Spezielle Bohrlochinjektion "SILITROCKEN" - Stoppt aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk
Komplett System mit Trichter - Injektionsflaschen
Auch bei feuchten Wänden anwendbar
Für Anwendung von Innenseite oder von außen
Feuchtigkeitssperre für das Mauerwerk / Kellerwände / Kellersanierung / Altbau
Hocheffektiv gegen aufsteigende Feuchtigkeit - am Markt
Silikonhydrophobierungsmittel "SILITROCKEN". Stoppt aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk
durch Injektionsverfahren
Wirkungsprinzip:
Die niedrigviskoses Lösung von Methylsilanolatkalium „Silitrocken“ wird in die vorgebohrten Öffnungen hineingebracht, dringt in alle Risse und Kapillaren in deren Umgebung durch. Alle Horizontalbohrungen werden im Mauerwerk zusammenverbunden und bilden eine kompakte Schicht. Der hydrophobierende (wasserabstoßende) Effekt verhindert die Wasserdurchdringung vom Boden. Das Mauerwerk über der Injektion beginnt auszutrocknen.
Mauervorbereitung:
Von den Wänden wird der lose Putz beseitigt und die Fugen werden teilweise ausgekratzt. Die Bohrung wird schräg unter dem Winkel von ca. 35° durchgeführt. Der Durchmesser von Öffnungen beträgt 10 bis 12 mm Abstand von ca. 12 cm und in eine Tiefe von ca. 2/3 der Wanddicke. Empfehlenswert sind zwei Lochreihen - mittig versetzt zur ersten, ca. 10 cm darüber. Von den Öffnungen wird Staub abgesaugt.
Die Injektionslösung wird in die Öffnungen mit Hilfe von "Injektionsflaschen" so lange nachgefüllt, bis keine Flüssigkeit mehr aufgenommen wird und muss so durchgeführt werden, dass die Lösung nicht eintrocknet, sonst wirkt die hydrophob auch für die eigene Injektionslösung. Unsere Injektionsflasche verhindert auch ohne Dichtung das Auslaufen des Bohrloches. Sobald die Flüssigkeit im Bohrloch die Injektionsspitze erreicht – stoppt das Austreten der Silikon-Lösung aus der Flasche. Erst wenn die Flüssigkeit absickert – fließt wieder ein „Schluck“ aus der Flasche in das Bohrloch rein. Dies kann mehrere Tage dauern. Wenn Sie feststellen dass seit zwei Tagen keine Versickerung mehr folgt - ist die Horizontal-Sperre fertig. Beim zwei-Reihen System, bitte zuerst obere Reihe entfernen. Dann erst nach ein paar Stunden die unteren Flaschen (so kann die verbliebene Flüssigkeit von oben - nicht durch untere Löcher austreten).
Evtl. Hohlräumeim Mauerwerk müssen vor Injektionsbeginn mit Zementmörtel ausgefüllt werden. Dabei soll ein dünnflüssiger Zementmörtel (mit Wasser und „Silitrocken“ (1:1) angemacht) in die Bohrlöcher eingebracht werden. So kann man die Hohlräume verschließen in denen ansonsten die Silitrocken-Lösung wirkungslos versickern würde. Das Befüllen kann man mit ein Stück Schlauch (befestigt mit Hausüblichen Trichter) erfolgen. Während des Befüllens den Schlauch immer weiter rausziehen. Danach Mörtel antrocknen lassen, die Löcher wieder vorbohren und mit Silitrocken befüllen (es wird nur noch wenig Flüssigkeit benötigt).
Wichtig: Alle benachbarten Flächen abdecken - Produkt "Silitrocken" hinterlässt schwer zu entfernende Flecken.
Beendigung der Arbeit: Die Bohrlöcher mit Dichtschlämme Schließen. (Nach Möglichkeit nicht sofort - so kommt nämlich zu schnelleren Austrocknung)
Verbrauch: Der Verbrauch ist ziemlich verschieden und von der Qualität des Mauerwerks, dessen Art, Porosität, dem Wassergehalt abhängig. Im Durchschnitt beträgt der Verbrauch min. 6 L /laufende Meter, bei Wandstärke 35 cm.
Anwendung mit Injektion-Flaschen:
mit Silitrocken Lösung abfüllen, fest zuschrauben und vorsichtig in bereits vorgebohrte Löcher einstecken. Bei Bedarf wieder befüllen.....
Wirkungsgrad des Systems
Erfahrungen über die Injektion auf diese Weise sind sehr gut, es ist jedoch notwendig zur Kenntnis zu nehmen, dass die Austrocknung der Feuchtigkeit bei der Injektion ein sehr langsamer Prozess ist. Es ist frühestens nach 6 Monaten bemerkbar.
Die Injektion ist nur gegen die hochsteigende Feuchtigkeit, jedoch nicht gegen das von dem Dach, von der Traufe eindringende Wasser oder vertriebene Regenwasser wirksam.
Andere Anwendung (falls bleibt was übrig): Silitrocken ist auch für Tiefimprägnierung /Hydrophobierung für ihre hellen Pflaster-, Estrich- und Betonflächen gut geeignet. Perlt Wasser nach einem Regen einfach ab. Nicht für Frischbeton geeignet! Beton muss mind. 30 Tage alt sein-Gefahr von Ausblühungen. Für dunkle Oberflächen nur bedingt geeignet.
BEMERKUNGEN: Das Technische Merkblatt beschreibt Verarbeitungs- und Anwendungsmöglichkeiten, sowie typische Wirkungsweisen unter Normalbedingungen.
Mögliche Gefahren:GHS Piktogramm / Gefahrensymbol: GHS07: Ausrufezeichen,
Signalwort / Gefahrenbezeichnung: Achtung
Gefahrenbestimmende Komponenten für die Etikettierung enthält: Gefahr- /und Sicherheitshinweise
Haltbarkeit: 6 Monate
bitte SDB beachten!