetuch, Spielunterlage oder Kinderwageneinlage benutzt werden.
Baby-Wohndecken sind in der Regel kleiner als herkömmliche Modelle und mit kindgerechten und bunten Motiven bestickt.
Wir empfehlen Ihnen, bei der Auswahl der Kinderdecke vor allem auf eine gute Verarbeitung und einen qualitativ hochwertigen Stoff zu achten.

1.4 Tagesdecken
Viele Wohndecken lassen sich auch als Überwurfdecke für das Bett verwenden. Tagesdecken sorgen für eine wohnliche Atmosphäre im Schlafzimmer und sind dekorative Accessoires. Damit eine Wohndecke als Bettüberwurf verwendet werden kann, sollte sie Abmessungen von mindestens 200 mal 200 Zentimetern aufweisen.
Weitere Decken:
| Picknickdecke | Reisedecke |
|---|---|
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2. Materialien von Decken
Bei der Herstellung von Kuschel- und Wohndecken kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, die sich hinsichtlich des Preises, der Wärmeleistung sowie der Pflege unterscheiden. Generell haben Sie die Wahl zwischen Naturfaser-Decken oder Ausführungen aus Kunstfasern.
2.1 Wolldecken
Decken aus echter Wollfaser wärmen besonders gut, da die Luft zwischen den Fasern isolierend wirkt und das Material in der Lage ist, Wärme auf längere Zeit zu speichern. Zudem hinterlassen solche Flauschdecken ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Wolldecken gelten als gesundheitlich unbedenklich und sind oftmals auch in Ökoqualität erhältlich. Allerdings eignen sie sich nicht immer für Allergiker und benötigen eine intensive Pflege: Viele Decken aus Schafs- oder Alpakawolle dürfen nur bei geringen Temperaturen gewaschen werden.
Warm und kuschelig: Wolldecken, beispielsweise aus Alpakahaar
Bei der Auswahl einer Wolldecke haben Sie die Wahl zwischen preisgünstiger Schurwolle bis hin zu hochwertigem Kaschmir. Typische Wollarten sind:
- Baumwolle: Dieses Material fühlt sich besonders weich auf der Haut an. Zudem können Decken aus Baumwolle auch bei hohen Temperaturen gereinigt werden. Als besonders wärmend im Winter gelten Flanelldecken.
- Alpakawolle: Decken aus Alpakawolle sind besonders weich, glatt und kratzen nicht. Zudem enthalten sie kein Wollfett, gegen das manche Menschen allergisch sein können.
- Kaschmir: Decken aus diesem besonders edlem Naturhaar sind hochwertig verarbeitet und deswegen entsprechend hochpreisig.
- Schur- und Merinowolle: Decken aus Lammwolle sind strapazierfähig und anschmiegsam. Je nach Qualität der Wolle kann die Decke auf nackter Haut jedoch kratzig sein. Eine Besonderheit sind Decken aus Mohairwolle.
Zudem sind auch Mischgewebe erhältlich.
2.2 (Kunst-)Felldecken
Felldecken ähneln farblich und haptisch echten Fellen, in der Regel handelt es sich dabei um ein naturgetreues Imitat des Tieres. Solche Wohndecken sind weich und sorgen für ein angenehmes Hautgefühl. Bei der Reinigung müssen jedoch die Hinweise des Herstellers genau beachtet werden: Viele Tierfell-Decken lassen sich nicht oder nur bei geringen Temperaturen in der Waschmaschine säubern und büßen bei falscher Pflege im Laufe der Zeit ihre Weichheit ein. Decken aus Kunstfell dürfen zudem nicht in der Maschine getrocknet werden.
Kennzeichen von Kunstfelldecken
- Fellimitat: ähnelt optisch echten Tierfellen, beispielsweise Nerz oder Lamm
- Aus Acryl- oder Polyesterfasern hergestellt (häufig auch in Verbindung mit Naturhaar, beispielsweise Kaschmir)
- Reinigung schwierig
Verzichten Sie auf den Kauf von Echtfell-Decken. Imitate sind in der Regel deutlich preiswerter, schützen die Tierwelt und unterscheiden sich optisch kaum von echten Pelzdecken.
2.3 Fleecedecken
Fleecedecken bestehen in der Regel aus:
- Mikrofaser
- Polyester
- Viskose
- Acryl
- Hohe Wärmeleistung bei geringem Gewicht
- Knitterfrei und elastisch
- Trocknen sehr schnell
- Pflegeleicht und widerstandsfähig
- Angenehmes Hautgefühl
Diese Materialien haben den Vorteil, deutlich preiswerter zu sein als Wolle. Darüber hinaus gelten Fleece- und Mikrofaserdecken als besonders pflegeleicht. Sie können problemlos bei bis zu 40 Grad Celsius in der Waschmaschine gereinigt werden und überstehen auch den Schleudergang ohne Schäden. Fleecedecken haben bei einem geringen Gewicht eine besonders hohe Wärmeleistung.
Nachteilig ist jedoch, dass Kunststoffe wenig atmungsaktiv sind, sodass die Decke keine oder kaum Feuchtigkeit aufnehmen kann. Deswegen sind Fleecedecken beispielsweise als Kuscheldecken für Babys eher ungeeignet.
Fleecedecken sind weich und pflegeleicht
3. FAQ
Wie bekomme ich eine Decke wieder sauber?
Viele Wohndecken lassen sich problemlos bei niedrigen Temperaturen in der Waschmaschine reinigen. Lediglich Wolldecken gelten als besonders empfindlich: Viele Modelle vertragen nur Handwäsche und müssen bei starken Verschmutzungen professionell gereinigt werden. Achten Sie immer auf die Angaben des Herstellers beziehungsweise auf das eingenähte Etikett.
Decke oder Plaid: Was ist der Unterschied?
Plaids sind dünne und leichte Decken, die in erster Linie der Dekoration dienen. Sie sind kürzer und schmaler als herkömmliche Wohndecken und auch nicht so warm. Dafür besitzen sie schmückende Fransen und sind mit bunten Mustern erhältlich.
Wie pflege ich eine Kuscheldecke richtig?
Eine Decke bleibt nur dann über viele Jahre kuschelig weich, wenn sie richtig gepflegt wird. Achten Sie deswegen beim Waschen immer auf die genauen Angaben des Herstellers bezüglich der Materialeigenschaften. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen folgende Pflegehinweise:
- Verwenden Sie bei farbigen Decken ein Waschmittel, was den Farbglanz erhält
- Kunstfelldecken sollten generell nur bei maximal 30 Grad Celsius in der Maschine gesäubert werden
- Verzichten Sie beim Waschen auf den Schleudergang
- Decken bleiben besonders lange flauschig, wenn Sie Weichspüler verwenden (nicht Mikrofaser)
- Empfindliche Decken sollten nicht im Trockner, sondern immer an der Luft getrocknet werden







































