
Ratgeber Uhrenarmbänder
Für fast alle Armbanduhren wird eine Vielzahl an Ersatzarmbändern angeboten. So kann nicht nur ein altes und kaputtes Uhrenarmband ausgetauscht, sondern die Uhr an das Outfit angepasst werden.
1. Ersatzbänder für die Armbanduhr
Uhren sind schon lange kein reiner Zeitmesser mehr, sondern gelten als modisches Accessoire, welches das Outfit komplettiert. Dank diverser Mechanismen kann das Ersatzarmband innerhalb weniger Minuten und ohne Beschädigungen am Gehäuse problemlos ausgetauscht werden.
Wichtig bei der Auswahl ist, dass das Uhrenarmband hinsichtlich Stegbreite, Farbe und Style genau auf das vorhandene Uhrengehäuse abgestimmt ist.
Uhrenarmbänder für jeden Anlass
Neben klassischen Ersatzarmbändern erhalten Sie auch Uhrenarmbänder für Fitness-Tracker, Smartwatches oder Herzfrequenz-Messgeräte.
Hersteller wie Fossil oder Cluse kennzeichnen ihre Produktnummer mit einem vorangestellten LB. Daraus wird sofort ersichtlich, dass es sich nicht um die vollständige Armbanduhr, sondern lediglich um das Ersatzband handelt.
Egal ob Sie ein beschädigtes Armband ersetzen oder den Look der Armbanduhr verändern möchten – auf kaufland.de finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Ersatzarmbändern verschiedener Hersteller.
1.1 Materialien
Die Wahl des richtigen Materials für das Uhrenarmband hängt nicht nur von Ihren persönlichen Vorlieben ab, sondern auch vom Anlass, zu dem Sie die Uhr tragen möchten.

Leder-Uhrenarmbänder
- Verschiedene Lederarten: Rindsleder (z. B. glatt, genarbt oder mit Krokoprägung), Schweinsleder
- Passen sowohl zu sportlichen als auch zu eleganten Outfits
- Natürliches Material, welches sich an das Handgelenk anschmiegt
- Alternative: Kunstleder
Nachteil: Nicht für sportliche Aktivitäten geeignet, da es Schweiß und Wasser aufnimmt

Kunststoff-Uhrenarmbänder
- Kommen hauptsächlich bei Sportuhren, Tauchuhren, Kinderuhren und Fitnessarmbändern zum Einsatz
- Häufiges Material: Silikon
- Resistent gegenüber Wasser und Schweiß
- Weiches und angenehmes Tragegefühl
- Große Auswahl aus unterschiedlichen Farben
Nachteil: Nicht für festliche Anlässe geeignet

Edelstahl-Uhrenarmbänder
- Gelten als besonders hygienisch, da sie einfach zu reinigen sind
- Hochwertige Optik und lange Lebensdauer
- Robust und damit wenig anfällig für Kratzer -> für den täglichen Gebrauch geeignet
- Mit Überzug in verschiedenen Farbtönen wie Gold, Silber oder Roségold erhältlich
- Besitzen antiallergische Eigenschaften
Nachteil: Können bei schmalen Handgelenken schnell klobig wirken

Textil-Uhrenarmbänder
- Pflegeleicht und häufig wasserfest
- Varianten: Nylon, Baumwolle oder Seide
- Geringes Gewicht und angenehm auf der Haut
- Können auch von Allergikern getragen werden
- Kostengünstig in der Anschaffung
Nachteil: Nicht für festliche Anlässe geeignet
Vor allem bei Leder ist die regelmäßige Pflege des Uhrenarmbandes besonders wichtig: Das Material gilt als empfindlich gegenüber Schweiß und Wasser, wird schnell spröde oder verliert an Glanz. Verwenden Sie deswegen regelmäßig eine Pflege wie Lederfett oder Ledercreme. Lediglich Glattleder ist oberflächengefärbt, dadurch wasserabweisend und muss selten gepflegt werden.
1.2 Verschluss
Der Verschluss eines Uhrenarmbandes besteht in der Regel aus Metallen, wie Edelstahl oder Titan. Welche Verschlussart letztendlich verwendet wird, ist häufig abhängig vom Material: Während bei Leder-Uhrenarmbändern hauptsächlich Dornschließen verwendet werden, kommt die Sicherheitsfaltschließe bei Ausführungen aus Metall zum Einsatz.
| Dornschließe | Butterflyschließe | Sicherheitsfaltschließe | Breitdornschließe |
|---|---|---|---|
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Varianten: Metallbandschließe oder Kippfaltschließe
2. Ermitteln der richtigen Größe
Bei der Wahl des richtigen Ersatzarmbandes für Ihre Uhr müssen Sie nicht nur den Umfang Ihres Handgelenkes beachten, sondern auch die Abmessungen des Uhrengehäuses berücksichtigen. Entscheidend sind hier vor allem die Stegbreite sowie die Maße der Anstoßbreite. Die Angaben des Uhrenarmbandes sollten mit den Abmessungen des Gehäuses übereinstimmen.
Die jeweiligen Werte finden Sie in der Regel in der Produktbeschreibung. Welche Abmessung welchem Bereich des Ersatzarmbandes entspricht, erfahren Sie im folgenden Schaubild:

Wer auf Nummer sichergehen möchte, wählt ein Ersatzarmband des Herstellers, von dem auch die Uhr gefertigt wurde. In der Produktbeschreibung des ausgewählten Armbands finden Sie Hinweise zu kompatiblen Modellen. Oftmals gibt auch die Produktnummer selbst Aufschluss darüber, welches Armband mit welcher Uhr kombiniert werden kann.
3. Kürzen und Wechseln von Uhrenarmbändern
Ist das neue Uhrenarmband zu lang, kann es je nach Ausführung gekürzt werden. Metall-Armbändern bestehen meistens aus einzelnen Gliedern, die herausgenommen werden können. Hierzu benötigen Sie ein Federstegbesteck beziehungsweise einen spitzen Gegenstand.
Je nach Art des Mechanismus (Federsteg, Klickverbindung) mit dem Armband und Gehäuse zusammengehalten werden, ist eine unterschiedliche Vorgehensweise erforderlich. Eine detaillierte Beschreibung zum Austausch ist in der Regel im Lieferumfang des Armbandes enthalten.
Wechsel eines Uhrenarmbandes: Zwei Beispiele

- Bei dieser Variante ist das Uhrenarmband mit kleinen Schrauben am Gehäuse befestigt. Nachdem Sie das alte Armband abgeschraubt haben, kann das neue Uhrenarmband sehr einfach befestigt werden.

- Für den Austausch mancher Uhrenarmbänder benötigten Sie ein Federstegbesteck. Dadurch wird die Verbindung zwischen Armband und Gehäuse gelöst und das neue Band kann einfach eingesetzt werden.
Es empfiehlt sich, beim Wechsel des Uhrenarmbandes auch den Federsteg auszutauschen. Dieser sollte exakt die gleiche Breite haben wie das Ersatzarmband.
4. FAQ
Wie wechsele ich das Armband meiner Uhr?
In der Regel sind Uhrenarmbänder mit einem Federsteg am Gehäuse befestigt. Wenn Sie diesen mit einem Federstegbesteck lösen, können Sie das Armband innerhalb weniger Minuten austauschen. Alternativ ist das Armband mit kleinen Schrauben befestigt, die Sie zunächst lösen müssen.
Wie kürze ich das Ersatzarmband für meine Uhr?
Je nach Material, aus dem das Armband besteht, kann dieses an den Umfang Ihres Handgelenkes angepasst werden. Ein Metallarmband besitzt in der Regel einzelne Glieder, die entweder mit Stiften oder Schrauben verbunden sind. Legen Sie die Uhr zunächst auf eine weiche Unterlage, damit die Oberfläche nicht zerkratzt. Mit einem Stiftausdrücker beziehungsweise Federstegbesteck (Durchmesser abhängig von den Stiften – zwischen 0,6 und einem Millimeter) können Sie dann die Uhrenarmband-Glieder voneinander trennen. Hat das Armband die passende Länge, werden die Glieder wieder zusammengefügt. Achten Sie darauf, die übrigen Bestandteile aufzubewahren, falls Sie das Armband später wieder verlängern wollen.
Da Leder-Uhrenarmbänder ähnlich wie ein Gürtel mit einer Dornschließe verschlossen werden, ist das Kürzen bei solchen Ausführungen nicht notwendig. Wenn die schmalste Einstellung immer noch zu weit ist für Ihr Handgelenk, können Sie mit einer Lochzange einfach ein weiteres Loch in das Armband stanzen.












































