
Wissenswertes über Zahnriemen
Ein optimal gespannter Zahnriemen sorgt dafür, dass Motoren und sonstige Antriebe rundlaufen. Daher ist es umso wichtiger, dieses spezielle Bauteil in regelmäßigen Abständen auszutauschen.
1. Funktion und Aufgabe eines Zahnriemens
Zahnriemen werden auch Steuerriemen genannt. Es handelt sich dabei um gezahnte Kunststoffriemen, die auf entsprechend formschlüssigen Bauteilen laufen und für die perfekte Kräfteübertragung unterschiedlicher Elemente in einem Antrieb zuständig sind.
Die Treibriemen sind überall dort verbaut, wo ein Motor mit Zahnriemenantrieb genutzt wird. Dazu gehören beispielsweise
- Autos,
- Motorräder,
- Traktoren,
- Fahrräder,
- Modellfahrzeuge,
- Drucker,
- Industriemaschinen
- und viele mehr.
2. Zahnriemen im Verbrennungsmotor eines Autos
Im Auto verbindet der Zahnriemen die Kurbelwelle mit der Nockenwelle. Die Kurbelwelle wird durch den Zahnriemen in Drehung versetzt und überträgt die Kraft an die Nockenwelle, welche wiederum die Ventile des Motors steuert. Aus diesem Grund ist ein perfekt verbauter und unbeschädigter Zahnriemen essenziell für einen rundlaufenden Motor.
2.1 Wechselintervalle vom Auto-Zahnriemen
Sollte der Zahnriemen im Motor Ihres Autos beschädigt oder nicht mehr richtig gespannt sein, kann dies im schlimmsten Fall zu einem Abriss des Riemens führen. Dies hat in der Regel einen Motorschaden zur Folge. Daher ist es wichtig, dass die vom Hersteller vorgegebenen Wechselintervalle für einen Zahnriemen eingehalten werden. Die Lebenszeit eines Zahnriemens endet normalerweise nach zwischen 60.000 und 120.000 Kilometern Motorleistung. Danach kann es sein, dass der Kunststoff porös wird oder die Spannung nachlässt.
Merke: Die Wechselintervalle für den Zahnriemen eines Autos sind je nach Hersteller und Automodell unterschiedlich. Schauen Sie für genaue Informationen in die Betriebsanleitung ihres Autos und halten Sie sich an die angegebenen Zeiträume. Ein defekter Zahnriemen kann schnell zu einem Motorschaden führen.
2.2 Anzeichen eines Zahnriemenwechsels
Sie sollten handeln, sobald Sie erste Anzeichen eines defekten Zahnriemens erkennen. Diese können sein:
- Der Zahnriemen weist Risse auf
- Es sind Ölspuren am Kunststoff sichtbar
- Fäden treten aus dem Kunststoff aus (Ausfransen)
- Ein Zahn der Zahnung ist beschädigt oder fehlt komplett
- Sie spüren im Leerlauf eine starke Vibration
- Sie hören ungewöhnliche Motorgeräusche
Sie können einen Zahnriemen entweder in der Werkstatt wechseln lassen oder ihn selbst austauschen. Wenn Sie sich dazu entscheiden, einen Zahnriemenwechsel selbst vorzunehmen, sollten Sie zwingend über entsprechende Erfahrung, Fachkenntnisse sowie passendes Werkzeug verfügen. Je nach Auto-Modell muss für den Wechsel sogar der komplette Motor ausgebaut werden.
Von links nach rechts: Spezialwerkzeug für den Wechsel eines Auto-Zahnriemens, Zahnriemen-Set
3. FAQ
Was ist der Unterschied zwischen einem Zahnriemen und einer Steuerkette?
Es gibt Motoren, die nicht mit einem Zahnriemen, sondern einer Steuerkette angetrieben werden. Eine Steuerkette besteht in der Regel aus Stahl und bedarf normalerweise keiner Wartung. Ein Zahnriemen besteht aus Kunststoff und ist bestimmten Wartungsintervallen unterlegen, damit es nicht zu einem Motorschaden kommt, sobald die Lebenszeit des Zahnriemens überschritten wird. Hier alle Zahnriemen ansehen.
Warum muss der Zahnriemen meines Autos gewechselt werden?
Ein Zahnriemen kann porös werden oder seine Spannung verlieren. Im schlimmsten Fall reißt das Material und ein Motorschaden ist die Folge. Daher ist es wichtig, dass Sie den Zahnriemen regelmäßig tauschen lassen.
Wie lange hält ein Zahnriemen?
Die Lebensdauer eines Zahnriemens ist je nach Autohersteller und Modell unterschiedlich. In der Regel hält ein Steuerriemen zwischen 60.000 und 120.000 Kilometer Motorleistung, bevor sich erste Beschädigungen zeigen. Im Bordbuch ihres Fahrzeuges finden Sie üblicherweise alle Informationen zu den Wechselintervallen des Zahnriemens.






































