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Alles über freistehende Markisen
1. Einsatz von freistehenden Markisen
Freistehende Markisen werden sowohl privat als auch in der Gastronomie eingesetzt. Sie spenden Schatten und können – je nach Verarbeitung und Material – auch leichten Regen abhalten. Da sie, anders als die meisten anderen Modelle, für die Montage keine Wand benötigen, eignen sich Standmarkisen ebenfalls für freie Flächen im Garten oder auf Terrassen. Somit können sie zugleich als Ersatz für Sonnenschirme fungieren.
Standmarkisen schützen vor Sonnenstrahlen.
2. Ausführungen
Standmarkisen sind mit einem Gestell ausgestattet, das je nach Variante zwei oder vier Standfüße aufweist. An der Querverstrebung ist die Bespannung angebracht. Diese lässt sich entweder mithilfe einer Kurbel oder elektrisch mit einem Motor per Fernbedienung öffnen und schließen.
Bei dieser freistehenden Markise wird die Stoffbahn zusammengeschoben beziehungsweise auseinandergezogen.
Da das Gerüst von freistehenden Markisen keine zentrale Mittelstange unter der Stofffläche besitzt, kann der Raum beziehungsweise die Schattenfläche zwischen den Standfüßen komplett ausgenutzt werden. So kannst du unter anderem einen Gartentisch oder ein Planschbecken für Kinder unmittelbar unter der Markise aufstellen.
Die Doppelkassette dieser freistehenden Markise schützt die Stoffbahnen vor Verschmutzungen.
Viele Modelle bieten sogenannte Kassetten, in denen die Markise gelagert wird: Geschlossen ist die Bespannung um einen Stab gewickelt, der sich in der Markisenkassette befindet, die den Stoff vor Regen und Verunreinigungen schützt. Besonders praktisch sind dabei Ausführungen, bei denen sich die beiden Seiten getrennt voneinander ein- und ausfahren lassen, um den Schattenbereich individuell anzupassen.
Standmarkisen sollten nur in trockenem Zustand geschlossen werden, da sich andernfalls Schimmel oder Stockflecken bilden können. Nur bei Wind sollte die Markise auch nass eingefahren werden, um Sturmschäden zu vermeiden. Im Anschluss sollte sie jedoch zum Trocknen wieder ausgefahren werden. Beachte stets die Herstellerangaben.
Darüber hinaus bieten einige freistehende Markisen die Möglichkeit, die Stofffläche zu neigen. Somit kannst du beispielsweise auch bei tiefstehender Sonne einen großen schattigen Bereich schaffen.


































