
Treteimer
Treteimer besitzen gegenüber herkömmlichen Mülleimern den Vorteil, dass sie bequem durch die Betätigung des Fußpedals geöffnet werden können. Dadurch müssen Sie den Mülleimer nicht direkt berühren und Sie haben beide Hände frei, um Ihren Abfall zu entsorgen. Treteimer können sowohl in der Küche, im Badezimmer als auch im Büro eingesetzt werden. Worauf Sie beim Kauf achten sollten und wie sie Gerüche vermeiden können, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.
1. Kaufaspekte
Wenn Sie sich für einen Treteimer entscheiden, sollten Sie vorab überlegen, in welchem Raum dieser eingesetzt wird. Danach richtet sich auch das Fassungsvermögen des Müllbehälters: In der Küche sind Varianten mit etwa 40 Litern die beste Wahl, im Badezimmer genügen jedoch kleine Kosmetikeimer mit einem Inhalt von vier Litern.
Viele Treteimer weisen mehrere Fächer auf, wodurch die Mülltrennung erleichtert wird.
Außerdem spielen folgende Aspekte eine entscheidende Rolle:
- Seien Sie sich über die Eigenschaften der verschiedenen Materialien im Klaren: Stahl und Metall zeichnen sich durch Robustheit und eine einfache Reinigung aus. Kunststoff-Mülleimer bestechen hingegen durch eine große Farbvielfalt und ihre Lebendigkeit.
- Sofern Sie einen Treteimer für die Küche benötigen, sollten Sie ein Modell mit mehreren Fächern wählen. Dadurch können Sie Bio-, Rest und „Gelber Sack“-Müll voneinander trennen.
- Achten Sie darauf, dass sich der Deckel bei Betätigung des Fußpedals richtig öffnet und er im Anschluss wieder problemlos schließt.
- Stimmen Sie das Volumen des Mülleimers auf die Anzahl der Personen im Haushalt ab. Vor allem in der Küche sind zu große Treteimer ungeeignet, da sie am besten täglich geleert werden sollten.
- Achten Sie darauf, dass es für das von Ihnen gewählte Modell passende Müllbeutel gibt.
2. So vermeiden Sie unangenehme Gerüche
Sofern Sie Ihren Treteimer nicht als Papierkorb verwenden, sollten Sie den Mülleimer regelmäßig leeren: In der Küche am besten täglich, bei allen anderen Mülleimern sind für gewöhnlich dreimal pro Woche durchaus ausreichend.
Diese weiteren Tipps helfen Ihnen dabei, unangenehme Gerüche zu vermeiden:
- Verwenden Sie Küchenrolle oder Katzenstreu für den Boden des Mülleimers. Beides saugt Feuchtigkeit auf und beugt Bakterien- und Pilzbefall vor.
- Wickeln Sie alle feuchten Bestandteile wie beispielsweise Obstreste in Zeitungspapier ein, ehe Sie sie in den Müll geben. Dadurch bilden sich nicht so schnell Gerüche.
- Vermeiden Sie es, den Mülleimer direkt in die Sonne, neben die Heizung oder den Herd zu stellen. Andernfalls werden schneller Gärungsprozesse in Gang gesetzt.
- Wenn Sie Gerüche wieder loswerden möchten, sind Essig, Bleichmittel, Kaffeepulver oder Holzkohle empfehlenswert. Vor allem beim Verwenden von Essig und Bleichmittel sollten Sie jedoch darauf achten, dass Sie Ihren Treteimer nur an der frischen Luft säubern. Beide Mittel sind aggressiv und können mitunter Nasenschleimhäute angreifen.






































